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Schloss Schönhausen in Berlin – Bild 1 von 2
Foto: A.Savin · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Schloss Schönhausen in Berlin – Bild 2 von 2
Foto: Günter Haase · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Schloss Schönhausen

Barockes Schloss in Berlin-Pankow: Sommerresidenz einer preußischen Königin, später DDR-Staatsgästehaus und Schauplatz der NS-Aktion „Entartete Kunst“.

ÖffnungszeitenEintritt 8 € Rollstuhlgerecht

Aktuelle Ausstellungen

Über das Museum

Ein erstes Schloss ließ Gräfin Sophie Dorothea zu Dohna in den 1660er-Jahren errichten; um 1690 wurde es für Kurfürst Friedrich III. völlig erneuert. Besonders geprägt hat den Ort Königin Elisabeth Christine, die Gemahlin Friedrichs des Großen, die das Haus von 1740 bis 1797 mehr als fünf Jahrzehnte lang als Sommerresidenz nutzte. Der stuckierte Festsaal im Obergeschoss ist Berlins einzige im Original erhaltene Raumschöpfung des späten Rokoko.

In der NS-Zeit diente das Schloss ab 1938 als Depot für rund 3.750 Werke der beschlagnahmten „Entarteten Kunst“, die von hier aus gegen Devisen ins Ausland verkauft werden sollten. Nach 1945 wurde Schönhausen Amtssitz des DDR-Präsidenten Wilhelm Pieck und blieb bis 1964 oberstes Regierungsgebäude; von 1964 bis 1990 war es Staatsgästehaus, in dem unter anderem Fidel Castro und Michail Gorbatschow wohnten. In der Friedlichen Revolution wurde hier über die deutsche Einheit verhandelt.

Seit 2005 betreut die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten das Schloss. Die Dauerausstellungen zeigen die Zeitschichten des Hauses vom Rokoko bis zur DDR sowie in fünf Räumen die Rolle des Schlosses bei der NS-Kunstpolitik.

Highlights

  • Rokoko-Festsaal, Berlins einziger original erhaltener
  • Räume der Königin Elisabeth Christine
  • Amtszimmer Wilhelm Piecks und DDR-Gästeappartement
  • Dauerausstellung zur NS-Aktion „Entartete Kunst“
  • Schlossgarten im Stil der 1950er-Jahre

Dauerausstellungen

  • Kunst – Menschen – Macht. Schloss Schönhausen als Tatort der NS-Aktion „Entartete Kunst“ – Fünf Räume beleuchten, wie ab 1938 rund 3.750 beschlagnahmte Kunstwerke hier gelagert und verkauft wurden, und stellen Beteiligte sowie betroffene Künstler*innen vor.
  • Zeit(ge)schichten aus 350 Jahren. Ein Schloss im Wandel der Zeit – Der Rundgang führt von den Räumen der Königin Elisabeth Christine bis zu Piecks Amtszimmer und dem Gästeappartement der DDR-Staatsgäste.
Träger
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG)
Leitung
Björn Ahlhelm

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Erwachsene8 €
Ermäßigt6 €
Gruppen–Gruppenbuchungen über den SPSG-Gruppenservice (gruppenservice@spsg.de, 0331 9694-222).
Familien16 €Familienkarte Schloss Schönhausen: 2 Erwachsene und bis zu 4 Kinder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, an einem Tag nur für dieses Schloss gültig; Verkauf an der Schlosskasse.

Freier Eintritt für Inhaber*innen der SPSG-Jahreskarte sowie für Inhaber*innen der Berlin Youth Card / European Youth Card (gültig 12.06.–31.10.2026 und 01.04.–31.10.2027; Registrierung unter eyca.org).

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht
  • Aufzug
  • Barrierefreies WC
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache
  • Angebote in Leichter Sprache
  • Audiodeskription

Das Schloss ist rollstuhlgeeignet; Aufzug, barrierefreie Toiletten und Schließfächer sind vorhanden. Assistenzhunde sind willkommen. Die kostenlose App „SANSSOUCI“ bietet Rundgänge auch in Deutscher Gebärdensprache, in Leichter Sprache und für blinde und sehbehinderte Gäste.

Kinder & Familie

Familienticket16 € · Familienkarte Schloss Schönhausen: 2 Erwachsene und bis zu 4 Kinder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, an einem Tag nur für dieses Schloss gültig; Verkauf an der Schlosskasse.

    Mit der Familienkarte (16 €) besuchen bis zu 2 Erwachsene und 4 Kinder bis 18 Jahre das Schloss an einem Tag.

    Anreise & Parken

    Mit Bus & Bahn

    Tschaikowskistr.

    Haltestelle „Tschaikowskistr. (Berlin)“.

    Mit dem Auto

    Parkplatz vorhanden

    Parkplätze sind nur begrenzt vorhanden.

    Reisebusse sollten über die Ossietzkystraße (Fahrradstraße, nur für Anlieger frei) anfahren.

    Route planen

    Service & Gastronomie

    • Museumsshop
    • Schließfächer

    Museumsshop im Schloss. Schließfächer für kleine Gepäckstücke (bis 35 × 35 × 50 cm) in begrenzter Zahl. Das Café Sommerlust im Schlossgarten (Tschaikowskistraße 1 / Am Westtor) liegt in der Nähe.

    Veranstaltungen & Vermietung

    Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.

    Besuch planen

    Führungenja
    Audioguideja (DE, EN)
    HinweiseApril bis Oktober ist dienstags bis freitags nur mit Führung zugänglich, samstags und sonntags individuell; von November bis März wird mit Führung besichtigt, dabei kann es zu Wartezeiten kommen. Die kostenlose Multimedia-App „SANSSOUCI“ bietet zwei Touren (Rundgang und „Kunst – Menschen – Macht“); eigene Kopfhörer mitbringen, Leihkopfhörer gibt es nicht.

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