Zeigt, wie in der Tschechoslowakei verbotene Texte heimlich vervielfältigt und verbreitet wurden – mit Blick auf Material, Gestaltung und Kopiertechniken; Teil des Programms zum Buchmesse-Ehrengast Tschechien.
Geschichte des Postfahrrads seit 1896 mit historischen Rädern, Dienstkleidung und einer Mitmachstation.
Über das Museum
Den Grundstock des Museums bildeten Teile der Sammlung des Berliner Reichspostmuseums, die im Zweiten Weltkrieg ausgelagert und 1945 von amerikanischen Soldaten nach Hessen gebracht wurden. Daraus entstand das Bundespostmuseum, das am 31. Januar 1958 in der Gründerzeitvilla de Neufville am Schaumainkai eröffnete – eines der ersten Museen am späteren Frankfurter Museumsufer.
1990 kam ein Neubau des Stuttgarter Büros Behnisch & Partner hinzu. Um den alten Baumbestand zu schonen, liegen die Hauptausstellungsflächen unter der Erde; markant ist der schräg angeschnittene Glaskegel über dem Lichthof. Die Villa beherbergt heute Verwaltung und Bibliothek. Mit dem Neubau wandelte sich das Haus vom Postmuseum zum Museum für Kommunikation.
Träger ist die Museumsstiftung Post und Telekommunikation, zu der auch die Museen für Kommunikation in Berlin und Nürnberg gehören; getragen wird sie von Deutscher Post und Deutscher Telekom. Die Dauerausstellung „Mediengeschichte|n neu erzählt!“ zeigt auf rund 2.500 Quadratmetern die Entwicklung der Kommunikation entlang der Themen Beschleunigung, Vernetzung, Kontrolle und Teilhabe, darunter Telefone, Postfahrzeuge und Kunstwerke. Hinzu kommen Wechselausstellungen, eine Kinderwerkstatt und eine Amateurfunkstation auf dem Dach. Das Depot in Heusenstamm verwahrt über 375.000 Objekte. Direktorin ist Annabelle Hornung.
Highlights
Dauerausstellung „Mediengeschichte|n neu erzählt!“ von der Keilschrifttafel bis zur Datenbrille
Postbus der DAAG von 1925
Kunstwerke zur Kommunikation, u. a. von Joseph Beuys und Salvador Dalí
Architektur von Behnisch & Partner mit Glaskegel und Lichthof
Kinderwerkstatt und Amateurfunkstation auf dem Dach
Dauerausstellungen
Mediengeschichte|n neu erzählt! – Dauerausstellung zur Entwicklung der Kommunikation entlang von Beschleunigung, Vernetzung, Kontrolle und Teilhabe, ergänzt um KI-Inseln und die Videoinstallation „20+1“ zu künstlicher Intelligenz.
Gegründet
1955
Träger
Museumsstiftung Post und Telekommunikation
Leitung
Annabelle Hornung
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Erwachsene
9 €
Ermäßigt
5 €Schüler*innen, Studierende (nicht U3L), Bundesfreiwilligendienstleistende, Arbeitslose, Inhaber*innen von Frankfurt-Pass/Kulturpass und der hessischen Ehrenamts-Card
Kinder & Jugendliche
3 €Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren 3 €; für Kinder unter 6 ist kein Preis angegeben. Kinder unter 14 nur in Begleitung eines Erwachsenen.
Seniorinnen & Senioren
–Keine Seniorenermäßigung ausgewiesen.
Menschen mit Behinderung
4 €Begleitperson frei · 4 € ab GdB 50. Eingetragene Begleitperson bzw. notwendige Assistenz frei.
Studierende & Azubis
5 €Ermäßigt mit Nachweis (nicht für Studierende der Universität des 3. Lebensalters).
Gruppen (ab 10 Pers.)
–Führungen und Workshops für Gruppen mindestens sechs Wochen im Voraus über Online-Formular buchen; berechnet werden mindestens 10 Personen. Kontakt: vermittlung.mfk-frankfurt@mspt.de.
Familien
–Kein Familienticket ausgewiesen; MuseumsuferTicket für Familien 32 €. Weitere Ermäßigungen über FamilienApp Hessen und Klima-Taler-App.
MuseumsuferTicket (2 Tage, 39 Museen)
21 €Ermäßigt 12 €, Familien 32 €.
MuseumsuferCard (Jahreskarte, 39 Museen)
89 €Ermäßigt 45 €, Familien 150 €.
Freier Eintritt:Satourday: jeden letzten Samstag im Monat freier Eintritt nur für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre (im August am vorletzten Samstag)
Online-Tickets über GetYourGuide oder an der Museumskasse. Rabatte über FamilienApp Hessen und Klima-Taler-App (Höhe siehe App).
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht
Aufzug
Barrierefreies WC
Behindertenparkplatz
Assistenzhunde erlaubt
Tastmodelle / taktile Angebote
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache
Audiodeskription: keine Angabe
Zugang über Rampe (alternativ Treppe mit 9 Stufen), alle Ebenen per Aufzug mit Sprachansage. WC, Schließfächer und Erste-Hilfe-Raum im Untergeschoss. Rollstuhl und Lupen ausleihbar, Assistenztiere willkommen. Öffentlicher Behindertenparkplatz vor dem Haus. Führungen für Menschen mit Sehbehinderung (mit Tastobjekten) und in einfacher Sprache; Personenführungsanlage für Gruppen. Informationen in Gebärdensprache auf der Website. Prüfberichte „Reisen für Alle“.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
Familienführungen & Workshops
Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
Mitmach- & Anfassstationen
Kindergeburtstage
Offene Kinderwerkstatt mittwochs, am Wochenende und in den Schulferien; monatliche Familienführung am ersten Sonntag (ab 6 Jahren); Ferienprogramm; digitale Rallye per Actionbound durch die Dauerausstellung; interaktive Stationen. Kindergeburtstage mit Museumsvermittlung. Kinder unter 14 Jahren nur in Begleitung Erwachsener.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Schweizer Platz
U1, U2, U3, U8 bis Schweizer Platz; vom Hauptbahnhof U4, U5 bis Willy-Brandt-Platz oder Tram 16 bis Otto-Hahn-Platz.
Mit dem Auto
Öffentlicher Behindertenparkplatz vor dem Haus; weitere Parkmöglichkeiten nennt das Museum nicht.
Museumscafé Genussfee (zu den Museumsöffnungszeiten). Museumsshop auch ohne Eintritt. Schließfächer im Untergeschoss. Wissenschaftliche Präsenzbibliothek nach Anmeldung.
Veranstaltungen & Vermietung
Räume mietbar
Private Feiern
Firmenveranstaltungen
Lichthof unter dem Glaskegel, Vortragsräume und Außenbereiche für Präsentationen, Tagungen, Workshops und Feiern. Kontakt: Eventmanagement, Tel. +49 69 6060332.
Audioguide über die kostenlose Lauschtour-App (Deutsch, Englisch, Französisch). Öffentliche Führungen und Workshops laut Kalender; Gruppenangebote mindestens sechs Wochen vorher buchen. Führungen und Workshops meist auch auf Deutsch und Englisch in einfachen Sprachniveaus (A2–B2).