6. März 2026 – 25. Oktober 2026
Atlantis. Versunkene Welten
Fotografien von Frank Gaudlitz, Objekte und Klanginstallationen erinnern an verschwundene, einst vielsprachige Dörfer in Rumänien, Serbien, Slowenien, Kroatien und Ungarn.

Museum in einer Festungskaserne am Ulmer Donauufer zur Geschichte der Donauschwaben und zum Leben entlang der Donau, mit Mitmachstationen.
6. März 2026 – 25. Oktober 2026
Fotografien von Frank Gaudlitz, Objekte und Klanginstallationen erinnern an verschwundene, einst vielsprachige Dörfer in Rumänien, Serbien, Slowenien, Kroatien und Ungarn.
11. August 2026 – 18. Oktober 2026
Kabinettausstellung als Rückblick auf zehn Jahre Projektarbeit des internationalen Forums, in dem Menschen mit Migrationsgeschichte Ausstellungen und Formate des Museums mitgestalten.
14. November 2026 – 31. Januar 2027
Kabinettausstellung mit Foto- und Comictafeln von Christian Schmiedbauer, der Menschen entlang der gesamten Donau porträtiert hat.
27. November 2026 – 30. Mai 2027
Multisensorische Ausstellung zum Hören und Anfassen, die vermeintlich typische Eigenschaften der Donauschwaben mit Humor hinterfragt; mit Tastobjekten und taktilem Leitsystem.
12. Februar 2027 – 25. April 2027
Graphic-Novel-Ausstellung von Ludmilla Bartscht über Frauen, Kinder und Jugendliche deutschsprachiger Minderheiten, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen mussten.
Das Donauschwäbische Zentralmuseum wird von einer gleichnamigen Stiftung getragen, die Bund, Land Baden-Württemberg und Stadt Ulm gemeinsam fördern; in ihren Gremien sitzen auch die donauschwäbischen Landsmannschaften. Ihr Auftrag nach dem Bundesvertriebenengesetz: Kultur und Kulturgut der Deutschen an der mittleren Donau zu bewahren, zu erforschen und zu vermitteln und so zur Verständigung mit den Nachbarn in Südosteuropa beizutragen. Nach fünf Jahren Aufbau wurde das Museum am 8. Juli 2000 eröffnet.
Sitz ist das Reduit der Oberen Donaubastion, eine fast 140 Meter lange Defensivkaserne der Bundesfestung Ulm, die 1855 fertiggestellt wurde und seit 1974 unter Denkmalschutz steht. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente der Bau unter anderem als Notquartier für Flüchtlinge und Vertriebene, später als Mietfläche für Firmen und Vereine. Die Stadt Ulm kaufte das Gebäude vom Bund und ließ es von 1995 bis 2000 sanieren; das Museum belegt Erdgeschoss und erstes Obergeschoss.
Die Hauptausstellung erzählt in 13 Abteilungen die Geschichte der Auswanderer, die sich im 18. Jahrhundert im Königreich Ungarn niederließen, ihr Zusammenleben mit Ungarn, Serben, Kroaten und Rumänen sowie Krieg, Flucht und Vertreibung im 20. Jahrhundert. Zwischen 2018 und 2022 wurde sie grundlegend erneuert und um die Dauerausstellung „Donau. Flussgeschichten“ ergänzt. Die stetig wachsende Sammlung umfasst inzwischen über 50.000 Objekte; Partnerschaften bestehen mit Museen in Rumänien, Serbien und Ungarn.
| Erwachsene | 5 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 3,50 €Senioren ab 65, Studierende und Auszubildende, Freiwilligendienstleistende, Menschen mit Schwerbehinderung, Empfänger von Bürgergeld/Sozialhilfe, Inhaber der Ehrenamtskarte, Gruppen ab 10 Personen sowie Besucher mit tagesaktuellem bwtarif-Ticket, D-Ticket JugendBW oder Deutschlandticket |
| Kinder & Jugendliche | freibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt. |
| Seniorinnen & Senioren | 3,50 €Ermäßigung ab 65 Jahren. |
| Menschen mit Behinderung | 3,50 €Begleitperson frei · Eingetragene Begleitperson frei. |
| Studierende & Azubis | 3,50 €Auch für Auszubildende. |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 3,50 € p. P.Gruppenführung (ca. 60 Min., max. 20 Personen) 60 € zzgl. Eintritt; auf Englisch 80 €, Schauspielführung 90 €. |
| Jahreskarte | 20 € |
| Öffentliche Sonntagsführung (14 Uhr) | 3 €Zuschlag zum Eintritt |
| Öffentliche Schauspielführung | 5 €Zuschlag zum Eintritt, an einzelnen Sonntagen |
Freier Eintritt: Jeden ersten Freitag im Monat freier Eintritt, dann um 15.30 Uhr auch eine kostenlose Führung.
Freien Eintritt haben außerdem u. a. Inhaber von Ulm Card, Freiwilligencard und Lobbycard, Lehrkräfte zur Unterrichtsvorbereitung sowie Begleitpersonen von Kinder- und Schulgruppen.
Stufenloser Eingang auf der Rückseite des Gebäudes, Aufzug; die Ausstellungen sind bis auf das Kabinett barrierefrei und bieten Sitzgelegenheiten. Barrierefreie Toilette im Erdgeschoss, Leihrollstuhl an der Kasse. Hör- und Riechstationen; Assistenzhunde erlaubt. Besucherinformationen in Leichter Sprache auf der Website. Für die Sonderausstellung „Typisch donauschwäbisch!?“ (ab 27.11.2026) sind Tastobjekte, ein taktiles Bodenleitsystem und Führungen für blinde und sehbehinderte Menschen angekündigt.
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 17 Jahre frei |
|---|
Kostenloser Entdecker-Koffer (9–12 Jahre) für die Ausstellung „Donauschwaben“ und Entdecker-Heft mit Biber Ubi für „Flussgeschichten“ (an der Kasse). Buchbare Mitmach-Theater-, Märchen- und Entdeckertouren für 5- bis 10-Jährige sowie Kindergeburtstage (2,5 Stunden, max. 10 Kinder). Mitmachstationen in den Ausstellungen.
Ehinger Tor · 5 Min. zu Fuß · 500 m
Straßenbahnlinien 1 und 2 sowie Buslinien 7, 10 und 12 bis Ehinger Tor, von dort etwa 500 m die Schillerstraße entlang Richtung Donau. Vom Hauptbahnhof Ulm zu Fuß ca. 10–15 Minuten.
Parkplatz vorhanden
Sieben Besucherparkplätze direkt links neben dem Museumseingang, Schillerstraße 1.
Mit dem Auto über die B 10/B 28 und die Konrad-Adenauer-Brücke, vor der ersten Ampel rechts in die Arsenalstraße und gleich wieder rechts in die Schillerstraße.
Route planenMuseumsshop mit Büchern, Karten, Kunsthandwerk und Spielzeug aus den Donauländern.
Bis zu 100 Personen.
Zwei kombinierbare Tagungsräume mit je 70 m² (bis 40 Personen in Reihe) mit Präsentationstechnik sowie das 100 m² große Foyer im Obergeschoss (bis 100 Personen Stehempfang). Führungen für Tagungsgäste auf Anfrage; Caterer werden vermittelt.
Anfrage & Details| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Audioguide | ja (DE, EN) |
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Kostenloser Medienguide an der Kasse für die Ausstellung „Donauschwaben“. Öffentliche Führung jeden Sonntag um 14 Uhr (ohne Anmeldung, an der Kasse melden). Gruppenführungen für max. 20 Personen auf Deutsch, Englisch, Ungarisch, Rumänisch, Serbisch und Slowakisch; Anmeldung spätestens 12 Arbeitstage vorher. |
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