Langenzersdorf Museum
Museum mit Bildhauerei von Anton Hanak und Siegfried Charoux, jungsteinzeitlichen Funden, Ortskunde und dem Tonstudio von Max Brand.
Kein Ton? Prüfe den Stummschalter deines Geräts.
Nur einzelne Bereiche vorlesen lassen
Über das Museum
Die urgeschichtlichen Funde vom Bisamberg wurden zunächst im alten Gemeindeamt von Langenzersdorf gezeigt. Anlass für den Ausbau zum Kunstmuseum war der Bildhauer Anton Hanak, der von 1901 bis 1923 im Ort lebte: Nach einer kleinen Ausstellung 1963/64 und dem Erwerb eines Teils seines Nachlasses durch das Land Niederösterreich entstand in der ehemaligen Abfüllhalle des Champagnerkellers eine Aussenstelle des Landesmuseums, das 1970 eröffnete Hanak-Museum.
Nach dem Tod von Siegfried Charoux stellte dessen Witwe Mittel für eine Erweiterung bereit; das Charoux-Museum folgte 1982. 1989 wurde das originale Tonstudio des Komponisten Max Brand authentisch im Haus aufgestellt, der seine letzten Lebensjahre in Langenzersdorf verbracht hatte.
Heute betreibt der Museumsverein Langenzersdorf das Haus ehrenamtlich in Kooperation mit der Marktgemeinde. Den Schwerpunkt bildet die gegenständliche österreichische Bildhauerei des 20. Jahrhunderts mit Werken von Hanak, Charoux, Alois Heidel und Hanak-Schülern; dazu kommen die bedeutende urgeschichtliche Sammlung mit der Siedlungsgrube von der Flur Burleiten, eine Ortskundesammlung und Keramik von Eduard Klablena. Ein Skulpturengarten und ein Ausstellungsraum zeigen ergänzende Ausstellungen.
Highlights
- Werke der Bildhauer Anton Hanak, Siegfried Charoux und Alois Heidel
- Originales Tonstudio von Max Brand mit Moog-Synthesizer-Prototyp (um 1960)
- Jungsteinzeitliche Funde von der Flur Burleiten am Bisamberg, darunter Kopie der „Venus von Langenzersdorf“
- Dauerausstellung zur Keramik von Eduard Klablena
- Ortskundesammlung zu Langenzersdorf (1900–1930) und Skulpturengarten
Dauerausstellungen
- Bildhauerei: Hanak, Charoux, Heidel – Umfangreich präsentierte Skulpturen, Malerei und Grafik von Anton Hanak, Siegfried Charoux und Alois Heidel sowie von Hanak-Schülern und Nachfolgern.
- Urgeschichte – Jungsteinzeitliche Funde von der Flur Burleiten am Bisamberg, darunter das Inventar einer Siedlungsgrube und eine Kopie der „Venus von Langenzersdorf“.
- Tonstudio Max Brand – Das originale Studio des Komponisten Max Brand mit einem funktionierenden Prototyp des Moog-Synthesizers, Tonbandmaschinen und Mobiliar.
- Gegründet
- 1970
- Träger
- Museumsverein Langenzersdorf (in Kooperation mit der Marktgemeinde Langenzersdorf)
- Leitung
- Mag. Gregor-Anatol Bockstefl (Museumsleiter)
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 8 € |
|---|---|
| Ermässigt | 6 €Senioren und Ermässigte laut Aushang |
| Kinder & Jugendliche | 3 €bis 5 Jahre frei · Kinder und Jugendliche von 6 bis 14 Jahren, Schüler, Studierende, Präsenz- und Zivildiener |
| Seniorinnen & Senioren | 6 € |
| Studierende & Azubis | 3 €Auch Präsenz- und Zivildiener |
| Gruppen (ab 6 Pers.) | 6 € p. P.Preis pro Person |
| Familien | 16 €2 Erwachsene mit Kindern |
| Führung (pro Person, zusätzlich zum Eintritt) | 3 € |
| Wiederbesuch mit Niederösterreich-CARD | 3 € |
Freier Eintritt für Kinder bis 6 Jahre, Mitglieder des Museumsvereins, ICOM-Mitglieder, mit der Niederösterreich-CARD (einmaliger Besuch), für Presse sowie Mitglieder der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs und mit Internationalem Künstlerausweis. Preise inklusive Mehrwertsteuer.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Langenzersdorf Hauptplatz
Schnellbahn S3/S4 bis Bahnhof Langenzersdorf, Bus 850 bis Langenzersdorf Hauptplatz.
Mit dem Auto über die A22, Ausfahrt Strebersdorf oder Korneuburg-Ost.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Führungen zu festen Terminen, nächste am 21.10. und 07.11.2026 (Hanak – Charoux – Heidel, Max-Brand-Tonstudio, Urgeschichte und Ortskunde). |





