Sonderausstellung
Fotoalben gestalten Geschichte. Bilderzählungen aus dem Universitätsklinikum
Fünf Fotoalben aus drei Kieler Universitätskliniken zwischen 1885 und 1986 zeigen, wie Kliniken sich selbst darstellten und was die Bilder auslassen.

Universitätsmuseum zur Geschichte von Medizin und Apotheken im Kieler Gropius-Bau von 1884: historische Apotheken, Pathologie und Sonderausstellungen.
Sonderausstellung
Fünf Fotoalben aus drei Kieler Universitätskliniken zwischen 1885 und 1986 zeigen, wie Kliniken sich selbst darstellten und was die Bilder auslassen.
Sonderausstellung
Ausgewählte Zeichnungen von Patientinnen und Patienten der Kieler Chirurgie aus dem 19. Jahrhundert fragen danach, was Kranksein damals bedeutete.
Sonderausstellung
Verfolgt anhand der Beckenpräparate der Kieler Gebäranstalt die Lebenswege einzelner Patientinnen und die Geschichte der Geburtshilfe-Forschung.
Die Sammlung gehört zur Christian-Albrechts-Universität und ging aus dem früheren Institut für Geschichte der Medizin und Pharmazie der Medizinischen Fakultät hervor. Einen wichtigen Zuwachs brachte 1987 eine Schenkung des Schweizer Ehepaars Stäheli aus seiner Privatsammlung. Ein Förderverein unterstützt das Museum.
Untergebracht ist das Museum in einem denkmalgeschützten Bau an der Brunswiker Straße. Das Berliner Büro Gropius und Schmieden errichtete ihn 1881 bis 1884 als Universitätsbibliothek; er war eine der ersten Magazinbibliotheken in Deutschland.
Die Ausstellung verbindet Medizin- und Pharmaziegeschichte. Zu sehen sind die komplette Offizin einer Apotheke aus Schiffbek von 1894 und die Arbeitsräume der Lübecker St.-Jakobi-Apotheke mit Material- und Giftkammer sowie Labor. Die Pathologie-Abteilung zeigt Präparate aus dem Pathologischen Institut und erklärt die Bedeutung der Zellpathologie. Zum Bestand gehören außerdem Instrumente und Untersuchungsstühle, Röntgenröhren, zahnmedizinische Objekte und rund 1.000 Patientenbilder, die im 19. Jahrhundert für die Chirurgische Klinik entstanden.
Sonderausstellungen greifen Forschungsthemen des Hauses auf, etwa die Beckenpräparate der Kieler Gebäranstalt oder die Klinische Bildersammlung von Friedrich Esmarch. Das Museum beteiligt sich an Projekten zur Erschließung medizinhistorischer Objekte und unterhält eine Präsenzbibliothek.
| Erwachsene | 5 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 2 € |
| Kinder & Jugendliche | freibis 14 Jahre frei · Kinder bis 14 Jahre frei |
| Gruppen | –Führungen 50 € zzgl. Eintritt (max. 24 Personen); Schulklassen 50 €. |
Nur Barzahlung, keine Kartenzahlung. Ermäßigungsberechtigte werden auf der Website nicht genannt. Kindergeburtstage (5–12 Jahre, 3 Std., 8–12 Kinder) 150 €.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 14 Jahre frei |
|---|
Kindergeburtstage für 5- bis 12-Jährige (ca. 3 Stunden) in der Museumsapotheke, auch außerhalb der Öffnungszeiten; gelegentlich Kinderveranstaltungen wie eine Halloween-Aktion (ab 8 Jahren).
Schlossgarten
Bus 32, 61, 62 bis Schlossgarten.
Jacken und Taschen müssen in Schließfächer (50-ct- oder 1-€-Münze bzw. Einkaufswagenchip). Präsenzbibliothek zur Medizin- und Pharmaziegeschichte nach Anmeldung.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen (max. 24 Personen) und Kindergeburtstage über das Buchungsformular auf der Website oder per E-Mail an medmuseum@med-hist.uni-kiel.de; Buchungen müssen bestätigt werden. |
Cookies helfen dabei, die Website zu benutzen. Karte und Statistik laden wir nur mit deiner Einwilligung.