Lietuvos kelių muziejus
Das Litauische Straßenmuseum in Vievis zeigt die Geschichte des Straßenbaus, die Arbeit der Straßenbauer und die Technik der Straßenpflege.
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Über das Museum
Das Litauische Straßenmuseum wurde am 19. Oktober 1995 in Vievis eröffnet. Nach der Wiederherstellung der Unabhängigkeit und der Gründung der litauischen Direktion für Autostraßen machten sich die Straßenbauer daran, eine alte Idee umzusetzen: Material zur Geschichte der litauischen Straßen zu sammeln und auszustellen. Erster Direktor des Museums war Juozas Stepankevičius; seit 2017 leitete Erika Švermickienė das Museum, seit 2024 ist Rimantas Zagrebajev Direktor. Das Museum gehört der AB „Kelių priežiūra“ (Straßenunterhaltung AG) und dem Verkehrsministerium Litauens.
Seit über drei Jahrzehnten wird die Ausstellung ständig ergänzt; heute belegt sie zwei Stockwerke des Gebäudes, während schwere Technik für Straßenbau und -unterhaltung in einer eigenen Halle und im Freien gezeigt wird. Im Museum werden mehr als 8000 Exponate aufbewahrt: alte Landkarten Litauens, Fotoalben, die ersten Bücher über den Straßenbau, Modelle von Brücken und Viadukten, Verkehrszeichen und die ältesten Werkzeuge für Bau und Pflege von Straßen. Eines der wertvollsten Exponate ist ein 1854 in Deutschland hergestellter, von Pferden gezogener Bitumenkessel. Viele Exponate haben die Straßenbauer dem Museum selbst geschenkt.
Besucher können einen Simulator für Straßenunterhaltungsarbeiten und einen Spiegel mit erweiterter Realität ausprobieren. Das Museum bietet Führungen und Bildungsprogramme für Kinder und Erwachsene an, außerdem Fernbildungsangebote im Rahmen des Programms „Kultūros pasas“ (Kulturpass). 2025 entstand an der Gebäudewand ein Fresko von Timotiejus Norvila (Morfai) mit einer Karte der Stadt Vievis. Die Räume werden auch für Veranstaltungen vermietet; künftig ist geplant, die Ausstellung zu erneuern und ein modernes technisches und Bildungszentrum einzurichten.
Highlights
- Über 8000 Exponate zur Geschichte des Straßenbaus
- Von Pferden gezogener Bitumenkessel aus dem Jahr 1854
- Schwere Straßenbau- und Pflegetechnik in der Halle und im Freien
- Simulator für Straßenpflege und Spiegel mit erweiterter Realität
- Modelle von Brücken und Viadukten, Verkehrszeichen und alte Landkarten
Dauerausstellung
- Lietuvos kelių istorijos ekspozicija – Zweistöckige Ausstellung zur Geschichte des Straßenbaus und der Straßenpflege, zur Arbeit der Straßenbauer, zu Verkehrszeichen, Modellen sowie Straßenbautechnik im Freien und in der Halle.
- Gegründet
- 1995
- Träger
- AB „Kelių priežiūra“
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Familienführungen & Workshops
- Mitmach- & Anfassstationen
Kinder und Erwachsene können den Simulator für Straßenpflege, weitere interaktive Aufgaben und Bildungsprogramme ausprobieren.
Anreise & Parken
Das Museum liegt in Vievis (Gemeinde Elektrėnai), etwa auf halber Strecke zwischen Vilnius und Kaunas.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
Die Räume des Museums werden für Veranstaltungen vermietet.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Für Führungen und Bildungsprogramme ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Angeboten werden fünf Bildungsprogramme für verschiedene Altersgruppen sowie Fernbildungsangebote im Rahmen des Programms „Kultūros pasas“ (Kulturpass). |
