Ó-zsinagóga
Die an der Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert erbaute mittelalterliche Synagoge von Sopron mit rituellem Bad ist ein seltenes jüdisches Baudenkmal in Mitteleuropa.
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Über das Museum
Die Ó-zsinagóga steht in der Új utca (Neue Straße), die trotz ihres Namens zu den ältesten Straßen von Sopron gehört; ursprünglich hieß sie Zsidó utca (Judengasse), weil sich hier um 1300 jüdische Familien niederließen. Die mittelalterliche Synagoge entstand Ende des 12. bzw. Anfang des 13. Jahrhunderts; sie war zugleich Gebetshaus, Versammlungsraum und Schule und ist in Mitteleuropa beinahe einzigartig. Daneben stand das Hospiz (ispotály), das Wanderern Unterkunft bot, sowie das noch heute zu besichtigende rituelle Bad.
1526 vertrieben die Sopronier die jüdische Bevölkerung; die Synagoge verfiel und wurde zum Wohnhaus umgebaut. Ihre Überreste kamen bei Forschungen 1967 wieder ans Licht; damals erhielt das Gebäude seinen alten Glanz zurück. Heute ist es als Ausstellungsstätte des Soproni Múzeum (Stadtmuseum Sopron) zu besichtigen.
Highlights
- Mittelalterliche Synagoge von der Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert
- Rituelles Bad
- Überreste des ehemaligen Hospizes
Dauerausstellung
- Középkori zsinagóga – Die mittelalterliche Synagoge und das zugehörige rituelle Bad im ursprünglichen Gebäude.
- Träger
- Soproni Múzeum
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Barrierefreiheit
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Kinder & Familie
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Anreise & Parken
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Service & Gastronomie
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Veranstaltungen & Vermietung
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