
Postamúzeum, Nagyvázsony
Kommunikationsgeschichtliches Museum in einem alten Bauernhaus am Fuß der Kinizsi-vár (Kinizsi-Burg) mit Objekten aus Post- und Fernmeldewesen sowie alten Telefonen.
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Über das Museum
Die Außenstelle des Postamúzeum in Nagyvázsony befindet sich in einem denkmalgeschützten Bauernhaus am Fuß der Kinizsi-vár, das das Ortsbild prägt. Seit 1968 wird hier die Geschichte der Nachrichtenübermittlung gezeigt. In den kleinen Stuben mit Fenstern und Balkendecken ist auch die örtliche Postgeschichte untergebracht: Der Ort war ab dem Ende des 18. Jahrhunderts eine Station an der Poststraße, die Buda mit Graz verband, und die Postmeister hielten hier Pferde für den Wechsel bereit.
Die Ausstellung informiert über den Betrieb der Pferdewechselstationen und den 1752 eingeführten Diligence-Verkehr (delizsánsz), der den fahrplanmäßigen Personen-, Paket- und Geldsendungsverkehr eröffnete. Der Pferdestall der Wechselstation von Nagyvázsony aus der Mitte des 19. Jahrhunderts steht im Dorf noch heute. Die Schau zeigt die Entwicklung des Postdienstes ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowie Amtsgeräte wie die Briefwaage und den Gewichtssatz.
Der zweite Schwerpunkt behandelt die Geschichte der Telekommunikation seit 1881, vom Telegrafen und den Telefonzentralen bis zu späteren Apparaten. Besucherinnen und Besucher können einige alte Telefone ausprobieren. Die Ausstellungsstelle ist ein Standort des in Budapest ansässigen Postamúzeum.
Highlights
- Poststationen und Diligence-Verkehr auf der Route von Buda nach Graz
- Alte Telefone und Telegrafengeräte, von denen einige ausprobiert werden können
- Amtliche Postgeräte aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
- Denkmalgeschütztes Bauernhaus am Fuß der Kinizsi-vár
Dauerausstellungen
- Postakürt szól a csenden át… – Geschichte des Postwesens und der Poststationen: die Route von Buda nach Graz, der Diligence-Verkehr, der Pferdewechsel und die Amtsgeräte aus dem 19. Jahrhundert.
- Mozaikok a hírközlés történetéből – Rund hundertfünfzig Jahre Fernmeldegeschichte, von den Signalmitteln über Telegrafen und Telefonzentralen bis zu den Telefonapparaten; einige alte Telefone können ausprobiert werden.
- Gegründet
- 1968
- Träger
- Postamúzeum (Hírközlési Múzeumi Alapítvány)
Eintrittspreise & Ermäßigungen
| Erwachsene | 1.000 HUF |
|---|---|
| Ermäßigt | 700 HUFStudierende und Schüler, Rentner und Postbedienstete |
| Seniorinnen & Senioren | 700 HUFFür Personen über 70 Jahre ist der Eintritt frei. |
| Menschen mit Behinderung | freiMenschen mit Behinderungen haben mit Ausweis freien Eintritt. |
| Studierende & Azubis | 700 HUF |
| Gruppen (ab 11 Pers.) | 700 HUF p. P.Vollpreis-Gruppenticket für Erwachsene ab 10 Personen, pro Person; Gruppenticket für Studierende, Rentner und Postbedienstete 500 HUF. |
| Familien | 2.000 HUFHöchstens 2 Erwachsene und 3 Kinder |
Freier Eintritt: Am Staatsfeiertag (20. August) ist das Museum für alle kostenlos, sofern dieser Tag in den Öffnungszeitraum fällt.
Der Eintritt ist frei für Personen über 70 Jahre, Menschen mit Behinderungen, Lehrkräfte und Journalisten; die Befreiung ist mit einem passenden Ausweis nachzuweisen (Personalausweis, Lehrer-, Journalisten- oder Behindertenausweis).
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
| Familienticket | 2.000 HUF · Höchstens 2 Erwachsene und 3 Kinder |
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- Mitmach- & Anfassstationen
Familienticket; die Besucherinnen und Besucher können einige alte Telefone ausprobieren.
Anreise & Parken
Das Museum liegt am Fuß der Kinizsi-vár.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Hinweise | Auf der Website ist auch ein virtueller 3D-Rundgang durch das Museum und seine Umgebung abrufbar. |
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