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Historisches Museum Bischofszell

Zwei Grubenmann-Häuser in der Altstadt von Bischofszell zeigen in über 20 Räumen Wohnkultur und Stadtgeschichte aus 500 Jahren.

ÖffnungszeitenEintritt 8 CHF Rollstuhlgerecht Café

Über das Museum

Die Anfänge des Museums reichen ins Jahr 1881 zurück: Mitglieder der Literaria beschlossen, antiquarische Objekte zu sammeln, und in der Stadtbibliothek entstand ein Raritätenkabinett. 1925 wurde die Museumsgesellschaft Bischofszell gegründet; die Sammlung kam ins Bürgerspital und war später rund vierzig Jahre im Ostflügel des Schlosses Bischofszell zu sehen. Ab 1950 wurde der Platz zu knapp, und es entstand ein Depot.

1972 öffnete das Historische Museum im Haus Laager, 1999 kam das benachbarte Haus Munz dazu. Die beiden denkmalgeschützten Häuser an der Marktgasse stammen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und gehen auf die Baumeister Grubenmann zurück. Das Haus Laager war das Wohnhaus eines wohlhabenden Leinwandhändlers, kam 1905 an den Fabrikanten Gustav Laager, der es im Jugendstil umbauen liess, und wurde von dessen Sohn Victor Laager der Stadt geschenkt.

In über 20 Räumen zeigt das Museum bürgerliche Wohnkultur von der Spätgotik bis ins 20. Jahrhundert. Die neu gestaltete Ausstellung «Bischofszeller Stadtgeschichte kompakt» führt anhand von über 120 Objekten durch die Geschichte der Stadt, ein Stadtmodell ermöglicht einen Rundgang im Kleinen. Weitere Schwerpunkte sind die Keramiksammlung Zellweger, eine Apotheke von 1892 mit Drogeriezimmer und eine grosse Spielzeugsammlung. Getragen wird das Haus von der Museumsgesellschaft Bischofszell mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern; es gehört dem Verband der Museen der Schweiz an.

Highlights

  • Bürgerliche Wohnkultur von der Spätgotik bis ins 20. Jahrhundert in über 20 Räumen
  • «Bischofszeller Stadtgeschichte kompakt» mit über 120 Objekten
  • Stadtmodell für einen Rundgang durch Bischofszell im Kleinen
  • Keramiksammlung Zellweger und umfangreiche Spielzeugsammlung
  • Apotheke von 1892 und Drogeriezimmer
  • Museumscafé im bürgerlichen Speisezimmer der 1920er-Jahre

Dauerausstellung

  • Wohnkultur und Stadtgeschichte Bischofszell – Bürgerliche Wohnkultur von der Spätgotik bis ins 20. Jahrhundert in zwei Grubenmann-Häusern, dazu Stadtgeschichte, Stadtmodell, Keramik, Apotheke und Spielzeug.
Gegründet
1925
Träger
Museumsgesellschaft Bischofszell
Leitung
Corina Tresch De Luca

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Erwachsene8 CHF
Ermäßigt5 CHFStudierende und Lernende
Kinder & Jugendlichefreibis 16 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt.
Studierende & Azubis5 CHFStudierende und Lernende
Gruppenführung (bis 25 Personen, ausserhalb der Öffnungszeiten)150 CHF

Mit KulturLegi-Ausweis 50 % Ermässigung. Freier Eintritt für Mitglieder der Museumsgesellschaft und mit Raiffeisen-Bankkarte.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Beide Häuser sind laut Museum rollstuhlgängig.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

Eintritt Kinderbis 16 Jahre frei
  • Familienführungen & Workshops

Das Museum versteht sich als Treffpunkt auch für Familien; die grosse Spielzeugsammlung des 19. und 20. Jahrhunderts spricht Gross und Klein an. Im Jahresprogramm gibt es immer wieder Familien- und Kinderanlässe.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Bischofszell Stadt · 5 Min. zu Fuß

Mit der Thurbo-Linie S5 bis Bischofszell Stadt.

Das Museum liegt im Zentrum der Altstadt neben dem Bogenturm, rund fünf Gehminuten vom Bahnhof.

Route planen

Service & Gastronomie

  • Café

Museumscafé in der Laagerstube, bei schönem Wetter auch draussen auf der Marktgasse; geöffnet während der Öffnungszeiten, betrieben von Freiwilligen.

Veranstaltungen & Vermietung

  • Räume mietbar

Die Eventlokale Schniderbudig und Gewölbekeller sowie der Rosengarten werden von der Museumsgesellschaft betreut und können auch in der Winterpause gebucht werden. Die Museumsräume lassen sich auf Anfrage für Foto- und Videoaufnahmen nutzen (Grundgebühr CHF 50 plus CHF 50 je angebrochene halbe Stunde).

Anfrage & Details

Besuch planen

Führungenja
HinweiseFührungen für private Gruppen (allgemeine Museumsführung, «Bischofszeller Stadtgeschichte kompakt», Stadtmodell) sind ausserhalb der Öffnungszeiten buchbar, per Telefon oder E-Mail. Schulklassen und Gruppen sind willkommen.

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