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musée Barbier-Mueller in Genf
Foto: Credits to Mourad Ben Abdallah / Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

musée Barbier-Mueller

Privates Genfer Museum für aussereuropäische und antike Kunst in einem Haus aus dem 16. Jahrhundert nahe der Kathedrale, täglich geöffnet.

ÖffnungszeitenEintritt 8 CHF Teilweise barrierefrei
musée Barbier-MuellerÖffnungszeitenEintritt 8 CHF
Website

Über das Museum

Das Museum geht auf die Sammlung des Solothurners Josef Mueller (1887–1977) zurück, der ab 1907 Kunst erwarb: zunächst moderne Malerei von Hodler, Cézanne, Matisse oder Picasso, später in enger Verbindung mit den Künstlern seiner Zeit auch Skulpturen und Masken aus Afrika. Sein Schwiegersohn Jean Paul Barbier-Mueller baute die Sammlung zusammen mit seiner Frau Monique, Muellers Tochter, weiter aus und richtete sein Interesse besonders auf Ozeanien und Insulinde.

Im Mai 1977, drei Monate nach dem Tod Josef Muellers, eröffnete das Ehepaar in Genf ein Museum, um die Sammlung dauerhaft zu zeigen und die Kunst aussereuropäischer Kulturen bekannter zu machen. Der Freundeskreis des Museums zählt heute fast tausend Mitglieder. Später entstanden Ableger in Barcelona (präkolumbische Kunst, bis 2013) und in Kapstadt (Goldschmuck aus Afrika, zehn Jahre lang geöffnet).

Das Haus liegt in der Altstadt, nur wenige Schritte von der Kathedrale St. Peter entfernt, im Erdgeschoss und Untergeschoss eines historischen Gebäudes aus dem 16. Jahrhundert, mit einem Innenhof für die schönen Tage. Die Sammlung gilt als die weltweit bedeutendste in Privatbesitz für Kunst aus Afrika, Ozeanien, Asien und Amerika und umfasst mehrere Tausend Stücke. Jedes Jahr zeigt das Museum zwei thematische Ausstellungen, in denen Stücke der Sammlung mit Werken eingeladener Künstler in Dialog treten; in vier Räumen im Untergeschoss sind über längere Zeit Stücke gleicher geografischer oder kultureller Herkunft zu sehen.

Highlights

  • Bedeutende Privatsammlung aussereuropäischer und antiker Kunst
  • Masken und Skulpturen aus Afrika und Ozeanien, darunter eine Kwele-Maske aus Gabun aus dem Besitz von Tristan Tzara
  • Zwei thematische Ausstellungen pro Jahr im Dialog mit Gegenwartskünstlern
  • Historisches Haus aus dem 16. Jahrhundert mit Innenhof
  • 365 Tage im Jahr geöffnet
Gegründet
1977
Leitung
Séverine Fromaigeat

Eintrittspreise & Ermässigungen

Erwachsene8 CHF
Ermässigt5 CHFAHV, Studierende, Jugendliche von 12 bis 17 Jahren, Arbeitssuchende, Inhaber des Passeport Musées de Genève
Kinder & Jugendliche5 CHFbis 11 Jahre frei · Kinder unter 12 Jahren frei, ebenso Schulen und Freizeitzentren; Jugendliche von 12 bis 17 Jahren zahlen den ermässigten Preis.
Seniorinnen & Senioren5 CHFAHV-Bezieher.
Menschen mit BehinderungfreiFreier Eintritt für Menschen mit Behinderung (IV).
Studierende & Azubis5 CHF
Gruppen (ab 11 Pers.)5 CHF p. P.Gruppen ab mehr als 10 Personen zahlen pro Person den ermässigten Preis. Führung auf Anfrage: 150 CHF zuzüglich 5 CHF pro Person.

Freier Eintritt unter anderem mit Schweizer Museumspass, Swiss Travel Pass, Geneva Pass, ICOM/AMS-Ausweis, Raiffeisen-Karte (je nach deren Bedingungen), AIAP/IAA-Ausweis und für Mitglieder des Freundeskreises (mit bis zu 8 Gästen). Partnerangebote: mit der Karte „Autre Assiette Genevoise“ ein Eintritt gratis beim Kauf eines Eintritts, mit „La Clé“ zwei Eintritte gratis beim Kauf von zwei.

Barrierefreiheit

  • Teilweise rollstuhlgerecht
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Das Erdgeschoss ist für Besucher mit eingeschränkter Mobilität zugänglich; Einzelheiten stehen auf der Plattform „Culture accessible“.

Kinder & Familie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Molard

Bus 2, 7, 10, 12 und 17 bis Molard; Bus 3, 5, 14, 18 und 19 bis Bel-Air; Bus 36 bis Hôtel-de-Ville.

Mit dem Auto

Kein eigener Parkplatz am Museum.

Parkhäuser Saint-Antoine und Mont-Blanc in der Nähe.

Route planen

Service & Gastronomie

  • Museumsshop

Museumsboutique mit Publikationen; Innenhof zum Verweilen in der warmen Jahreszeit.

Veranstaltungen & Vermietung

  • Räume mietbar

Die Ausstellungsräume und der überdachte Innenhof können für Veranstaltungen gemietet werden (musee@barbier-mueller.ch, +41 22 312 02 70).

Anfrage & Details

Besuch planen

Führungenja
Angebote für Schulenja
HinweiseFührung auf Anfrage (150 CHF zuzüglich 5 CHF pro Person).

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