
Museo delle dogane svizzero
Das Zollmuseum in einem ehemaligen Grenzwachtposten am Luganersee zeigt Geschichte und Aufgaben von Zoll und Grenzwache; Eintritt frei, Anreise per Schiff.
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Über das Museum
Das heutige Museumsgebäude in Cantine di Gandria entstand 1904 als grosser Grenzwachtposten und diente bis 1993 dem Grenzwachtkorps; er ersetzte den ersten Posten, das sogenannte „rote Haus“ von 1853. 1935 kam dem Tessiner Grenzwächter Angelo Gianola die Idee, ungenutzte Räume des Hauses als Museum zu verwenden; seine Kollegen sammelten Gegenstände, die den Alltag der Grenzwächter dokumentierten. Eröffnet wurde das Museum 1949.
In den ersten Jahrzehnten waren geschmuggelte Waren, Verstecke und einfallsreiche Transportmittel die grössten Publikumsmagnete; deshalb heisst das Haus im Volksmund bis heute „Schmugglermuseum“. In den 1970er-Jahren wurde es zusammen mit dem Schweizerischen Nationalmuseum restauriert und neu gestaltet; die Sammlung ging an das Nationalmuseum, das ihre Pflege übernahm. Seit der Wiedereröffnung 1978 wurde die Dauerausstellung laufend erweitert, und seit der Schliessung des Grenzwachtpostens 1993 dient das ganze Gebäude als Museum.
Heute gehört das Museum zum Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit. Es liegt in den Kastanienwäldern direkt an der italienischen Grenze und zeigt, wie sich Zoll und Grenzüberwachung in der Schweiz entwickelt haben und welche Aufgaben sie heute für Wirtschaft, Sicherheit und Gesundheit haben. Wechselausstellungen greifen aktuelle Themen auf.
Highlights
- Ehemaliger Grenzwachtposten am Ufer des Luganersees
- Dauerausstellung zur Schweizer Zollgrenze mit 1935 km Grenzlinie
- Geschichte des Schmuggels, bekannt als „Schmugglermuseum“
- Anreise per Linienschiff oder auf dem Wanderweg
- Eintritt frei, Picknickplatz im Seegarten
Dauerausstellung
- 1935 Kilometer Grenze in einem Museum – Die Dauerausstellung beleuchtet Geschichte und Bedeutung der Schweizer Zollgrenze sowie die Aufgaben der Grenzwächter von früher und heute und die Rolle des Zolls für Wirtschaft, Sicherheit und Gesundheit.
- Gegründet
- 1949
- Träger
- Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG)
Eintrittspreise & Ermässigungen
Der Eintritt ist frei.
| Gruppen | –Gruppen melden sich vorab an: museodelledogane@bazg.admin.ch, Tel. +41 58 463 49 22. |
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Der Eintritt ist frei.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Gebäude von 1904 hat wegen seiner Bauweise keine behindertengerechte Infrastruktur und ist nur per Schiff erreichbar; das Team bemüht sich, Rollstuhlfahrern und gehbehinderten Gästen den Zugang so einfach wie möglich zu machen.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Museo doganale (Schiffsanlegestelle)
Mit dem Linienschiff ab Lugano (Haltestellen Giardino, Centrale oder Paradiso) in rund 25 Minuten; die Kursschiffe legen direkt am Museum an (Haltestelle „Museo doganale“) oder in Cantine di Gandria, von wo es einige Minuten zu Fuss sind.
Das Museum liegt am Ufer gegenüber von Gandria. Zu Fuss ist es über den fast ebenen Wanderweg am Nordufer des Luganersees erreichbar; Fahrplan unter lakelugano.ch.
Route planenService & Gastronomie
- Café: nicht vorhanden
- Restaurant: nicht vorhanden
Picknickplatz im Museumsgarten am See. In Cantine di Gandria, rund 200 m entfernt, gibt es die Grotti Descanso und Teresa (Reservation empfohlen); weitere Lokale: Ristorante Roccabella in Gandria und Grotto dei Pescatori.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | nein |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Das Museum bietet derzeit keine Führungen an. Für Schulen stehen Begleitmaterialien für den Unterricht bereit. |




