
Muzeum Powiśla Dąbrowskiego w Dąbrowie Tarnowskiej
Museum in der restaurierten chassidischen Synagoge mit einer Ausstellung über das Zusammenleben der Kulturen, ethnografischen und archäologischen Sammlungen sowie Erinnerungsstücken an den Bomber Halifax.
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Über das Museum
Das Muzeum Powiśla Dąbrowskiego entstand 1983 auf Initiative der Gesellschaft der Freunde des Dąbrowaer Landes (Towarzystwo Przyjaciół Ziemi Dąbrowskiej) und des Dąbrowaer Kulturhauses. Viele Jahre war es in verschiedenen städtischen Gebäuden untergebracht; von 2002 bis 2012 unterstand es der Städtischen Öffentlichen Bibliothek in der ul. Polna 13.
Im Jahr 2012 wurden die Sammlungen in die restaurierte chassidische Synagoge in der ul. Berka Joselewicza 6 überführt. Seit dem 5. Juni 2012 ist dort der Sitz des Zentrums für Kulturbegegnung (Ośrodek Spotkania Kultur), das im Rahmen des Dąbrowaer Kulturhauses arbeitet. Die Synagoge wurde in den Jahren 1855–1863 erbaut; sie ist die größte erhaltene Synagoge in Kleinpolen (Małopolska). Die Revitalisierung kostete etwa 9,8 Mio. zł und wurde hauptsächlich aus dem regionalen operationellen Programm der Europäischen Union, aus Mitteln der Gemeinde Dąbrowa Tarnowska und des Kulturministeriums finanziert.
Derzeit sehen die Besucherinnen und Besucher den Gebetssaal mit den restaurierten Polychromien und der Ausstattung aus dem Gebetshaus von Samuel Roth, die Ausstellung über das Zusammenleben von Kulturen und Religionen sowie das Frauengemach (babiniec) mit einem bürgerlichen Salon. Die Sammlungen umfassen ethnografische Bestände aus dem Dąbrowaer Land, Volkskunst aus der Umgebung von Zalipie, Archivalien und lokale Fotografien, archäologische Funde sowie Erinnerungsstücke aus dem Zweiten Weltkrieg, darunter Teile des 1944 abgeschossenen Bombers Halifax.
Highlights
- Gebetssaal der Synagoge mit restaurierten Polychromien und dem Tierkreis
- Thoraschrank und Bima aus dem Gebetshaus von Samuel Roth
- Teile des 1944 abgeschossenen Bombers Halifax und Erinnerungsstücke der Besatzung
- Bürgerlicher Salon im Frauengemach (babiniec)
- Ethnografische Sammlungen und Volkskunst aus der Umgebung von Zalipie
- Audioguides in mehreren Sprachen
Dauerausstellungen
- Sala Modlitw – synagoga i wystawa o współistnieniu kultur – Restaurierter Gebetssaal mit Polychromien, Thoraschrank und Bima aus dem Gebetshaus von Samuel Roth sowie Vitrinen mit Archäologie, Geschichte Polens und jüdischer Kultur.
- Zbiory Muzeum Powiśla Dąbrowskiego – Ethnografie der Dörfer des Dąbrowaer Landes, Volkskunst aus der Umgebung von Zalipie, Archäologie, Dokumente und Fotografien „Dąbrowiany“ sowie Militaria, darunter Teile des Bombers Halifax von 1944.
- Babiniec – salon mieszczański – Eingerichteter bürgerlicher Salon mit Zither, Schreibmaschine und Grammofon sowie Vitrinen mit Exponaten des Museums und der Bibliothek von Samuel Roth.
- Gegründet
- 1983
- Träger
- Ośrodek Spotkania Kultur przy Dąbrowskim Domu Kultury
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 15 zł |
|---|---|
| Ermäßigt | 12 złKinder und Schulkinder, Studierende sowie Teilnehmende der Seniorenuniversität (UTW) mit gültigem Ausweis |
| Kinder & Jugendliche | 12 zł |
| Studierende & Azubis | 12 zł |
| Gruppen (ab 20 Pers.) | 10 zł p. P.Preis pro Person für Gruppen von mindestens 20 Personen. |
| Ticket für Inhaberinnen und Inhaber der Karta Dużej Rodziny (Familienkarte für kinderreiche Familien) | 9 zł |
| Führung auf Polnisch – Gruppe bis 10 Personen | 30 złFür Gruppen mit 11–30 Personen 50 zł, für 31–50 Personen 100 zł; größere Gruppen werden in kleinere aufgeteilt (maximal 50 Personen). |
| Führung auf Englisch (pro Person, mindestens 30 zł für eine Gruppe bis 10 Personen) | 5 zł |
| Audioguide ohne Kopfhörer | 10 złEigene Kopfhörer können verwendet werden. |
| Audioguide mit Kopfhörern | 30 złDie Kopfhörer bleiben Eigentum des Verleihers. |
Regulärer Eintritt 15 zł, ermäßigt 12 zł, Gruppenticket 10 zł pro Person. Eintritt frei haben Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte aus der Gemeinde Dąbrowa Tarnowska und Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde (mit gültigem Ausweis).
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Während der Revitalisierung wurden architektonische Barrieren beseitigt, damit das Gebäude für Menschen mit Behinderungen zugänglich ist; zum Frauengemach führen Treppen oder ein Aufzug.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Audioguide | ja (PL, EN, RU, HE) |
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | Fotografieren und Filmen ist erlaubt. |
| Hinweise | Ein elektronisches System für individuelle und geführte Besichtigungen in mehreren Sprachen ist verfügbar; das Zentrum bietet Museumsunterricht an. Die Schlüssel zum jüdischen Friedhof kann man an der Rezeption abholen; der Eintritt ist kostenlos. |



