Museum für Urgeschichte Koblach
Kleines Museum im Gemeindeamt Koblach mit über 8000 Jahre alten Funden der ältesten bekannten Siedlungsstätte Vorarlbergs.
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Über das Museum
Das Museum geht auf eine Initiative des früheren Bürgermeisters Werner Gächter zurück und liegt im Obergeschoss des Gemeindeamts in Koblach. Gezeigt werden Originale und Nachbildungen von Funden, die mehr als 8000 Jahre alt sind: Tonscherben, Knochen- und Steinwerkzeuge, Netzsenker und Pfeilspitzen.
Das wohl wichtigste Stück ist eine Lochaxt, die der Landwirt Xaver Gächter 1927 beim heutigen Naturdenkmal „Nellabürgle“ entdeckte. Der Fund löste Untersuchungen des Landesmuseums aus, die mit Unterbrechungen bis 1956 dauerten. Das Team um Elmar Vonbank fand auf dem Kadel, einem Ausläufer des Kummenbergs, Feuerstellen, Arbeitsplätze und Pfostenlöcher von Gebäuden und datierte sie in die Mittelsteinzeit um 6000 v. Chr. – der Nachweis der ältesten Besiedlung Vorarlbergs.
Weitere Fundstellen im Gemeindegebiet sind die Glitz-, Rhein- und Krinnabalme. Ein Modell einer solchen Balme, einer überhängenden Felswand, zusammen mit einem urzeitlichen See rund um den Kummenberg ergänzt die Schau.
Highlights
- Lochaxt von 1927 als Schlüsselfund
- Funde der ältesten Siedlung Vorarlbergs (Mittelsteinzeit)
- Tonscherben, Knochen- und Steinwerkzeuge, Pfeilspitzen
- Modell einer Balme mit urzeitlichem See am Kummenberg
- Gegründet
- 1990
- Träger
- Gemeinde Koblach
Eintrittspreise & Ermässigungen
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Barrierefreiheit
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Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
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Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Terminvereinbarungen für Führungen sind jederzeit über die Gemeinde Koblach möglich. |




