
Musée de Charmey
Museum für zeitgenössische Kunst und regionales Kulturerbe in einem versetzten Holzhaus aus dem 17. Jahrhundert, bekannt für die Papierkunst-Ausstellung Charmey Paper Art.
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Über das Museum
Das Museum steht in einem Holzbau aus dem 17. Jahrhundert, dem früheren Platzhaus des Nachbardorfs Bellegarde (Jaun). Das Gebäude gehörte zu den wenigen Häusern, die den Dorfbrand von 1711 überstanden. Als es 1982 einem Neubau weichen sollte, liess der damalige Gemeindepräsident Beat Schuwey, von Beruf Schreiner, die Bretter abbauen, nummerieren und einlagern, sodass die Aussenhülle erhalten blieb.
Als die Gemeinde Charmey 1986 ein Museum für das regionale Erbe einrichten wollte, fiel die Wahl auf dieses eingelagerte Haus. Schuwey plante den Wiederaufbau der Hülle, und das Architekturbüro Gérald Dupasquier und Yves Murith aus Bulle fügte einen zeitgenössischen Raum hinzu, der mit dem alten Holzbau in Dialog tritt. Eingeweiht wurde das Museum 1991.
Heute widmet sich das von einer Stiftung getragene Haus vor allem der Kunst. Eine Besonderheit ist Charmey Paper Art: Die internationale Wettbewerbsausstellung für zeitgenössische Papierkunst wurde 1993 als „Triennale internationale du papier“ auf Anregung des Museums und der Künstlerin Viviane Fontaine begründet und findet seit 2026 alle zwei Jahre statt. In über dreissig Jahren waren hier rund 600 Künstlerinnen und Künstler aus 40 Ländern zu sehen. Daneben zeigt das Museum wechselnde Ausstellungen zu Kunst und Region und bietet Vermittlung für Schulen und Gruppen an.
Highlights
- Holzhaus aus dem 17. Jahrhundert, nach 1982 abgebaut und wieder aufgebaut
- Charmey Paper Art: internationale Biennale für zeitgenössische Papierkunst
- Kombiangebot mit den Bains de la Gruyère (Mittwoch bis Freitag)
- Führungen und Workshops für Schulen und Gruppen
- Gegründet
- 1991
- Träger
- Fondation Musée de Charmey
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 9 CHF |
|---|---|
| Ermässigt | 7 CHFAHV/IV und Studierende |
| Kinder & Jugendliche | 5 CHFbis 9 Jahre frei · Kinder ab 10 Jahren. |
| Seniorinnen & Senioren | 7 CHFAHV-Bezüger. |
| Menschen mit Behinderung | 7 CHFIV-Bezüger. |
| Studierende & Azubis | 7 CHF |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 7 CHF p. P.Ab 10 Personen: Erwachsene CHF 7, AHV/IV/Studierende/Lernende CHF 5, Kinder ab 10 Jahren CHF 3. |
| Kombiticket Museum + Bains de la Gruyère (3 Stunden), Erwachsene | 30 CHFMittwoch, Donnerstag und Freitag; am Tag des Besuchs beim Museum zu kaufen, nicht kumulierbar. |
| Kombiticket Museum + Bains de la Gruyère (3 Stunden), Kinder 10–15 Jahre | 19 CHFMittwoch, Donnerstag und Freitag. |
Gratis mit Raiffeisen-Karte, Museumspass und für Mitglieder der Freunde des Museums. Kommentierte Führungen auf Anfrage: CHF 80 pro Führung plus Gruppeneintritt; während Charmey Paper Art gibt es eine erzählte Führung für CHF 100.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Museum ist laut eigener Angabe für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht zugänglich.
Kinder & Familie
| Eintritt Kinder | bis 9 Jahre frei |
|---|
- Familienführungen & Workshops
Für Schulklassen und Gruppen bietet das Museum Führungen und Atelierbesuche; Kinder zahlen ab 10 Jahren Eintritt.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Mit dem Zug (RER Freiburg) bis Bulle, von dort stündlich mit dem TPF-Bus nach Charmey (von 6 bis 22 Uhr).
Mit dem Auto Autobahnausfahrt Bulle, dann rund 15 Kilometer Richtung Jaunpass.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Kommentierte Führungen und Atelierbesuche für Schulklassen und Gruppen auf Anfrage; für Schulen gibt es ganzjährig die Animation „Le langage du silence“, während Charmey Paper Art zusätzlich eine erzählte Führung und das kurze, durch die Ausstellung ziehende Theaterstück „Une aventure inattendue“. |





