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Fondation Baur in Genf
Foto: Leyla Caragnano · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Fondation Baur

Museum für ostasiatische Kunst in einem Genfer Stadtpalais mit rund 9000 chinesischen und japanischen Kunstobjekten; derzeit wegen Renovierung geschlossen.

Vorübergehend geschlossenEintritt 10 CHF Rollstuhlgerecht
Fondation BaurVorübergehend geschlossenEintritt 10 CHF
Website
Vorübergehend geschlossen. Das Museum ist wegen technischer Renovierungsarbeiten vorübergehend geschlossen; einen Termin für die Wiedereröffnung nennt die Website nicht.

Über das Museum

Die Sammlungen der Fondation Baur umfassen rund 9000 Kunstobjekte aus China und Japan und sind in einem eleganten Stadtpalais aus dem späten 19. Jahrhundert untergebracht. Ihr Ursprung liegt bei dem Schweizer Sammler Alfred Baur (1865 bis 1951), der in Andelfingen geboren wurde, in Colombo einen Handel mit organischem Dünger aufbaute und 1906 nach Genf zog. Dort begann er, japanische Kunst und chinesische Jaden zu sammeln.

Eine Wende brachte 1924 die Begegnung mit dem japanischen Händler und Kenner Tomita Kumasaku, über den ein Grossteil der Stücke erworben wurde. Ab 1928 baute Baur zudem eine bedeutende Sammlung chinesischer Keramik auf, die von der Tang- bis zur Qing-Zeit reicht. Kurz vor seinem Tod 1951 erwarb er das Stadtpalais in Genf, um seine Schätze dort unterzubringen; 1964 öffnete das Museum für das Publikum.

Die Stiftung zeigt kaiserliche Keramiken, Jade und chinesische Schnupftabakfläschchen vom 8. bis 19. Jahrhundert sowie japanische Keramiken, Lacke, Holzschnitte, Netsuke und Schwertzierrat. Seit 1995 wurde das Museum durch Schenkungen erweitert, darunter alte chinesische Lacke, chinesisches Exportporzellan, chinesische und japanische Textilien und eine bedeutende Sammlung zur japanischen Teezeremonie. Es besitzt in diesem Bereich die wichtigste öffentlich zugängliche Sammlung der Schweiz.

Highlights

  • Rund 9000 Objekte aus China und Japan, die bedeutendste öffentlich zugängliche Ostasien-Sammlung der Schweiz
  • Kaiserliche chinesische Keramik, Jade und Schnupftabakfläschchen vom 8. bis 19. Jahrhundert
  • Japanische Lacke, Holzschnitte, Netsuke und Schwertzierrat
  • Sammlung zur japanischen Teezeremonie
  • Japanischer Garten am Haus

Dauerausstellungen

  • Espace Chine – Kaiserliche Keramiken, Jade und Schnupftabakfläschchen vom 8. bis 19. Jahrhundert.
  • Espace Japon – Japanische Keramiken, Lacke, Holzschnitte, Netsuke und Schwertzierrat; die Holzschnitte wechseln aus konservatorischen Gründen etwa alle zwei Monate.
  • Salle des Donations – Schenkungen seit 1995, darunter alte chinesische Lacke, Exportporzellan, Textilien und Objekte zur japanischen Teezeremonie.
Gegründet
1964
Träger
Fondation Baur

Eintrittspreise & Ermässigungen

Erwachsene10 CHF
Ermässigt5 CHFAHV, IV, Studierende, Arbeitslose
Kinder & Jugendlichefreibis 17 Jahre frei · Unter 18 Jahren freier Eintritt.
Seniorinnen & Senioren5 CHFAHV
Menschen mit Behinderung5 CHFIV-Tarif
Studierende & Azubis5 CHF
Gruppen (ab 10 Pers.)5 CHF p. P.Pro Person, ab 10 Personen.
Eintritt mit Sonderausstellung15 CHFErmässigt 10 CHF, Gruppen ab 10 Personen 10 CHF pro Person; inklusive der ständigen Sammlungen

Preise laut Website vor der Schliessung. Freier Eintritt für Mitglieder des Verbands der Museen der Schweiz (AMS/VMS) und von ICOM, für Presse sowie mit dem Pass Musées Genève (bei Sonderausstellungen dort ermässigt).

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht
  • Aufzug
  • Barrierefreies WC: nicht vorhanden
  • Behindertenparkplatz
  • Assistenzhunde erlaubt
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Der Haupteingang liegt über 5 und weiteren 7 Stufen mit Handlauf. Ein alternativer Zugang über den technischen Eingang führt über eine Rampe ins Untergeschoss; von dort erreicht ein Aufzug alle Etagen (keine Klingel, Besuch bitte ankündigen). Klapphocker und ein Rollstuhl stehen auf Anfrage bereit. Eine Behindertentoilette gibt es nicht. Ein Behindertenparkplatz liegt an der Rue Émilie-Gourd, vor dem Museum kann man aussteigen lassen. Menschen mit Behinderung zahlen den IV-Tarif.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Florissant

Bus 1, 5 und 8 bis „Florissant“, Bus 92 bis „Église russe“.

Mit dem Auto

Parkplatz vorhanden

Öffentliches Parkhaus Saint-Antoine.

  • Behindertenparkplatz

Das Museum liegt an der Rue Munier-Romilly in Genf.

Route planen

Service & Gastronomie

  • Café: nicht vorhanden
  • Restaurant: nicht vorhanden
  • Museumsshop
  • Garderobe

Museumsshop und Garderobe am Eingang; keine Gastronomie im Haus.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Besuch planen

Führungenja
Angebote für Schulenja
HinweiseMittwochs gibt es öffentliche kommentierte Rundgänge durch die Sonderausstellungen. Private Besuche (höchstens 25 Personen) kosten 150 CHF zuzüglich Gruppeneintritt; Anfragen an mediation@fondationbaur.ch. Für Schulen gibt es eigene Angebote.

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