
Dorfmuseum Gufidaun
Ethnografisches Dorfmuseum im Pfleghaus von Gufidaun: Geräte, bäuerliches Leben und Handwerk eines Dorfes aus vorindustrieller Zeit.
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Über das Museum
Das Dorfmuseum Gufidaun liegt in Gufidaun (italienisch Gudon), einem Ortsteil von Klausen, im Pfleghaus. Dabei handelt es sich um das Gebäude mit der gelben Fassade neben der Pfarrkirche San Martino. Gufidaun war ab 1220 Sitz des Gerichts, und im Pfleghaus wohnte der Beamte, der die Rechtspflege verwaltete. 1886 schenkte der Eigentümer Josef Kröss das Haus der Gemeinde; deshalb wird das Gebäude auch Krösshaus genannt.
Das 2000 eröffnete Museum ist dem Alltag des Dorfes in vorindustrieller Zeit gewidmet. In den Räumen finden sich landwirtschaftliche Geräte, Haushaltsgegenstände und Werkzeuge des Handwerks. Der Rundgang verteilt sich auf mehrere Stockwerke: Im Keller sieht man die Konservierung von Lebensmitteln und die Herstellung des lokalen Weins; im Erdgeschoss liegt die vom Rauch geschwärzte Küche „Rußkuchl“ mit dem originalen gotischen Gewölbe, dazu eine Bauernkammer und die Stube mit der Ecke, die dem Maler Josef Telfner gewidmet ist; im ersten Obergeschoss ist eine vollständige Schusterwerkstatt eingerichtet; auf dem Dachboden sind alte Ackergeräte und die jüngsten Erwerbungen ausgestellt.
Die Sammlungen umfassen außerdem sakrale und profane Kunst, einen Raum mit Mineralien, eine Votivtafel von 1750, ein eingerichtetes Schulzimmer aus dem 20. Jahrhundert und das Feiler-Epitaph von 1761. Jährlich zeigt das Museum eine Themenausstellung über die bäuerliche Welt von vor rund einem Jahrhundert. Nach der Führung kann man auch die dauerhafte archäologische Ausstellung „Schatzkasten Erde“ im benachbarten Hohen Haus sehen, das ein eigenständiger Ort ist.
Highlights
- Rauchgeschwärzte Küche „Rußkuchl“ mit originalem gotischen Gewölbe
- Vollständige Bauernschusterei im ersten Obergeschoss
- Ecke des Malers Josef Telfner
- Feiler-Epitaph von 1761 und Votivtafel von 1750
- Eingerichtetes Schulzimmer aus dem 20. Jahrhundert
Dauerausstellung
- Vita contadina e artigianato di un villaggio – Rundgang über mehrere Stockwerke mit landwirtschaftlichen Geräten, Haushaltsgegenständen, der Rauchküche und der Schusterwerkstatt, die das Leben in Gufidaun in vorindustrieller Zeit zeigen.
- Gegründet
- 2000
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Eintritt nach freier Spende.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Museum erstreckt sich über mehrere Stockwerke, die durch originale, ziemlich enge Treppen verbunden sind; die Website enthält keine Angaben zur Barrierefreiheit.
Kinder & Familie
- Familienführungen & Workshops
Laut dem Tourismusportal Südtirol sind für Kinder Aktivitäten und Workshops vorgesehen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Busverbindung zwischen Klausen und Gufidaun.
Mit dem Auto: Von der Autobahnausfahrt Klausen am Kreisverkehr rechts abbiegen und den Hinweisen nach Gufidaun folgen; nach etwa 2 km erreicht man den Ort.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Führungen nach Vereinbarung. Außerhalb der Öffnungszeiten lässt sich der Besuch mit dem Museumspräsidenten unter der angegebenen Nummer oder über das Kontaktformular vereinbaren. Nach der Führung kann die Ausstellung „Schatzkasten Erde“ im Hohen Haus in Gufidaun besichtigt werden. |



