
Fondation Baur
Museum für ostasiatische Kunst in einem Genfer Stadtpalais mit rund 9000 chinesischen und japanischen Kunstobjekten; derzeit wegen Renovierung geschlossen.
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Über das Museum
Die Sammlungen der Fondation Baur umfassen rund 9000 Kunstobjekte aus China und Japan und sind in einem eleganten Stadtpalais aus dem späten 19. Jahrhundert untergebracht. Ihr Ursprung liegt bei dem Schweizer Sammler Alfred Baur (1865 bis 1951), der in Andelfingen geboren wurde, in Colombo einen Handel mit organischem Dünger aufbaute und 1906 nach Genf zog. Dort begann er, japanische Kunst und chinesische Jaden zu sammeln.
Eine Wende brachte 1924 die Begegnung mit dem japanischen Händler und Kenner Tomita Kumasaku, über den ein Grossteil der Stücke erworben wurde. Ab 1928 baute Baur zudem eine bedeutende Sammlung chinesischer Keramik auf, die von der Tang- bis zur Qing-Zeit reicht. Kurz vor seinem Tod 1951 erwarb er das Stadtpalais in Genf, um seine Schätze dort unterzubringen; 1964 öffnete das Museum für das Publikum.
Die Stiftung zeigt kaiserliche Keramiken, Jade und chinesische Schnupftabakfläschchen vom 8. bis 19. Jahrhundert sowie japanische Keramiken, Lacke, Holzschnitte, Netsuke und Schwertzierrat. Seit 1995 wurde das Museum durch Schenkungen erweitert, darunter alte chinesische Lacke, chinesisches Exportporzellan, chinesische und japanische Textilien und eine bedeutende Sammlung zur japanischen Teezeremonie. Es besitzt in diesem Bereich die wichtigste öffentlich zugängliche Sammlung der Schweiz.
Highlights
- Rund 9000 Objekte aus China und Japan, die bedeutendste öffentlich zugängliche Ostasien-Sammlung der Schweiz
- Kaiserliche chinesische Keramik, Jade und Schnupftabakfläschchen vom 8. bis 19. Jahrhundert
- Japanische Lacke, Holzschnitte, Netsuke und Schwertzierrat
- Sammlung zur japanischen Teezeremonie
- Japanischer Garten am Haus
Dauerausstellungen
- Espace Chine – Kaiserliche Keramiken, Jade und Schnupftabakfläschchen vom 8. bis 19. Jahrhundert.
- Espace Japon – Japanische Keramiken, Lacke, Holzschnitte, Netsuke und Schwertzierrat; die Holzschnitte wechseln aus konservatorischen Gründen etwa alle zwei Monate.
- Salle des Donations – Schenkungen seit 1995, darunter alte chinesische Lacke, Exportporzellan, Textilien und Objekte zur japanischen Teezeremonie.
- Gegründet
- 1964
- Träger
- Fondation Baur
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 10 CHF |
|---|---|
| Ermässigt | 5 CHFAHV, IV, Studierende, Arbeitslose |
| Kinder & Jugendliche | freibis 17 Jahre frei · Unter 18 Jahren freier Eintritt. |
| Seniorinnen & Senioren | 5 CHFAHV |
| Menschen mit Behinderung | 5 CHFIV-Tarif |
| Studierende & Azubis | 5 CHF |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 5 CHF p. P.Pro Person, ab 10 Personen. |
| Eintritt mit Sonderausstellung | 15 CHFErmässigt 10 CHF, Gruppen ab 10 Personen 10 CHF pro Person; inklusive der ständigen Sammlungen |
Preise laut Website vor der Schliessung. Freier Eintritt für Mitglieder des Verbands der Museen der Schweiz (AMS/VMS) und von ICOM, für Presse sowie mit dem Pass Musées Genève (bei Sonderausstellungen dort ermässigt).
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC: nicht vorhanden
- Behindertenparkplatz
- Assistenzhunde erlaubt
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Der Haupteingang liegt über 5 und weiteren 7 Stufen mit Handlauf. Ein alternativer Zugang über den technischen Eingang führt über eine Rampe ins Untergeschoss; von dort erreicht ein Aufzug alle Etagen (keine Klingel, Besuch bitte ankündigen). Klapphocker und ein Rollstuhl stehen auf Anfrage bereit. Eine Behindertentoilette gibt es nicht. Ein Behindertenparkplatz liegt an der Rue Émilie-Gourd, vor dem Museum kann man aussteigen lassen. Menschen mit Behinderung zahlen den IV-Tarif.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Florissant
Bus 1, 5 und 8 bis „Florissant“, Bus 92 bis „Église russe“.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Öffentliches Parkhaus Saint-Antoine.
- Behindertenparkplatz
Das Museum liegt an der Rue Munier-Romilly in Genf.
Route planenService & Gastronomie
- Café: nicht vorhanden
- Restaurant: nicht vorhanden
- Museumsshop
- Garderobe
Museumsshop und Garderobe am Eingang; keine Gastronomie im Haus.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Mittwochs gibt es öffentliche kommentierte Rundgänge durch die Sonderausstellungen. Private Besuche (höchstens 25 Personen) kosten 150 CHF zuzüglich Gruppeneintritt; Anfragen an mediation@fondationbaur.ch. Für Schulen gibt es eigene Angebote. |





