
Musée d’histoire naturelle Fribourg
Naturkundemuseum in Freiburg mit Mineralien, Erdgeschichte und regionaler Fauna bei freiem Eintritt; Umzug in einen Neubau ist für Ende 2028 geplant.
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Über das Museum
Das Musée d’histoire naturelle Fribourg wurde 1824 gegründet und gehört zu den ältesten Museen des Kantons. Den Grundstock legte der Chorherr Charles-Aloyse Fontaine mit seiner naturkundlichen Sammlung; zunächst war das Museum im Kollegium St. Michael in der Stadt untergebracht. 1897 zog es ins Pérolles-Quartier, wo es sich seither das Gebäude mit Instituten der Universität Freiburg teilt. Mit Schenkungen und Ankäufen wuchsen die Sammlungen zu Botanik, Geologie und Zoologie stetig.
Die Dauerausstellung zeigt Mineralogie mit rund 350 Kristallen, 50 Gesteinen und 15 Meteoriten, die Erdgeschichte in 61 Vitrinen über 570 Millionen Jahre, die Geologie der Alpen, Voralpen und des Mittellands samt Fossilien sowie die Tierwelt der Region von Wels bis Gämse. Berühmt war der 11 Meter lange Seiwal, der 1852 bei Le Havre gestrandet war, auf Wanderschaft durch Europa ging und 1882 in die Sammlung kam.
Der Standort wird aufgegeben: Die Freiburger Bevölkerung bewilligte am 18. Juni 2023 einen Kredit von 65,5 Millionen Franken, um das Museum samt neuer Dauerausstellung ins umgebaute Arsenal an der Route des Arsenaux zu verlegen. Die Eröffnung ist für Ende 2028 vorgesehen. Bis dahin werden die Säle am heutigen Standort schrittweise geschlossen; der Wal ist im August 2026 bereits in den Neubau umgezogen.
Highlights
- Mineralogie mit 350 Kristallen, 50 Gesteinen und 15 Meteoriten
- Erdgeschichte in 61 Vitrinen über 570 Millionen Jahre
- Regionale Fauna und Fossilien aus Alpen und Mittelland
- Freier Eintritt, täglich geöffnet
- Zukunft: Neubau im Arsenal, Eröffnung Ende 2028
Dauerausstellungen
- Mineralogie – Rund 350 Kristalle, 50 Gesteine und 15 Meteoriten aus aller Welt.
- Geschichte der Erde – Die Entwicklung des Lebens über 570 Millionen Jahre, gezeigt an ausgewählten Leitobjekten in 61 Vitrinen.
- Regionale Fauna – Tiere der Seen, Wälder und Berge der Region sowie ausgestorbene Arten des Kantons.
- Gegründet
- 1824
- Träger
- Kanton Freiburg
Eintrittspreise & Ermässigungen
Der Eintritt ist frei.
| Café-Visite (Dienstag, Führung mit Kaffee und Gipfeli) | 5 CHFAnmeldung erforderlich; 10 Uhr auf Französisch, 9 Uhr auf Deutsch |
|---|
Der Eintritt ist frei. Die „Café-Visites“ am Dienstagmorgen kosten CHF 5 pro Person.
Barrierefreiheit
- Teilweise rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Rampe und Aufzug erschliessen die meisten Säle für Rollstuhlfahrende. Die Hebebühne zum grossen Sonderausstellungssaal im 2. Obergeschoss ist nur für nicht motorisierte Rollstühle geeignet. Blinden- und Assistenzhunde sind willkommen.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Familienführungen & Workshops
- Kinderwagenfreundlich
- Kindergeburtstage
Das Programm umfasst Kiwi Club, Eltern-Kind-Ateliers, „Histoires naturelles du mercredi“, Kindergeburtstage und „Nacht im Museum“. Es gibt einen Stillraum und einen Kinderwagenparkplatz; Kinderwagen sind im 1. Obergeschoss uneingeschränkt, im 2. Obergeschoss teilweise erlaubt. Das Haus trägt seit 2023 das Label „Musée joyeux“ (Charta Mom’Art).
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Charmettes
TPF-Bus Linie 1, 3, 8 oder 9 bis zur Haltestelle Charmettes; vom Bahnhof Freiburg rund 15 Minuten zu Fuss; Publibike-Station in der Nähe.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkplätze am Boulevard de Pérolles 80 (Parkplatz der Hochschule für Technik und Architektur) und am Chemin des Verdiers.
Mit dem Auto über die A1 Lausanne–Bern, Ausfahrt Fribourg Sud.
Route planenService & Gastronomie
- Café: nicht vorhanden
- Restaurant: nicht vorhanden
- Museumsshop
Museumsshop mit Schlüsselanhängern, Naturführern, Mineralien und Fachbüchern (Kartenzahlung und TWINT). In den Ausstellungsräumen darf nicht gegessen oder getrunken werden; gegenüber liegt die Cafeteria der Universität (werktags), im benachbarten Botanischen Garten stehen Picknicktische.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
Für Gruppen ist laut Website eine Saalmiete möglich (Details auf der Seite „Gruppen“).
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Für Gruppen gibt es freie und geführte Besuche; Schulklassen finden ein pädagogisches Angebot mit Workshops und Leihmaterial. Zusätzlich laufen „Café-Visites“ mit Fachpersonen. |





