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Medizin- und Pharmaziehistorische Sammlung der Universität Kiel
Foto: VollwertBIT · CC BY-SA 2.5 · Wikimedia Commons

Medizin- und Pharmaziehistorische Sammlung der Universität Kiel

Universitätsmuseum zur Geschichte von Medizin und Apotheken im Kieler Gropius-Bau von 1884: historische Apotheken, Pathologie und Sonderausstellungen.

ÖffnungszeitenEintritt ab 5 €

Aktuelle Ausstellungen

Über das Museum

Die Sammlung gehört zur Christian-Albrechts-Universität und ging aus dem früheren Institut für Geschichte der Medizin und Pharmazie der Medizinischen Fakultät hervor. Einen wichtigen Zuwachs brachte 1987 eine Schenkung des Schweizer Ehepaars Stäheli aus seiner Privatsammlung. Ein Förderverein unterstützt das Museum.

Untergebracht ist das Museum in einem denkmalgeschützten Bau an der Brunswiker Straße. Das Berliner Büro Gropius und Schmieden errichtete ihn 1881 bis 1884 als Universitätsbibliothek; er war eine der ersten Magazinbibliotheken in Deutschland.

Die Ausstellung verbindet Medizin- und Pharmaziegeschichte. Zu sehen sind die komplette Offizin einer Apotheke aus Schiffbek von 1894 und die Arbeitsräume der Lübecker St.-Jakobi-Apotheke mit Material- und Giftkammer sowie Labor. Die Pathologie-Abteilung zeigt Präparate aus dem Pathologischen Institut und erklärt die Bedeutung der Zellpathologie. Zum Bestand gehören außerdem Instrumente und Untersuchungsstühle, Röntgenröhren, zahnmedizinische Objekte und rund 1.000 Patientenbilder, die im 19. Jahrhundert für die Chirurgische Klinik entstanden.

Sonderausstellungen greifen Forschungsthemen des Hauses auf, etwa die Beckenpräparate der Kieler Gebäranstalt oder die Klinische Bildersammlung von Friedrich Esmarch. Das Museum beteiligt sich an Projekten zur Erschließung medizinhistorischer Objekte und unterhält eine Präsenzbibliothek.

Highlights

  • Denkmalgeschützte Offizin der Apotheke aus Schiffbek von 1894 zum Betreten
  • Arbeitsräume der Lübecker St.-Jakobi-Apotheke mit Giftkammer und Labor
  • Pathologische Präparatesammlung des Kieler Universitätsklinikums
  • Geburtshilfliche Beckensammlung der Kieler Gebäranstalt aus dem 19. Jahrhundert
  • Zeichnungen aus Friedrich Esmarchs Klinischer Bildersammlung
  • Ehemalige Universitätsbibliothek von Gropius und Schmieden (1881–1884)

Dauerausstellungen

  • Apothekengeschichte – Zwei originale Apothekeneinrichtungen aus Schiffbek und Lübeck zeigen Verkaufsraum, Rezeptur, Giftkammer und Labor einer Apotheke des 19. Jahrhunderts.
  • Pathologie – Präparate krankhaft veränderter Organe aus dem Pathologischen Institut, eingeordnet in die Geschichte der Zellpathologie und der medizinischen Diagnostik.
Träger
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Leitung
Eva Fuhry

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Erwachsene5 €
Ermäßigt2 €
Kinder & Jugendlichefreibis 14 Jahre frei · Kinder bis 14 Jahre frei
Gruppen–Führungen 50 € zzgl. Eintritt (max. 24 Personen); Schulklassen 50 €.

Nur Barzahlung, keine Kartenzahlung. Ermäßigungsberechtigte werden auf der Website nicht genannt. Kindergeburtstage (5–12 Jahre, 3 Std., 8–12 Kinder) 150 €.

Barrierefreiheit

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

Eintritt Kinderbis 14 Jahre frei
  • Familienführungen & Workshops
  • Kindergeburtstage

Kindergeburtstage für 5- bis 12-Jährige (ca. 3 Stunden) in der Museumsapotheke, auch außerhalb der Öffnungszeiten; gelegentlich Kinderveranstaltungen wie eine Halloween-Aktion (ab 8 Jahren).

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Schlossgarten

Bus 32, 61, 62 bis Schlossgarten.

Route planen

Service & Gastronomie

  • Schließfächer

Jacken und Taschen müssen in Schließfächer (50-ct- oder 1-€-Münze bzw. Einkaufswagenchip). Präsenzbibliothek zur Medizin- und Pharmaziegeschichte nach Anmeldung.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Besuch planen

Führungenja
Angebote für Schulenja
HinweiseFührungen (max. 24 Personen) und Kindergeburtstage über das Buchungsformular auf der Website oder per E-Mail an medmuseum@med-hist.uni-kiel.de; Buchungen müssen bestätigt werden.

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