
Festungsmuseum Sperre Trin
Festungsmuseum mit geführten Rundgängen durch getarnte Bunker und Felskavernen der Sperrstelle Trin aus dem Zweiten Weltkrieg.
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Über das Museum
Bei Trin verengt sich der Zugang ins Bündner Oberland, weshalb der Ort schon im Mittelalter strategisch wichtig war. Auf dem Felskopf Crap Sogn Barcazi stand eine Burg mit Kirche, die bis ins 15. Jahrhundert bewohnt war und 1470 durch einen Brand zerstört wurde; ihre Ruine ist gesichert und restauriert.
Im Zweiten Weltkrieg bauten Schweizer Armee und Baufirmen ab 1941 an der Sperrstelle 1205 Trins, der letzten Sperre vor dem Alpenreduit: ein Felswerk in den Felsen von Barcazi und Pign mit mehreren, durch Treppen und Stollen verbundenen Geschossen, dazu Infanteriebunker, Unterstände und ein Geländepanzerhindernis. Die Bunker sind als Wasserversorgung, Holzschuppen oder Fels getarnt. Das meiste war 1943 bezugsbereit. 1988 kam ein 12-cm-Festungsminenwerfer dazu; das Inventar der militärischen Denkmäler stuft die Sperre als Anlage von nationalem Wert ein.
Der Verein Sperre Trin wurde am 24. Oktober 2009 gegründet. Zu seinem ersten Infotag kamen statt der erwarteten 50 rund 300 Gäste. Heute erhalten die Mitglieder, alle ehrenamtlich tätig, die Anlagen und führen Besucher in zwei verschiedenen Touren durch die Felswerke und Bunker und zum Minenwerfer aus dem Kalten Krieg. Zusätzlich gibt es einen rund 2,2 Kilometer langen Bunkerweg mit QR-Schildern.
Highlights
- Geführter Rundgang durch Felswerk Barcazi/Pign und getarnte Infanteriebunker von 1942
- Zweite Tour zum 12-cm-Festungsminenwerfer von 1988 aus dem Kalten Krieg
- Burgruine Crap Sogn Barcazi am Standort der Sperre
- Freier Bunkerweg (ca. 2,2 km) mit QR-Infotafeln
- Festungsbeizli mit kleinen Speisen und Bunker-Bier nach der Führung
Dauerausstellungen
- Rundgang Barcazi & Pign – Geführte Tour durch Felswerk, Bunker und Unterstände von 1942, die zur einst geheimen Sperrstelle gehören.
- 12-cm-Festungsminenwerfer – Zweite Tour zum modernen Festungsminenwerfer 59/83 aus dem Jahr 1988.
- Träger
- Verein Sperre Trin
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 17 CHF |
|---|---|
| Kinder & Jugendliche | 10 CHFKinder bis 12 Jahre zahlen CHF 10. |
| Gruppen | –Gruppen bis 10 Personen pauschal CHF 180, jede weitere Person CHF 17. |
Preise inklusive einer Militärschokolade. Vergünstigung mit der Gästekarte FlimsLaaxFalera oder mit dem KulturLegi-Ausweis. Der Eintritt ist bar in CHF zu bezahlen. Schulklassen erhalten ermässigte Eintrittspreise.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Kinder bis 12 Jahre zahlen CHF 10. Das Schuldossier empfiehlt für die Arbeit damit ein Alter ab etwa 14 bis 15 Jahren.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Porclis (Trin Mulin)
Mit dem Zug nach Chur, weiter mit dem Bus nach Trin Mulin bis zur Haltestelle Porclis.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Parkplatz P6 beim Werkhof Trin Porclis, zugleich Treffpunkt der Führungen.
Mit dem Auto auf der A13 von Zürich bis Ausfahrt 18 Flims, dann Abzweigung Crestasee.
Route planenService & Gastronomie
- Restaurant
Festungsbeizli im ehemaligen Gebäude des Festungswachtkorps mit kleinen Speisen, Gerstensuppe, Bunker-Bier und Wein „Solaris da Trin“.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
- Private Feiern
- Firmenveranstaltungen
Bis zu 20 Personen.
Das Festungsbeizli lässt sich für Geburtstage, Sitzungen oder Essen mit bis zu 20 Personen mieten; Apéro und Menüs auf Anfrage.
Anfrage & DetailsBesuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 3 Std. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Besichtigung nur mit Führung; Treffpunkt ist der Parkplatz P6 beim Werkhof Porclis in Trin. Gutes Schuhwerk sowie Jacke oder Pullover mitbringen (in den Anlagen herrschen rund 10 Grad). Der Besuch erfolgt auf eigenes Risiko. Für Schulklassen gibt es ein Dossier zum Thema „Die Schweiz im Zweiten Weltkrieg“; die Dauer lässt sich dem Alter der Klasse anpassen. |




