
Kunsthaus Zug
Kunstmuseum in der Zuger Altstadt mit der bedeutendsten Sammlung der Wiener Moderne ausserhalb Österreichs, Schweizer Surrealismus und Gegenwartskunst.
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Über das Museum
Hinter dem Kunsthaus Zug steht die Zuger Kunstgesellschaft, die 1957 mit dem Ziel gegründet wurde, in Zug ein Haus für Kunst mit eigener Sammlung zu schaffen. Nach Ausstellungen in Galerien und Provisorien öffnete am 26. November 1977 ein erstes Kunsthaus im umgebauten „alten Kaufhaus“ in der Altstadt. Ab 1978 baute die Stadt mit einem jährlichen Kredit eine Sammlung auf, die sich auf regionale Kunst sowie auf Schweizer Surrealismus und Fantastischen Realismus konzentrierte.
Das heutige Haus entstand in den 1980er-Jahren: Die Stiftung der Freunde Kunsthaus Zug erwarb 1983 den „Hof im Dorf“, eine Anlage aus dem 16. Jahrhundert am Rand der Altstadt. Der Architekt Franz Füeg ergänzte sie um einen modernen Anbau mit zwei Flügeln; am 26. Mai 1990 wurde das neue Kunsthaus eröffnet. Im Garten stehen Skulpturen von Fritz Wotruba, Michael Kienzer und Richard Tuttle.
Mit „Projekt Sammlung“ richtete das Haus die Sammlung ab 1996 auf zeitgenössische Kunst aus, die auch die Stadt einbezieht. Dank der 1998 gegründeten Stiftung Sammlung Kamm gilt Zug zudem als ein Zentrum der Wiener Moderne: Mehr als 400 Dauerleihgaben machen die Kollektion zur bedeutendsten ihrer Art ausserhalb Österreichs. Insgesamt umfasst die Sammlung rund 10 000 Werke. Weil der Platz begrenzt ist, wird sie nicht dauerhaft gezeigt, sondern in thematischen Ausstellungen immer wieder neu präsentiert.
Highlights
- Wiener Moderne: Schiele, Klimt, Kokoschka und Gerstl (Stiftung Sammlung Kamm)
- Schweizer Surrealismus und Fantastischer Realismus
- Kunst der Zentralschweiz, Skulptur und zeitgenössische Positionen
- Skulpturengarten mit Werken von Wotruba, Kienzer und Tuttle
- Historische Hofanlage mit modernem Anbau von Franz Füeg
Dauerausstellungen
- Skulpturengarten – Im Garten des Hauses stehen Werke von Fritz Wotruba, Michael Kienzer und Richard Tuttle.
- Seesicht von Roman Signer – Begehbare Stahlskulptur an der Seepromenade (Rössliwiese), von April bis Dezember Dienstag bis Sonntag zugänglich.
- Gegründet
- 1977
- Träger
- Zuger Kunstgesellschaft
- Leitung
- Jana Bruggmann (Künstlerische Leitung)
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 15 CHF |
|---|---|
| Ermässigt | 12 CHFJugendliche (16–20 Jahre), Studierende und Lernende bis 25 Jahre, Rentner:innen mit AHV-Ausweis, IV-Bezüger:innen, Gruppen ab 6 Personen und Schulen ausserhalb des Kantons Zug |
| Kinder & Jugendliche | –Jugendliche von 16 bis 20 Jahren zahlen den ermässigten Preis; eine Altersgrenze für freien Eintritt nennt die Website nicht. |
| Seniorinnen & Senioren | 12 CHFmit AHV-Ausweis |
| Menschen mit Behinderung | 12 CHFBegleitperson frei · IV-Bezüger:innen und Personen mit Behinderung zahlen den ermässigten Preis; eine Begleitperson hat freien Eintritt. |
| Studierende & Azubis | 12 CHFStudierende und Lernende bis 25 Jahre |
| Gruppen (ab 6 Pers.) | 12 CHF p. P.ermässigter Preis pro Person |
| Sonderausstellungen (regulär) | 18 CHFZuschlag gegenüber dem Preis für die regulären Ausstellungen |
| Sonderausstellungen (ermässigt) | 15 CHF |
Die KulturLegi ist gültig. Mitglieder der Zuger Kunstgesellschaft haben freien Eintritt. Preise für reguläre Ausstellungen (Sonderausstellungen siehe Zusatztickets).
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC: nicht vorhanden
- Behindertenparkplatz: nicht vorhanden
- Assistenzhunde erlaubt
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Historischer Gebäudekomplex mit modernem Anbau, hindernisfrei zugänglich (bei Bedarf Hilfe über den gepflasterten Vorplatz, am Tor rechts klingeln). Zwei Lifte (102 × 110 cm, Türbreite 89 cm) zu den Räumen im Unter- und Obergeschoss, nur in Begleitung des Aufsichtspersonals; ein Raum im Obergeschoss liegt hinter drei Stufen und lässt sich mit mobiler Rampe erreichen. Rollstuhl an der Kasse erhältlich. Keine rollstuhlgängige Toilette im Haus (nächste im Parkhaus Casino), die allgemeinen Toiletten im Erdgeschoss haben 65 cm breite Türen. Saaltexte in Grossdruck, auf Wunsch Vorlesen durch das Aufsichtspersonal; Informationen in Leichter Sprache auf der Website; Procap-Zugangsmonitor vorhanden.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Familienführungen & Workshops
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
Regelmässig gibt es Familiensonntage und Märli-Rundgänge (z. B. „Märlisunntig“); der „KunstKompass“ begleitet Kinder und Familien durch die Ausstellungen. Daneben gibt es Angebote für Kitas, Spielgruppen und Schulen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Kolinplatz · 100 m
Vom Bahnhof Zug (Halbstundentakt von Luzern und Zürich) mit Bus 1, 2 oder 13 ab Bahnhofsplatz bis Kolinplatz, dann rechts in die Dorfstrasse; der gepflasterte Weg ist etwa 100 m lang und steigt mit 12 %.
Mit dem Auto
Direkt beim Haus gibt es keine Parkplätze für Menschen mit Behinderung; auf Anfrage kann nach Möglichkeit ein privater Parkplatz bereitgestellt werden. Das nahe Parkhaus Casino hat eine rollstuhlgängige Toilette.
- Behindertenparkplatz: nicht vorhanden
Service & Gastronomie
Im Haus gibt es eine Bar (Treffpunkt für öffentliche Führungen).
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Öffentliche Führungen sowie Formate wie „Kunst über Mittag“ finden zu den laufenden Ausstellungen statt (öffentliche Führung ohne Anmeldung, im Eintritt inbegriffen, Treffpunkt Bar). Kunstvermittlung für Schulen, Kitas und Spielgruppen. |


