ab 20. September 2026
Die späten Zeichnungen
Landschaftszeichnungen aus Otto Ubbelohdes Spätwerk während und nach dem Ersten Weltkrieg, entstanden zu Gedichten und Texten des Waldpfarrers Karl Ernst Knodt.

Ehemaliges Wohn- und Atelierhaus des Märchenillustrators Otto Ubbelohde in Goßfelden – Museum mit Garten, sonntags bei freiem Eintritt geöffnet.
ab 20. September 2026
Landschaftszeichnungen aus Otto Ubbelohdes Spätwerk während und nach dem Ersten Weltkrieg, entstanden zu Gedichten und Texten des Waldpfarrers Karl Ernst Knodt.
Der Maler, Grafiker und Illustrator Otto Ubbelohde (1867 in Marburg geboren, 1922 in Goßfelden gestorben) ist vor allem durch seine Bilder zu Grimms Märchen bekannt. Nach Lehr- und Wanderjahren in München, Süddeutschland und Worpswede ließ er sich 1900 in den Lahnwiesen bei Goßfelden nieder und baute sich dort nach eigenen Entwürfen ein Atelier, angeregt vom englischen Landhausbau des Architekten Hermann Muthesius. 1905 und 1914/15 wurde das Haus erweitert, auch weil Ubbelohde im Sommer Schüler aufnahm. Gemeinsam mit seiner Frau Hanna lebte und arbeitete er hier bis zu seinem frühen Tod 1922.
Nach Ubbelohdes Tod blieb das Anwesen in Familienbesitz; 1991 übergab die Familie Haus und künstlerischen Nachlass an die inzwischen gegründete Otto-Ubbelohde-Stiftung. Nach einer Sanierung wurden Haus und Gärten 1999 – noch im Jahrhundert Ubbelohdes – als Museum eröffnet.
Heute betreuen die Stiftung und ein Arbeitskreis der Gemeinde Lahntal das Museum überwiegend ehrenamtlich. Gezeigt werden wechselnde Ausstellungen zum vielseitigen Werk Ubbelohdes und zu anderen Künstlern. Zum Anwesen gehört ein Künstlergarten mit Staudenrabatten, der jederzeit frei zugänglich ist. 2010 wurde außerdem ein Rundweg durch Goßfelden angelegt, der Stationen mit Ubbelohdes Motiven verbindet.
Der Eintritt ist frei.
Der Eintritt ist frei; um eine Spende wird gebeten.
Das Haus liegt im Überschwemmungsgebiet der Lahn und ist nur über eine Steintreppe zu betreten.
Eigene Angebote für Kinder gibt es nicht; der „Märchenfries für ein Kinderzimmer“ spricht aber auch junge Besucher an.
Bahnhof Goßfelden
Regionalbahn RB 94 (Marburg–Erndtebrück) bis Goßfelden, von dort etwa 10 bis 15 Minuten zu Fuß; werktags Buslinie 481 ab Marburg Hbf.
Parkplatz vorhanden
Parkmöglichkeiten am Bürgerhaus Lahnfelshalle (Otto-Ubbelohde-Weg 21a) und auf dem Schulparkplatz (Otto-Ubbelohde-Weg 27); von dort führt ein Fußweg zwischen den Gärten zum Museum. Die direkte Zufahrt zum Museum ist nicht gestattet.
Goßfelden ist über die B 62 und die L 3381 zu erreichen; das Haus liegt am Lahnradweg.
Route planenFührungen und Bewirtung im Garten bei gutem Wetter am Internationalen Museumstag (Mai) und am Tag des offenen Denkmals (September).
Standesamtliche Trauungen sind im Ubbelohde-Haus möglich (Standesamt Lahntal).
Anfrage & Details| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Führungen nach Absprache. Führungen über den Otto-Ubbelohde-Rundweg durch Goßfelden werden wochentags unter 06423 6785 angemeldet. |