Kloster Schönthal
Skulpturenpark mit 33 Werken zeitgenössischer Kunst rund um das ehemalige Kloster Schönthal bei Langenbruck, mit Galerien in Klosterkirche und Abtsaal.
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Über das Museum
Das Kloster Schönthal wurde um 1145 vom Grafen Adalbero von Froburg gestiftet, der damit die wichtige Handelsroute über den Hauenstein sicherte. 1187 wurde die Kirche der Maria geweiht, 1266 werden erstmals Benediktinerinnen erwähnt; um 1400 übernahm der Servitenorden die Anlage. 1525 plünderten untertänige Bauern das Kloster. Nach der Kantonstrennung erwarb 1833 der Basler Bankier Merian das Gut als Sommersitz, die Kirche diente danach als Geräte- und Holzschopf.
1967 wurde die Klosterkirche unter Denkmalschutz gestellt. Der Gründer John Schmid liess sie renovieren und führte sie im Jahr 2000 ihrer neuen Bestimmung als Kunstort zu. Seitdem wächst im Dialog von Kunst und Natur eine Sammlung ortsspezifischer Skulpturen in Wiesen und Wäldern des Schönthals. Heute säumen 33 Werke von 23 Künstlerinnen und Künstlern, darunter Tony Cragg, Richard Long, David Nash und Not Vital, die Wege und Pfade.
2018 wurde die Stiftung Sculpture at Schoenthal mit der Stiftung Edith Maryon fusioniert; der Kunst- und Kulturbetrieb wird vom Verein Kloster Schönthal fortgeführt. Ausgangspunkt der Kunstspaziergänge ist die romanische Klosterkirche mit einer Galerie für wechselnde Ausstellungen; im ehemaligen Benediktinerkloster gibt es ausserdem Seminarräume und eine Herberge, zum Gut gehören 100 Hektar Land.
Highlights
- 33 ortsspezifische Skulpturen von 23 Künstlerinnen und Künstlern in der Juralandschaft
- Romanische Klosterkirche (Weihe 1187) als Ausgangspunkt der Kunstspaziergänge
- Werke u. a. von Tony Cragg, Richard Long, David Nash, Roman Signer und Not Vital
- Galerien in Klosterkirche und Abtsaal für wechselnde Ausstellungen
- Wegplan vor Ort; Skulpturenpark das ganze Jahr zugänglich
Dauerausstellung
- Skulpturenpark Schönthal – Zurzeit 33 ortsspezifische Skulpturen von 23 Künstlerinnen und Künstlern säumen die Wege und Pfade in Wiesen und Wäldern rund um das Kloster.
- Gegründet
- 2000
- Träger
- Verein Kloster Schönthal
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 15 CHF |
|---|---|
| Ermässigt | 12 CHFAHV/IV, Studierende, Kunstschaffende, Gruppen ab 10 Personen |
| Seniorinnen & Senioren | 12 CHFAHV/IV |
| Studierende & Azubis | 12 CHF |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 12 CHF p. P.Gruppen ab 10 Personen; Schulklassen und Gruppen bitte vorab anmelden |
| Familien | 30 CHF |
| Einführung zum Ort (auf Anfrage) | 300 CHFAnmeldung unter mail@schoenthal.ch |
Zahlung bar oder mit TWINT.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Langenbruck Dorf · 25 Min. zu Fuss
SBB bis Liestal, Waldenburgerbahn bis Waldenburg, Postauto bis „Langenbruck Dorf“; oder S-Bahn ab Olten oder Oensingen bis Balsthal, dann Postauto bis „Langenbruck Dorf“. Von dort ca. 25 Minuten zu Fuss.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkplätze beim Kloster.
Mit dem Auto über die Autobahnausfahrt Liestal via Waldenburg und Langenbruck oder ab Egerkingen in ca. 15 Minuten durch die Hügellandschaft via Langenbruck.
Route planenService & Gastronomie
Im ehemaligen Kloster gibt es eine Herberge für Übernachtungen.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
Seminarräume im ehemaligen Benediktinerkloster (Raumangebot, Abtsaal, Kunststall) für Seminare und Tagungen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Ein Wegplan ist vor Ort erhältlich. Hunde sind an der Leine willkommen; Feuerstellen sind im gesamten Park nicht erlaubt. Um die besondere Atmosphäre zu erhalten, bittet das Kloster, von Besuchen in grösseren Gruppen abzusehen; Gruppen und Schulklassen melden sich vorab an. Eine Einführung zum Ort ist auf Anfrage buchbar. |


