
Museum der Stadt Grafing
Städtisches Museum im Rieperdinger-Haus mit Bildern von Max Joseph Wagenbauer, sakraler Kunst, Wohnstuben und alten Grafinger Handwerken.
Über das Museum
Die Wurzeln des Museums reichen in die 1930er-Jahre zurück, als der Grafinger Baumeister Bartholomäus Rieperdinger heimatkundliche Stücke sammelte. Nach seinem Tod gründete sich Anfang der 1950er-Jahre eine Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde, die die Sammlung weiterführte und sie schließlich der Stadt übergab. 1965 eröffnete das Heimatmuseum in beengten Räumen im Erdgeschoss des Rathauses.
1971 zog die Sammlung in ein ehemaliges Werkstatt- und Wirtschaftsgebäude des Rieperdinger-Anwesens an der Bahnhofstraße. Das 1871 errichtete Wohnhaus der Familie war 1963 per Erbschaft an die Stadt gefallen und diente zunächst der Verwaltung. Nach einer behutsamen Sanierung, bei der es seine historische Fassade mit Sprossenfenstern und Balkon zurückerhielt, wurde es 2003 – zum 50. Jubiläum der Stadterhebung – als „Museum der Stadt Grafing“ wiedereröffnet.
Heute verteilt sich die Dauerausstellung auf Haupt- und Rückgebäude. Im Haupthaus stehen Kunstwerke von der Romanik bis zum Barock, religiöse Volkskunst, Stifter der Stadt und vor allem die umfangreiche Sammlung von Gemälden und Lithografien des in Grafing geborenen Landschafts- und Tiermalers Max Joseph Wagenbauer im Mittelpunkt, ergänzt um Werke des Lorenzenberger Künstlerkreises. Das Rückgebäude widmet sich der Ortsgeschichte, eingerichteten Wohnräumen und verschwundenen Handwerken der Region.
Highlights
- Sammlung von Gemälden und Lithografien Max Joseph Wagenbauers
- Romanische Madonna aus dem 13. Jahrhundert
- Komplett eingerichtete Stuben, Kammern und Küche
- Ausstattung der ehemaligen Grafinger Diamantschleiferei
- Funktionsfähiger Webstuhl
Dauerausstellungen
- Kunst von der Romanik bis zur Moderne – Im Hauptgebäude: sakrale Skulpturen, religiöse Volkskunst, Gemälde und Lithografien Max Joseph Wagenbauers sowie Arbeiten des Lorenzenberger Künstlerkreises nach 1945.
- Grafing – Geschichte, Wohnen und Handwerk – Im Rückgebäude: Ortsgeschichte seit der Frühzeit, eingerichtete Wohnräume und ausgestorbene Handwerke wie Torfstich, Diamantschleiferei, Weberei und Bürstenmacherei.
- Gegründet
- 1965
- Träger
- Stadt Grafing b. München
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
| Erwachsene | frei |
|---|
Eintritt frei, Spenden sind willkommen.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
S-Bahn S6 und Regionalzüge nach Grafing (Bahnhöfe Grafing-Stadt und Grafing Bahnhof).
Navi-Adresse: Bahnhofstraße 10, 85567 Grafing. In der Innenstadt gibt es rund 850 Parkplätze, darunter die Tiefgarage Rotter Straße 12.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen durch die Ausstellung für Besuchergruppen und Schulklassen nach Anmeldung. |



