
Imperial War Museum London
Ein kostenloses Nationalmuseum zu den Auswirkungen des Krieges vom Ersten Weltkrieg bis heute, mit Ausstellungsräumen zu beiden Weltkriegen und zum Holocaust.
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Über das Museum
Das Imperial War Museum wurde 1917 gegründet, noch während der Erste Weltkrieg tobte, um Material über den Krieg und die Erfahrungen einfacher Menschen ebenso wie der Soldaten zu sammeln und zu zeigen. Es öffnete 1920 erstmals für die Öffentlichkeit und zog nach mehreren Zwischenquartieren in den 1930er-Jahren in das heutige Gebäude in Lambeth, ein ehemaliges Krankenhaus mit einer grossen zentralen Kuppel.
Im Laufe der Jahrzehnte weitete das Museum seinen Blick über den Ersten Weltkrieg hinaus auf den Zweiten Weltkrieg und spätere Konflikte aus. Es wuchs zu einem Verbund aus fünf Standorten in England, zu dem unter anderem HMS Belfast, die Churchill War Rooms und IWM Duxford gehören. Die Londoner Filiale ist weiterhin das Flaggschiff des Verbunds.
Die Ausstellungen nutzen Film, Kunst, Tagebücher, Uniformen, Waffen und grosse Objekte, um zu zeigen, warum Kriege entstehen, wie sie geführt werden und was sie für die Menschen bedeuten, die in sie hineingezogen werden. Die Dauerausstellungen behandeln den Ersten und den Zweiten Weltkrieg sowie den Holocaust. Die Blavatnik Art, Film and Photography Galleries zeigen, wie Kunstschaffende und Filmemacher auf Konflikte reagiert haben. Der Eintritt ist frei.
Highlights
- Ausstellungsräume zum Ersten Weltkrieg mit einem Schützengrabenerlebnis
- Ausstellungsräume zum Zweiten Weltkrieg mit einem Anderson-Bunker
- Die Ausstellungsräume zum Holocaust
- Blavatnik Art, Film and Photography Galleries
- Grosse Objekte im Atrium (Witnesses to War)
Dauerausstellungen
- First World War Galleries – Ausstellungsräume zu Ursachen, Verlauf und Folgen des Ersten Weltkriegs, mit Waffen, Uniformen, Tagebüchern und Film.
- Second World War Galleries – Ausstellungsräume zum Zweiten Weltkrieg, unter anderem dazu, wie sich Familien bei Luftangriffen in Anderson-Bunkern schützten.
- The Holocaust Galleries – Ausstellungsräume zum Holocaust, mit Informationspunkten in Britischer Gebärdensprache (BSL) und tastbaren Objekten.
- Gegründet
- 1917
- Träger
- Imperial War Museums
- Leitung
- Diane Lees
- Besucher pro Jahr
- ca. 320'542
Eintrittspreise & Ermässigungen
Der Eintritt ist frei.
Der Eintritt ist frei und muss nicht reserviert werden. Kostenpflichtige Ausstellungen und Veranstaltungen werden separat verkauft; einige Sonderausstellungen sind kostenlos.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht
- Aufzug
- Barrierefreies WC
- Behindertenparkplatz
- Assistenzhunde erlaubt
- Tastmodelle / taktile Angebote
- Führungen in Gebärdensprache
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Der Nordeingang hat Stufen. Besucher, die stufenlos gehen, sollten deshalb den Westeingang nutzen, an dem der Besuch im Erdgeschoss beginnt. Im Inneren ist das Museum über Aufzüge und Rampen vollständig zugänglich. Rollstühle können am Westeingang kostenlos ausgeliehen werden (eine telefonische Vorabreservierung wird empfohlen). Eine Changing-Places-Toilette (Toilette mit Liege und Hebesystem; Schlüssel über den RADAR-Schlüssel am Informationsschalter) und sechs geschlechtsneutrale barrierefreie Toiletten stehen zur Verfügung. Zwei Blue-Badge-Parkplätze (britischer Parkausweis für Menschen mit Behinderung) hinter dem Museum an der Brook Drive müssen telefonisch reserviert werden. Es gibt BSL-Informationspunkte, BSL-gedolmetschte Videos, Induktionsschleifen, englische Untertitel, Braille- und Tastpläne, Grossdruckführer und einen Ruheraum. Am Informationsschalter können Sensorik-Rucksäcke und Gehörschutz ausgeliehen werden. Ausgebildete Assistenzhunde sind willkommen.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Besuchsdauer | ca. 3 Std. |
|---|
- Familienführungen & Workshops
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
- Kinderwagenfreundlich
- Wickelmöglichkeit
Kostenlose selbstgeführte Abenteuerpfade sowie Aktivitäten an Wochenenden und in den Ferien sind für Kinder von 5 bis 12 Jahren geeignet; ein Kinderführer wird verkauft. Der Westeingang ist für Kinderwagen stufenlos erreichbar, und Wickelmöglichkeiten gibt es auf allen Etagen. Sensorik-Rucksäcke können kostenlos ausgeliehen werden. Einige Sonderausstellungen sind familienfreundlich gestaltet.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Lambeth North station · 7 Min. zu Fuss
Die nächsten Stationen sind Lambeth North (7 Gehminuten), Elephant and Castle (10 Minuten) und Waterloo (14 Minuten). Die Busse 344 und 360 halten an der Lambeth Road, die Linien 3, 59 und 159 an der Kennington Road. Der Radweg 6 führt von Elephant and Castle am Museum vorbei.
Mit dem Auto
Kein eigener Parkplatz am Museum.
Es gibt keine allgemeinen Parkplätze. Eine begrenzte Zahl von Blue-Badge-Parkplätzen an der Brook Drive hinter dem Museum kann telefonisch unter +44 20 7416 5000 reserviert werden.
- Behindertenparkplatz
Das Museum liegt im Geraldine Mary Harmsworth Park. Santander-Cycle-Stationen befinden sich an der Geraldine Street und an der Kennington Road.
Route planenService & Gastronomie
- Café
- Museumsshop
- Garderobe: nicht vorhanden
- Schliessfächer
Café im Hauptatrium mit warmen und kalten saisonalen Gerichten, Kuchen und Getränken. Ein Speiseraum für mitgebrachte Lunchpakete steht am Wochenende allen Besuchern offen. Schliessfächer an den Nord- und Westeingängen sind gegen eine erstattbare Münze im Wert von 1 £ nutzbar; grosse Gepäckstücke können nicht aufbewahrt werden.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
Veranstaltungsräume können über das kommerzielle Team des IWM gemietet werden.
Anfrage & DetailsBesuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | Persönliche, nicht gewerbliche Fotos und Filmaufnahmen sind willkommen, jedoch ohne Blitz oder Stative. Filmen Sie keine Personen ohne deren Erlaubnis und folgen Sie den Schildern, wo dies nicht gestattet ist. |
| Hinweise | Mindestens drei Stunden werden empfohlen. Führungen können am Informationsschalter im Erdgeschoss gebucht werden. Taschen können bei Einlass kontrolliert werden; Rollkoffer, Sportgeräte und grosse Gepäckstücke sind nicht erlaubt. |





