
Naturzentrum Schollenmühle
Ehemalige Torffabrik von 1918 im Naturschutzgebiet Bannriet mit Ausstellung zu Natur und Torf, Rundweg, Unterwasserwürfel und Beobachtungshütten.
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Über das Museum
Die Schollenmühle ist eine ehemalige Torffabrik mitten im Naturschutzgebiet Bannriet zwischen Altstätten und Oberriet. Ihre ältesten Gebäude gehen auf das Jahr 1918 zurück. Bis zur Stilllegung des Betriebs 1998 wurde der in der Umgebung abgebaute Torf hier zu Torfmull und Spezialerden verarbeitet. Die verwinkelten Holzgebäude erinnern daran, dass der Torfabbau die heutige Landschaft geformt hat.
Im Winter 2009/2010 baute der Verein Pro Riet Rheintal die ehemalige Fabrik zu einem Informationszentrum für Besucherinnen und Besucher des Naturschutzgebiets um. Gleichzeitig wurde das Gelände ökologisch aufgewertet, unter anderem mit einem Weiher und zahlreichen Kleingewässern, von denen Libellen und Amphibien profitieren. Als Projektpartner standen BirdLife Schweiz und die Schweizerische Vogelwarte Sempach zur Seite. Die Schollenmühle gehört zum Netzwerk Schweizer Naturzentren.
Heute informiert eine Ausstellung über das Naturschutzgebiet, das Torfstechen und die ökologischen Aufwertungen; Originalmaschinen und Einblickfenster machen den früheren Verarbeitungsprozess nachvollziehbar. Auf dem Gelände und einem Rundweg stehen Infowürfel, ein Unterwasserwürfel und ein Torf-Würfel, dazu kommen zwei Beobachtungshütten und der 2004 eröffnete Beobachtungsturm am Rand des Gebiets.
Highlights
- Ehemalige Torffabrik von 1918 im Naturschutzgebiet Bannriet
- Ausstellung zu Natur, Naturschutzgebiet und Torfstechen
- Originalmaschinen und Einblickfenster in die Torfverarbeitung
- Unterwasserwürfel und Torf-Würfel
- Rundweg mit 13 Infowürfeln, Beobachtungshütten und Beobachtungsturm
Dauerausstellung
- Ausstellung zu Natur und Torf – Die Ausstellung in der Schollenmühle informiert über das Naturschutzgebiet, das Torfstechen und die ökologischen Aufwertungen; dazu gehören Originalmaschinen und Einblickfenster in die frühere Torfverarbeitung.
- Gegründet
- 2010
- Träger
- Verein Pro Riet Rheintal
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
| Führung «Schollenmühle, Natur & Torf» für Schulklassen | 120 CHFpro Klasse; ca. 1,5 Stunden inkl. freier Besichtigung der Ausstellung |
|---|---|
| Führung «Schollenmühle, Natur & Torf» für übrige Gruppen bis 20 Personen | 180 CHFjede weitere Person 4 CHF; Vorführung des Torfstechens gegen 60 CHF Aufpreis |
Der Eintritt ist frei.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Familienführungen & Workshops
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
Auf dem Erlebnisweg «Türli & Flidari» stehen auf dem Gelände und in der Nähe sechs Würfel, die Kindern von etwa 4 bis 7 Jahren spielerisch Naturschutz und Torf näherbringen; Führungen für Schulklassen sind auf Anfrage möglich.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Die Bushaltestellen liegen am Rand des Gebiets; ab SBB-Bahnhof Altstätten SG sind es zu Fuss 30 Minuten oder mit dem Velo 8 Minuten zur Schollenmühle.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Schollenmühle und Schollenriet liegen in einer weiträumigen Fahrverbotszone für Motorfahrzeuge. Das Auto muss ausserhalb auf einem bewilligten Parkplatz abgestellt werden (laut Übersichtsplan u. a. ARA am Wochenende und abends, Landi Oberrheintal, SAK Kraftwerk, Industriegebiet Montlingen, Baggersee nur Montag bis Freitag).
Empfohlen werden die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr sowie die Fortbewegung zu Fuss oder mit dem Velo; ein Rundweg von rund 8 km erschliesst das Gebiet.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 1,5 Std. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Auf Wunsch führt der Verein von April bis Oktober durch Schollenmühle und Naturschutzgebiet: Rundgang «Schollenmühle, Natur & Torf» (1,5 Stunden), Velotour durchs Riet (2,5 Stunden), «Auf Spurensuche des Bibers» und «Wer quakt denn da?» (je 1,5 Stunden). Frühzeitige Anfrage nötig. |



