Physicalisches Cabinet
Historische Messgeräte und Experimentierapparate aus der Göttinger Physik, ausgestellt am Eingang der Hörsäle der Fakultät für Physik.
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Über das Museum
Die Sammlung geht auf Instrumente zurück, die Georg Christoph Lichtenberg im 18. Jahrhundert für die Göttinger Experimentalphysik zusammentrug. Die Stücke wurden später aus dem Michaelishaus in das neue Physikgebäude in der Bunsenstraße gebracht und überstanden dort fast 250 Jahre weitgehend unversehrt in einem von selbst klimatisierten Keller.
Mit dem Umzug der Fakultät in den Neubau am Nordcampus erhielt die Sammlung 2003 ihr heutiges Zuhause, das „Physicalisches Cabinet“ am Eingang der Hörsäle. Gezeigt werden ausgewählte Exponate aus klassischer Experimentalphysik, Astrophysik und Geophysik sowie Stücke zur Geburtsstunde der Quantenmechanik.
Die Objekte verbinden mehr als 275 Jahre Göttinger Physikgeschichte – von Lichtenberg über Wilhelm Weber und Carl Friedrich Gauß bis zu den Entwicklungen der 1920er-Jahre. Eine eigene Vitrine widmet sich dem Experimentalphysiker Robert Wichard Pohl und seiner Lehrsammlung. Einzelne Stücke, darunter ein Nachbau von Gauß’ Vizeheliotrop, sind auch im Forum Wissen zu sehen; zudem gibt es einen virtuellen Rundgang.
Highlights
- Instrumente aus dem Besitz Lichtenbergs und der frühen Göttinger Experimentalphysik
- Exponate zur Geburt der Quantenmechanik
- Vitrine zu Robert Wichard Pohl und seiner Lehrsammlung
- Objekte zu Weber und Gauß, darunter ein Nachbau des Vizeheliotrops
- Virtueller Rundgang online
Dauerausstellung
- Sammlung historischer physikalischer Instrumente – Historische Messgeräte und Experimentierapparate aus Experimentalphysik, Astrophysik und Geophysik sowie Stücke zur frühen Quantenmechanik.
- Träger
- Georg-August-Universität Göttingen (I. Physikalisches Institut)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Barrierefreiheit
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Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Tammannstraße · 5 Min. zu Fuß
Ab Bahnhof/ZOB mit den Buslinien 21, 22 (Richtung Nikolausberg) oder 23 (Richtung Faßberg) bis zur Haltestelle „Tammannstraße“ am Nordcampus; tagsüber etwa alle 30 Minuten, Fahrzeit rund 13 Minuten.
Zugang über den Haupteingang/Pförtner von der Tammannstraße bzw. vom Friedrich-Hund-Platz. Mit dem Auto über die A7, Abfahrt Göttingen-Nord (Nr. 72), dem Zubringer bis zum Ortseingang folgen, dann Robert-Koch-Straße und Goldschmidtstraße.
Route planenService & Gastronomie
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Veranstaltungen & Vermietung
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Besuch planen
| Hinweise | Außerhalb der Öffnungszeiten Besuch auf Anfrage. Bei den Göttinger Tagen der offenen Sammlungen gibt es Führungen und kleine Experimente. Ein virtueller Rundgang ist online verfügbar. |
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