Bezirksmuseum Meidling
Ältestes Wiener Bezirksmuseum (1923) mit Funden von der Urgeschichte bis zur Römerzeit, Alltagsgeschichte und einem Bereich zu Hermann Leopoldi.
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Über das Museum
Das Bezirksmuseum Meidling gilt als das älteste seiner Art in Wien. Es entstand 1923 als „Meidlinger Heimatmuseum“ aus dem Kreis engagierter Bürgerinnen und Bürger um Schulrat Karl Hilscher. Unter den Gründungsmitgliedern fanden sich neben Geschäftsleuten auch Künstler wie Anton Hanak und Ludwig Heinrich Jungnickel sowie Politiker wie Otto Glöckel. Von Anfang an gehörte eine Galerie dazu, die heimische Künstlerinnen und Künstler förderte; durch deren Schenkungen wuchs ein Bestand an Gemälden, Zeichnungen und Druckgrafiken. Getragen wird das Haus von einem Förderverein, dessen Präsident der jeweilige Bezirksvorsteher ist, die Museumsarbeit leisten Ehrenamtliche.
Die Sammlung zog lange von Schule zu Schule – von der Singrienergasse über die Bischoffgasse und die Nymphengasse bis in die Kobingergasse – und wurde im Zweiten Weltkrieg zum Schutz nach Niederösterreich ausgelagert. Seit 1997 ist das Museum im Schulareal Längenfeldgasse 13–15 untergebracht, das damals gemeinsam mit der Volkshochschule Meidling ausgebaut wurde.
Heute stehen etwa 700 m² Ausstellungsfläche, ein grosser Sonderausstellungsraum, ein Depot und eine Dunkelkammer zur Verfügung. Die Dauerausstellung reicht von Fossilien und Kleinfunden aus Urgeschichte und Römerzeit – darunter ein 1853 auf Meidlinger Boden gefundener römischer Nymphenstein – über Handwerk, Arbeitswelt und Alltag bis zu Vereinen und Vergnügungsstätten wie Weigl, Tivoli und dem Meidlinger Theater. Ein eigener Bereich erinnert an den Volkssänger Carl Lorens und den Klavierhumoristen Hermann Leopoldi.
Highlights
- Römischer Nymphenstein, 1853 in Meidling gefunden
- Fossilien und Kleinfunde aus Urgeschichte und Römerzeit
- Bereich zu Carl Lorens und Hermann Leopoldi
- Meidlinger Vergnügungsstätten wie Weigl, Tivoli und Meidlinger Theater
- Historischer Spritzenwagen
- Galerie mit Werken Meidlinger Künstler
Dauerausstellungen
- Urgeschichte und Römerzeit in Meidling – Fossilien und Kleinfunde, darunter der 1853 in Meidling entdeckte römische Nymphenstein.
- Handwerk, Alltag, Vereine und Vergnügungsstätten – Arbeitswelt und Alltagsleben im Bezirk sowie Erinnerungen an Lokale wie Weigl, Tivoli und das Meidlinger Theater.
- Carl Lorens und Hermann Leopoldi – Ausstellungsbereich zu dem Volkssänger und dem Klavierhumoristen mit Bezug zu Meidling.
- Gegründet
- 1923
- Leitung
- Vladimira Bousska
Eintrittspreise & Ermässigungen
Der Eintritt ist frei.
Freier Eintritt in allen Wiener Bezirksmuseen.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Laut Museum barrierefrei zugänglich über den Eingang Längenfeldgasse 13–15; ein Lift führt in den 3. Stock.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Längenfeldgasse (U4, U6)
U4 und U6 bis Längenfeldgasse; Bus 12A bis Längenfeldgasse; Bus 59A und 63A bis Hans-Mandl-Berufsschule (Längenfeldgasse).
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Fotografieren | Fotografieren ohne Stativ und Blitz erlaubt, sofern einzelne Objekte nicht ausdrücklich ausgenommen sind. |
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