
Über das Museum
Den Beschluss, in Wien ein eigenes Uhrenmuseum einzurichten, fasste der Gemeinderat 1917. Den Grundstock bildeten zwei Privatsammlungen: die rund 8.000 Uhren des oberösterreichischen Mittelschullehrers Rudolf Kaftan, der das Haus bis zu seinem Tod 1961 leitete, und die kostbare Taschenuhrensammlung der Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach, deren Ankauf Spenden von Industriellen ermöglichten. Am 30. Mai 1921 wurde das Museum eröffnet.
Untergebracht ist es im Palais Obizzi am Schulhof, einem der ältesten Häuser der Inneren Stadt, das die Stadt Wien 1901 erworben hatte. Das Museum gehört heute als Standort zum Wien Museum. Die Geschichte des Hauses umfasst auch die NS-Zeit, in der Uhren aus dem Besitz deportierter Jüdinnen und Juden in die Sammlung gelangten.
Auf drei Etagen sind rund 700 Zeitmesser aus aller Welt zu sehen, weitere Tausende lagern im Depot. Das grösste Stück ist das tonnenschwere Turmuhrwerk des Stephansdoms von 1699; dazu kommen Kommodenstanduhren, Wiener Laterndluhren und winzige „Zappler“ aus dem Biedermeier sowie die astronomische Kunstuhr des Mönchs David a Sancto Cajetano, deren rund 150 Zahnräder Ortszeiten, Planetenbahnen und Finsternisse anzeigen. Die Ausstellung erzählt so von Technik und Präzision ebenso wie von Kunsthandwerk und gesellschaftlichem Wandel.
Highlights
- Turmuhrwerk des Stephansdoms von 1699
- Astronomische Kunstuhr des Mönchs David a Sancto Cajetano
- Wiener Laterndluhren aus dem Biedermeier
- Winzige „Zappler“-Uhren
- Taschenuhrensammlung von Marie von Ebner-Eschenbach
- AR Escape Game „Ein geteiltes Geheimnis“
Dauerausstellungen
- Uhrensammlung vom Mittelalter bis zur Gegenwart – Über 700 Uhren auf drei Etagen – vom Turmuhrwerk des Stephansdoms über Kommodenstanduhren und Biedermeier-Laterndluhren bis zu Taschenuhren und astronomischen Kunstuhren.
- Gegründet
- 1917
- Träger
- Museen der Stadt Wien – Wien Museum
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 9 € |
|---|---|
| Ermässigt | 7 €Seniorinnen und Senioren, Vienna City Card, Ö1-Club, Menschen mit Behinderung, Studierende unter 26 Jahren, Lehrlinge, Präsenz- und Zivildiener, Gruppen ab 10 Personen |
| Kinder & Jugendliche | freibis 18 Jahre frei · Freier Eintritt für alle unter 19 Jahren. |
| Seniorinnen & Senioren | 7 € |
| Menschen mit Behinderung | 7 €Begleitpersonen von Menschen mit Assistenzhund haben freien Eintritt. |
| Studierende & Azubis | 7 €Für Studierende unter 26 Jahren. |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 7 € p. P.Ermässigter Eintritt für Gruppen ab 10 Personen. |
| AR Escape Game „Ein geteiltes Geheimnis“ | 15 €Pro Spieler, Museumseintritt inklusive; Gruppen von 2 bis 5 Personen ab 14 Jahren, Spieldauer 60–90 Minuten. |
| Jahreskarte Wien Museum (alle Standorte) | 32 € |
Freier Eintritt: Jeden ersten Sonntag im Monat freier Eintritt.
Freier Eintritt mit Jahreskarte, ICOM-Card und Kulturpass „Hunger auf Kunst und Kultur“.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
- Aufzug: nicht vorhanden
- Barrierefreies WC: nicht vorhanden
- Behindertenparkplatz
- Assistenzhunde erlaubt
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Nicht barrierefrei: Kassa und Shop über eine Stufe, die Ausstellungsräume im 1. und 2. Stock nur über Wendeltreppen mit je 19 Stufen erreichbar, kein Lift, kein barrierefreies WC. Eingangstür über 90 cm breit, Sitzmöglichkeiten in jedem Stockwerk. Nächste Behindertenparkplätze Am Hof 5.
Kinder & Familie
| Eintritt Kinder | bis 18 Jahre frei |
|---|
- Kinderwagenfreundlich: nicht vorhanden
Kinderwagen können im Eingangsbereich abgestellt werden; die Ausstellung ist nur über Wendeltreppen erreichbar. Das AR Escape Game ist ab 14 Jahren empfohlen. Eintritt unter 19 Jahren frei.
Anreise & Parken
Mit dem Auto
Kein eigener Parkplatz am Museum.
In ganz Wien gilt Kurzparkzone; nächste Parkgarage: Garage Am Hof. Busse können Am Hof zum Ein- und Aussteigen halten.
- Behindertenparkplatz
In der Nähe gibt es keine Fahrradabstellplätze.
Route planenService & Gastronomie
- Café: nicht vorhanden
- Restaurant: nicht vorhanden
- Museumsshop
- Garderobe
- Schliessfächer
- WLAN
Kleiner Shop an der Kassa. WLAN über StadtWienHotspot. Zahlung bar oder mit Bankomatkarte. Essen und Trinken in den Ausstellungsräumen nicht erlaubt.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Audioguide | nein |
|---|---|
| Fotografieren | Fotografieren und Filmen für private Zwecke erlaubt, ohne Blitz, Stativ und Selfiestick; ausgenommen markierte Objekte. |
| Hinweise | Ausstellungstexte auf Deutsch und Englisch. Ein kostenloser digitaler Guide bietet Videos und Tonaufnahmen zu 31 Objekten. Das AR Escape Game wird mit einem gestellten Tablet an zwölf Stationen auf drei Etagen gespielt. |





