
Göttinger Sammlung mathematischer Modelle und Instrumente
Frei zugängliche Vitrinen im Mathematischen Institut mit rund 550 historischen Modellen, Rechenmaschinen und Instrumenten.
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Über das Museum
Die Göttinger Modellsammlung gilt als die umfangreichste Sammlung historischer mathematischer Modelle in Deutschland. Ihre ältesten Stücke sind Kartonpolyeder, die Abraham Kästner um 1780 anschaffte. Im 19. Jahrhundert kamen unter Alfred Clebsch, Hermann Schwarz und Felix Klein Flächenmodelle, Kristallmodelle und geodätische Instrumente hinzu; David Hilbert nutzte viele der Stücke in seiner Vorlesung „Anschauliche Geometrie“.
In den späten 1920er-Jahren ließ Otto Neugebauer die Vitrinen bauen und einen Katalog anlegen. Die jüngsten Modelle stammen aus der Zeit um 1930. Nach dem Zweiten Weltkrieg kümmerten sich Mathematiker um Bestandserhaltung und erfassten Verluste; seit 2011 betreut Laurent Bartholdi die Sammlung als Kurator.
Heute stehen die Exponate fast vollständig in Ausstellungskästen im öffentlichen Bereich des Mathematischen Instituts: im Obergeschoss, im Erdgeschoss und im Emmy-Noether-Raum im Untergeschoss. Neben Modellen aus Gips, Holz, Metall, Karton und Fäden gehören Tafeln, Instrumente, eine Diasammlung und Reste früher Rechenmaschinen dazu. Eine Online-Datenbank erschließt die Objekte.
Highlights
- Rund 550 Modelle, Instrumente und Rechenmaschinen
- Älteste Modelle: Kartonpolyeder um 1780
- Clebsche Diagonalfläche und Boysche Fläche
- Vitrinen im Obergeschoss, Erdgeschoss und Emmy-Noether-Raum
- Online-Datenbank aller Modelle
Dauerausstellung
- Mathematische Modelle und Instrumente – Historische Modelle zu Flächen, Geometrie und Kristallografie, geodätische Instrumente und Rechenmaschinen in Vitrinen des Mathematischen Instituts.
- Träger
- Georg-August-Universität Göttingen (Mathematisches Institut)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Eintritt frei.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Der Zentrale Busbahnhof (ZOB) liegt rechts vor dem Bahnhof. Vom Bahnhof zu Fuß rund 15–20 Minuten über Berliner Straße und Bürgerstraße; die Bunsenstraße ist die vierte Straße rechts, das Institut das Eckgebäude links.
Mit dem Auto
Parkplatz gebührenpflichtig
Gebührenpflichtige Parkmöglichkeiten in der Umgebung.
Mit dem Auto über die A7, Abfahrt Göttingen/Dransfeld (Nr. 73, nicht Göttingen-Nord) Richtung Zentrum; nach der Bahnunterführung rechts in die Bürgerstraße, dann vierte Möglichkeit rechts in die Bunsenstraße.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Führungen nach Vereinbarung. Modelle in den fensterlosen Unterschränken nur nach vorheriger Anmeldung. |





