museUm Uznach
Regionalmuseum im früheren Bauernhaus beim Kunsthof mit Dauerausstellungen zu Alt Uznach, Gewerbe, Verkehr, Kultur und Natur; Eintritt frei.
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Über das Museum
Den Anstoss für ein Ortsmuseum gab 1941 die Feier zum 1200-Jahr-Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung von Uznach, zu der eine Ausstellung im Rathaus gehörte. Die Ortshistoriker Alois Blöchliger und Paul Oberholzer wollten daraus eine dauerhafte heimatkundliche Sammlung machen, die 1953 im Tönierhaus der katholischen Kirchgemeinde eröffnet werden konnte. 1984 zog die Sammlung ins Frohsinn-Zentrum, wo für das gesamte Ausstellungsgut aber nur ein Raum zur Verfügung stand.
1997 übernahm die Ortsgemeinde Uznach die alleinige Trägerschaft. Als die neu gegründete Kunsthof AG das ehemalige Bauernhaus mit angebauter Scheune bei der Kreuzkirche umbaute, mietete die Ortsgemeinde dort zwei Stockwerke und richtete ein nach Themen gegliedertes Museum ein, das im Dezember 2004 eröffnet wurde. Fünf Abteilungen sind folgenden Themen gewidmet: Alt Uznach, Handel und Gewerbe, Verkehr auf Strasse, Schiene und Wasser, Kultur und Natur.
Zu sehen sind unter anderem keltische Funde vom Balmenrain, Objekte zur Burg Uznaberg, Bilder der Uznacher Porträtmaler des 18. und 19. Jahrhunderts, die Geschichte der Postkutsche, des Postautos und der Eisenbahn sowie ein versteinerter Nashornschädel aus dem Uznaberg. Ein zusätzlicher Raum im zweiten Obergeschoss und die Veranda zeigen wechselnde Sonderausstellungen. Das Museum ist an den regulären Öffnungstagen gratis zugänglich.
Highlights
- Alt Uznach: Funde der Kelten, Burg Uznaberg und alte Ansichten der Stadt
- Handel und Gewerbe mit Touchscreen und der Schirmfabrik Strotz
- Verkehr: Postkutsche, Postauto, Eisenbahn und Linth-Schifffahrt
- Porträtmaler des 18. und 19. Jahrhunderts aus Uznach
- Versteinerter Nashornschädel und Bachneunauge in der Abteilung Natur
Dauerausstellungen
- Alt Uznach – Der erste Raum zeigt Gegenstände der früheren heimatkundlichen Sammlung, darunter keltische Funde, Stücke zur Burg Uznaberg, eine Papsturkunde, alte Ansichten und Gemälde von Uznach.
- Verkehr auf Strasse, Schiene und Wasser – Die Abteilung erzählt vom Strassenbau, vom Postkutschenverkehr, vom Postautozentrum, von der Eisenbahn (Anschluss 1859, Rickenbahn 1910) und von der Schifffahrt auf Linth und Steinenbach.
- Natur – Im Mittelpunkt stehen die Lage zwischen Mittelland und Alpen sowie Linthwerk und Melioration; gezeigt werden unter anderem ein 20 Millionen Jahre alter Nashornschädel, das Bachneunauge, die Lachmöwe und der Fischotter.
- Gegründet
- 2004
- Träger
- Ortsgemeinde Uznach
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Der Eintritt ist an den regulären Öffnungstagen kostenlos. Zum Verkauf steht die Schrift „Uznacher Wirtschaften – einst und heute“ (28 CHF).
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das Museum liegt im 1. und 2. Stock des ehemaligen Bauernhauses; zur Barrierefreiheit macht die Website keine Angaben.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Laut museums.ch ist das Museum gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Das Museum befindet sich im ehemaligen Bauernhaus beim Kunsthof an der Zürcherstrasse, in der Nähe der Kreuzkirche.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Gruppenführungen nach Vereinbarung: Ernst Dörig (055 280 20 83) oder Pietro Lendi (055 280 16 20). |

