Sonderausstellung
‘Wie is er weg?’ – Het Joods Lyceum 1941–1943
Die Ausstellung begleitet das Jüdische Lyzeum, das Anne und Margot besuchen mussten, und zeigt, wie Schüler und Lehrer nach und nach verschwanden.

Im Hinterhaus an der Prinsengracht versteckte sich Anne Frank mit ihrer Familie vor den Nazis – heute Museum mit dem originalen Tagebuch.
Sonderausstellung
Die Ausstellung begleitet das Jüdische Lyzeum, das Anne und Margot besuchen mussten, und zeigt, wie Schüler und Lehrer nach und nach verschwanden.
Im Gebäude Prinsengracht 263 hatte Otto Frank seine Firma. Am 6. Juli 1942 tauchte er mit seiner Frau Edith und den Töchtern Margot und Anne im leerstehenden Hinterhaus unter, später kamen die Familie van Pels und Fritz Pfeffer hinzu. Hinter einem drehbaren Bücherregal lebten die acht Menschen gut zwei Jahre im Versteck, versorgt von Helfern aus dem Betrieb. Im August 1944 wurden sie verhaftet und deportiert; nur Otto Frank überlebte.
Otto Frank sorgte dafür, dass Annes Tagebuch 1947 erschien. Als das Gebäude in den 1950er-Jahren abgerissen werden sollte, setzten sich Bürger für seinen Erhalt ein. 1957 wurde die Anne Frank Stichting gegründet, die das Haus kaufte und am 3. Mai 1960 als Museum öffnete. Auf Wunsch Otto Franks blieb das Hinterhaus unmöbliert – die Leere soll an die Ermordeten erinnern.
Heute führt der Rundgang durch das Vorderhaus mit den ehemaligen Lager- und Büroräumen, durch das Hinterhaus mit Annes Zimmer und den Bleistiftstrichen, mit denen die Eltern das Wachstum der Töchter markierten, und in einen modernen Anbau. Dort sind das originale rot-karierte Tagebuch, weitere Hefte Annes, Wechselausstellungen sowie Modelle des eingerichteten Verstecks zu sehen.
Die Stiftung arbeitet weltweit in der Bildungsarbeit gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung. Das Haus empfängt jährlich über eine Million Menschen und gehört zu den meistbesuchten Museen der Niederlande.
| Erwachsene | 16,50 € |
|---|---|
| Ermässigt | 7 €Jugendliche von 10 bis 17 Jahren und Inhaber der European Youth Card |
| Kinder & Jugendliche | 7 €0–9 Jahre: 1 € (nur Buchungsgebühr), 10–17 Jahre: 7 €. Das Museum empfiehlt den Besuch erst ab 10 Jahren. |
| Seniorinnen & Senioren | –Keine Seniorenermässigung ausgewiesen. |
| Studierende & Azubis | –Keine Ermässigung mit Studierendenausweis. |
| Gruppen | –Gruppen buchen ein Einführungsprogramm (30 Min.), Schulklassen ein Bildungsprogramm (2 Std. 15 Min. inkl. Rundgang, auf Englisch, Niederländisch und Deutsch); Gruppen über 35 Personen teilen. Programm- und Eintrittskosten vorab per Kreditkarte oder iDEAL. |
| Einführungsprogramm vor dem Besuch (30 Min.) | 7 €Zuschlag pro Ticket, auf Englisch oder Niederländisch, ab 10 Jahren |
Alle Preise inkl. 1 € Buchungsgebühr. Mit Museumkaart nur 1 € Buchungsgebühr; ebenso mit ICOM-Karte. Keine Ermässigung mit I amsterdam City Card. Tickets ausschliesslich online auf annefrank.org mit festem Zeitfenster, keine Tageskasse; jeden Dienstag um 10 Uhr werden die Tickets für den Tag sechs Wochen später freigeschaltet. Kein Umtausch, keine Erstattung. Audiotour im Preis enthalten. Bezahlung nur mit Bank- oder Kreditkarte.
Das historische Vorder- und Hinterhaus ist wegen steiler Treppen (drei steile Treppen hinauf, eine 39 cm hohe Stufe am Bücherregal) nicht mit Rollstuhl oder Rollator erreichbar. Der moderne Teil mit Wechselausstellung, Modellen des Hinterhauses, Café und Shop ist über einen barrierefreien Eingang und einen Aufzug (nur mit Personal) zugänglich. Klapphocker an der Information. Behindertenparkplatz rund 40 m vom Eingang am Westermarkt, zwei weitere bei Keizersgracht 220. Schriftfassung der Audiotour für Gehörlose, Anschluss für eigene Induktionsschleife am Audioguide, Sunflower-Lanyard wird anerkannt; zweimal jährlich Einführungsprogramm für blinde und sehbehinderte Menschen.
Nur bedingt für Kinder geeignetEmpfohlen ab 10 Jahren
| Besuchsdauer | ca. 60 Min. |
|---|
Das Museum hält Kinder unter 10 Jahren für zu jung; Eltern sollen selbst einschätzen, ob ihr Kind dem Thema gewachsen ist. Kinder-Audiotour „Anne’s Story“ für 10- bis 15-Jährige, erzählt aus Annes Sicht; Vorbereitungsvideos auf der Website. Buggys müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Dam · 10 Min. zu Fuss
Rund 20 Minuten zu Fuss vom Bahnhof Amsterdam Centraal. Von Februar 2025 bis Februar 2028 fahren keine Trams bis zur Haltestelle Westermarkt; Trams fahren bis zum Dam, von dort etwa 10 Minuten zu Fuss.
Parkplatz vorhanden
Das Museum verweist auf nahe Q-Park-Parkhäuser.
Museumscafé mit Blick auf die Prinsengracht und Museumsshop – beide nur über das Museum zugänglich, Zahlung nur mit Karte. Kostenlose Garderobe für Mäntel, Taschen und Buggys; nur Taschen bis A4 im Museum, keine Aufbewahrung für Koffer und grosse Rucksäcke.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
| Führungen | nein |
|---|---|
| Audioguide | ja (NL, EN, FR, DE, HE, IT, JA, PT, ES) |
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | Fotografieren und Filmen nicht erlaubt (auch nicht mit Kamera- oder KI-Brillen). |
| Hinweise | Ein Besuch dauert laut Museum im Schnitt etwa eine Stunde; fester Rundgang in einer Richtung. Keine Führungen, stattdessen kostenlose Audiotour und buchbares 30-minütiges Einführungsprogramm. Handynutzung im Museum nicht gestattet. |
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