
Callanderska gården
Färbergut aus dem 18. Jahrhundert im Zentrum von Mariefred mit Heimatmuseum, bürgerlichem Heim um 1900, Handwerkerbuden, Webstube und Garten.
Nur einzelne Bereiche vorlesen lassen
Über das Museum
Die Callanderska gården liegt in der Klostergatan 5 mitten in Mariefred und ist ein Färbergut aus dem 18. Jahrhundert. Das Hauptgebäude wurde in den 1740er-Jahren vom Glaser Slottman errichtet, der Seitenflügel kam in den 1780er-Jahren vom Färber Löfving hinzu. Der Hof war seit 1766 ein Färbergut. 1947 schenkte ihn die Künstlerin Sofia Nordvaeger, geborene Callander, dem Heimatverein Mariefreds hembygdsförening, der seitdem den Hof verwaltet und das Heimatmuseum betreibt. Der Hof wurde 2024 als Baudenkmal (byggnadsminne) eingestuft, und 2025 erhielt der Verein den Bauerhaltungspreis (byggnadsvårdspris) des Verbands Sveriges Hembygdsförbund.
Im Haupthaus ist ein bürgerliches Heim aus der Zeit um 1900 zu sehen. In einem Anbau befinden sich die Webstube, das Atelier und die Werkstatt des Vereins. Im Sommer kann man außerdem die Handwerkerbuden des Hofes besichtigen: eine mit Werkzeugen alter Handwerke, eine mit Milch-, Wasch-, Mangel- und Bügelkammer sowie eine Brandbude (brandbod) mit älterer Feuerwehrausrüstung.
Seit dem Jahr 2000 wird eine Ausstellung über die Pinselfabrik OLUMA gezeigt, die von 1929 bis 1999 in Mariefred tätig war. Die Herstellung wird in einem Videofilm und einer Fotoausstellung dargestellt, und Besucher können Proben vieler damals gefertigter Pinselqualitäten sehen. Auf dem Hof befindet sich außerdem eine Kleidersammlung aus der Zeit vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zu den 1920er-Jahren, die nur nach vorheriger Bestellung gezeigt wird. Zum Hof gehört ein altmodischer Garten mit Küchen- und Heilkräutern sowie Schrebergärten (odlingslotter).
Highlights
- Bürgerliches Heim um 1900 in einem Färbergut aus dem 18. Jahrhundert
- Ausstellung über die Pinselfabrik OLUMA (1929–1999)
- Handwerkerbuden, Brandbude und Webstube
- Kleidersammlung vom späten 19. Jahrhundert bis in die 1920er-Jahre (nach Voranmeldung)
- Altmodischer Garten mit Küchen- und Heilkräutern sowie Sommercafé
Dauerausstellungen
- OLUMA – penselfabriken i Mariefred – Ausstellung seit dem Jahr 2000 über die Pinselfabrik OLUMA, die von 1929 bis 1999 in Mariefred tätig war, mit Videofilm, Fotografien und Proben der hergestellten Pinsel.
- Borgarhem och hantverksbodar – Im Haupthaus ein bürgerliches Heim um 1900; die Handwerkerbuden zeigen Werkzeuge, eine Wasch- und Mangelbude und ältere Feuerwehrausrüstung.
- Träger
- Mariefreds hembygdsförening
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
| Erwachsene | frei |
|---|---|
| Gruppen | –Besichtigungen des Hofes und geführte Stadtrundgänge werden über die Museumsgruppe gebucht. |
Der Eintritt ist freiwillig; Besucher werden gebeten, per Swish einen Beitrag zum Renovierungsfonds des Hofes zu spenden.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Eine behindertengerechte Toilette befindet sich im Neubau auf dem Hof.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Der Hof liegt im Stadtzentrum von Mariefred, zwischen dem Stadtplatz und dem Gripsholms slott (Schloss Gripsholm).
Route planenService & Gastronomie
- Café
- Museumsshop
Museumsshop und Flohmarkt auf dem Hof. Im Sommer hat das Gartencafé Callanderska Gården Schweizeri geöffnet, das vom Gripsholms Värdshus betrieben wird.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Besichtigungen des Hofes und geführte Stadtrundgänge können über die Museumsgruppe des Vereins gebucht werden. |



