
Museo e villaggio africano
Museum für afrikanische Kunst und Kultur im Kloster der Passionisten in Basella: 33 Skulpturen aus West- und Zentralafrika, Lehrsaal und Werkstatt.
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Über das Museum
Das Museum entstand 1984 in Calcinate im Kloster der Passionistenmissionare unter dem Namen Museo d’arte e cultura africana. Der erste Leiter, Pater Fulgenzio Cortesi, zeigte dort das ethnografische Material, das bei Missionsreisen nach Kenia und Tansania gesammelt worden war, zusammen mit Schenkungen einiger Familien aus der Lombardei. Die beiden Säle waren dem künstlerischen bzw. dem didaktischen Bereich gewidmet; 1989 kam ein Freiluft-Afrikadorf mit typischen Wohnhäusern West- und Ostafrikas hinzu.
Zwischen 2000 und 2002 führte die Entscheidung, das Kloster in Calcinate zu verlassen, zum Umzug nach Basella di Urgnano in das Provinzhaus der Passionisten, wo das Museum seit dem Herbst 2002 geöffnet ist. Das Kloster wurde um 1460 auf Veranlassung von Bartolomeo Colleoni für Dominikanermönche erbaut und ist seit 1920 von den Passionisten bewohnt. Das Museum liegt im Parco del Serio und ist seit 2010 von der Region Lombardei anerkannt.
Die ständige Sammlung umfasst 33 vorkoloniale Werke aus West- und Zentralafrika, überwiegend Masken und Holzstatuen. Neben den Ausstellungsräumen am Standort gibt es einen Lehrsaal für Ausstellungen zum täglichen Leben in Afrika, eine Werkstatt, in der Objekte mit afrikanischen Techniken hergestellt werden können, und einen Konferenzsaal. Die Einnahmen des Museums unterstützen die Missionsarbeit der Passionisten, insbesondere Schulen und Handwerkswerkstätten für junge Menschen in Kenia und Tansania.
Highlights
- 33 vorkoloniale Skulpturen aus West- und Zentralafrika
- Statuen und Masken der Dogon, Lobi und Baulé
- Akan-Grabköpfe aus Terrakotta und geschnitzter Pfeiler der Babanki
- Lehrsaal und Werkstatt mit afrikanischen Handwerkstechniken
- Sitz im Kloster aus dem 15. Jahrhundert in Basella, im Parco del Serio
Dauerausstellung
- Collezione permanente di arte africana – 33 vorkoloniale Masken und Statuen aus West- und Zentralafrika, darunter Skulpturen der Dogon und Lobi, Figuren der Baulé und Akan-Grabköpfe aus Terrakotta.
- Gegründet
- 1984
- Träger
- Missionari Passionisti
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 2 € |
|---|
Regulärer Eintritt 2 € laut Angabe des Kulturministeriums (Mai 2023); es wird empfohlen, die aktuellen Tarife auch für Gruppen und Schulen zu prüfen.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Einige Reiseführer nennen einen Zugang für Menschen mit Behinderung; es wird empfohlen, dies beim Museum zu bestätigen.
Kinder & Familie
- Familienführungen & Workshops
- Mitmach- & Anfassstationen
Werkstatt für Kinder und Familien mit Stoffen, Kleber und buntem Sand, laut regionalen Reiseführern.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Service & Gastronomie
- Café
- Museumsshop
Der Standort verfügt laut der historischen Beschreibung des Museums über ein Café und einen Buchladen.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
Konferenzsaal mit 150 Plätzen (erster Stock) und Mehrzweckraum; Bedingungen mit dem Museum zu vereinbaren.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Für Schulen und Gruppen gibt es einen interaktiven Rundgang, eine Werkstatt zum Gestalten mit afrikanischen Handwerkstechniken und ein interkulturelles Treffen; Gruppenbesuche werden mit dem Museum vereinbart. |





