Archivio della Ceramica Sestese
Archiv und Stadtmuseum von Sesto Fiorentino mit drei Ausstellungsräumen zu Gipsmodellen, Entwürfen und der Geschichte der Keramikmanufakturen; Besuch nach Vereinbarung.
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Über das Museum
Der Archivio della Ceramica Sestese entstand 1989 auf Initiative der Gemeinde Sesto Fiorentino, um die Industriegeschichte des Gebiets zu bewahren und die zahlreichen Handwerksbetriebe sichtbar zu machen, die sich zwischen dem Ende des 19. Jahrhunderts und dem Zweiten Weltkrieg in der italienischen Keramikproduktion etablierten. Da nur bruchstückhafte Zeugnisse vorhanden waren, rief die Gemeinde die Bürger auf, Objekte und Dokumente zu fotografieren; viele folgten dem Aufruf, und einige überließen Originaldokumente, sodass das Archiv „von unten“ als gemeinsames Kulturgut wuchs.
In den 1990er-Jahren übergaben die letzten Eigentümer der inzwischen stillgelegten Manufakturen Fantechi und Ciulli dem Archiv, was in den alten Räumen geblieben war: Modelle und Formen aus Gips, Entwürfe und Kataloge. Mit der Zeit kamen weitere Sammlungen hinzu. Heute bewahrt das Archiv rund 3.000 Entwürfe und Staubzeichnungen (spolveri), über 2.400 Modelle und Formen aus Gips sowie rund 3.000 Fotografien der Produktion der Manufaktur Richard-Ginori aus den 1930er-Jahren.
Der Sitz in der Via Savonarola umfasst drei Ausstellungsräume, dazu die Depots für die Gipse und das Büro, in dem historische Kataloge, Entwürfe und Fotografien aufbewahrt werden. Ein Raum zeigt thematische Ausstellungen und Keramik verschiedener Manufakturen aus den 1940er- und 1950er-Jahren; der Saal der Manufakturen präsentiert Figuren, Vasen und Sakralbilder aus Gips; der dritte Raum erläutert mit Lehrrundgängen die Arbeitsschritte vom Modell über die Form und den Schrühbrand (biscotto) bis zur Glasur.
Highlights
- Über 2.400 Modelle und Formen aus Gips der Manufakturen von Sesto
- Rund 3.000 Entwürfe und Staubzeichnungen zur keramischen Dekoration
- Fotografien der Manufaktur Richard-Ginori aus den 1930er-Jahren
- Lehrrundgang zur Keramikherstellung mit einer Werkbank für Modellierer
- Gipsabgüsse nach Werken der Della Robbia
Dauerausstellungen
- Sala delle manifatture – Modelle und Formen aus Gips der Manufakturen Colonnata, Ciulli, Fantechi und La Perla: Figuren, Vasen, Säulen und Sakralbilder.
- Sala sulla lavorazione della ceramica – Lehrrundgang über die Produktionsstufen vom Modell über die Form und den Schrühbrand bis zur Glasur, mit einer Werkbank eines Modelleurs aus dem frühen 20. Jahrhundert.
- Gegründet
- 1989
- Träger
- Comune di Sesto Fiorentino (ufficio Attività produttive e SUAP)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Ein regionales Tourismusportal führt das Archiv als barrierefrei auf; die offizielle Website enthält keine Details.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Besuche nach Vereinbarung beim Büro Attività produttive e SUAP der Gemeinde Sesto Fiorentino. |





