23. März 2025 – 4. April 2027
Max und mini – Studienausstellung
Die naturkundliche Studienausstellung stellt Rekorde der Tierwelt vor – vom größten bis zum kleinsten Lebewesen – und fragt nach den natürlichen Grenzen von Größe.

Hessisches Landesmuseum für Kunst und Natur: Jawlensky, Jugendstil-Sammlung Neess, Alte Meister und naturkundliche Themenräume unter einem Dach.
23. März 2025 – 4. April 2027
Die naturkundliche Studienausstellung stellt Rekorde der Tierwelt vor – vom größten bis zum kleinsten Lebewesen – und fragt nach den natürlichen Grenzen von Größe.
6. Februar 2026 – 22. November 2026
Plakate aus der Sammlung Maximilian Karagöz zeichnen nach, wie sich politische Werbung in der Weimarer Republik von sachlicher Argumentation zu emotionaler Propaganda bis zur NS-Machtübernahme verschärfte.
9. Februar 2026 – 25. April 2027
Die neu geordnete Sammlungspräsentation stellt Werke der Moderne und Gegenwart anhand überraschender Fragen zu Selbstbildnis, Material und Wahrnehmung vor.
20. März 2026 – 4. April 2027
Die Ausstellung zeigt, wie Gifte in Natur, Kultur und Wissenschaft wirken – von giftigen Tieren und Pflanzen bis zu Arzneien, die heilen statt töten.
22. Mai 2026 – 17. Jänner 2027
Retrospektive des fast vergessenen Dresdner Jugendstil- und Symbolismus-Malers Georg Lührig (1868–1957) mit Landschaften, Tierbildern, Porträts und digital rekonstruierten, 1945 zerstörten Wandbildern.
7. Juni 2026 – 10. Jänner 2027
Studienausstellung über die Brutpflege im Tierreich, etwa bei Königspinguinen und Dreifingerfaultieren, und die Frage, ob dahinter nur Instinkt steckt.
11. September 2026 – 4. April 2027
Die Intervention mit bemalten Stahlkonstruktionen verbindet Industriebilder mit Fragen nach Ausbeutung, Arbeit und sozialer Gerechtigkeit.
23. Oktober 2026 – 21. Februar 2027
Zwölf Künstlerinnen aus dem Umfeld des Blauen Reiters, darunter Marianne von Werefkin, Gabriele Münter und Sonia Delaunay-Terk, und ihr lange unterschätzter Beitrag zur Moderne.
Die Wurzeln des Museums Wiesbaden liegen in der Sammlung des Frankfurter Sammlers Johann Isaac Freiherr von Gerning. Auf Anregung Johann Wolfgang von Goethes, der Wiesbaden besuchte, kaufte das Herzogtum Nassau dessen Kunstwerke, Altertümer und Naturalien und zeigte sie im Erbprinzenpalais; als Gründungsjahr gilt 1825. Aus den Beständen entwickelten sich drei Museen, getragen vom Verein für Nassauische Altertumskunde, dem Nassauischen Verein für Naturkunde und dem Nassauischen Kunstverein.
1900 gingen die drei Häuser in städtischen Besitz über. Theodor Fischer entwarf 1913–1915 einen gemeinsamen Neubau an der heutigen Friedrich-Ebert-Allee, der alle Sammlungen und Räume für Wechselausstellungen aufnahm. In den 1920er-Jahren wuchs die Kunstsammlung unter anderem durch Dauerleihgaben des Sammlers Heinrich Kirchhoff. 1937 wurden expressionistische und abstrakte Werke beschlagnahmt; zugleich erwarb Direktor Hermann Voss bis 1945 über 200 Gemälde, deren Herkunft heute systematisch erforscht wird.
Nach dem Krieg diente das Gebäude der US-Militärregierung als Central Collecting Point für geraubte und ausgelagerte Kunstwerke. Unter Direktor Clemens Weiler entstand die bedeutende Sammlung von Werken Alexej von Jawlenskys, der seine letzten beiden Lebensjahrzehnte in Wiesbaden verbracht hatte. 1973 übernahm das Land Hessen das Museum.
Eine umfassende Sanierung modernisierte Klimatechnik und Ausstellungsräume unter Wahrung von Fischers Architektur; heute stehen rund 7.400 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung. Das Museum zeigt Kunst vom 12. Jahrhundert bis zur Gegenwart, die Jugendstil-Sammlung Neess und naturkundliche Themenräume. Im Jubiläumsjahr 2025 verzeichnete es so viele Besucher wie seit rund 25 Jahren nicht mehr.
| Erwachsene | 8 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 5 €Studierende, Auszubildende, Freiwilligendienstleistende, Menschen mit Schwerbehinderung, Erwerbslose und Bezieher von Bürgergeld/Sozialleistungen, BDK-Mitglieder sowie Inhaber von Citycard, Wiesbaden Card, Ehrenamtscard, Juleica, RheinMainCard, Stadtleben Card, artcard oder der Jahreskarte des Museums Reinhard Ernst (mit Nachweis) |
| Kinder & Jugendliche | freibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt; Schulklassen und pädagogische Gruppen inkl. zwei Betreuungspersonen ebenfalls. |
| Seniorinnen & Senioren | –Keine Seniorenermäßigung ausgewiesen. |
| Menschen mit Behinderung | 5 €Menschen mit Schwerbehindertenausweis zahlen den ermäßigten Preis; eine Regelung für Begleitpersonen ist nicht angegeben. |
| Studierende & Azubis | 5 €Studierende der Kunst, Kunstgeschichte, Kunstpädagogik, Geologie und Biologie sowie Studierende mehrerer Wiesbadener Hochschulen (u. a. Hochschule RheinMain, Fresenius, EBS) haben freien Eintritt. |
| Gruppen (ab 15 Pers.) | 5 € p. P.Ab 15 Personen 5 € p. P. für die Dauerausstellungen bzw. 9 € für Sonderausstellungen. Sonderführungen 85 € (60 Min.) bzw. 125 € (90 Min.) zzgl. Eintritt, ab 1.10.2026 95 €/135 €; Kuratorenführung 150 €; Fremdsprachenführungen ab 105 €. |
| Familien | –Kein eigenes Familienticket; Kinder unter 18 sind frei. Inhaber der Familienkarte Hessen bzw. FamilienApp Hessen haben freien Eintritt in die Dauerausstellungen. |
Freier Eintritt: jeden ersten Samstag im Monat (Freier Samstag, alle Ausstellungen)
Genannte Preise gelten für die Dauerausstellungen; Sonderausstellungen 12 €, ermäßigt 9 € (inkl. Dauerausstellungen). Öffentliche Führungen 4 € zzgl. Eintritt (ab 1.10.2026: 5 €), Tickets an der Tageskasse. Kombi-Ermäßigung mit dem Museum Reinhard Ernst: Mit einem Vollpreisticket des einen Hauses gibt es im anderen am selben oder nächsten Öffnungstag ermäßigten Eintritt. Freier Eintritt u. a. für Mitglieder der Freunde des Museums, ICOM, Deutscher Museumsbund, Inhaber der Deutsche Bank Art Card, Lehrkräfte zur Unterrichtsvorbereitung, Geflüchtete und Presse.
Barrierefreier Eingang rechts neben der Eingangstreppe, von dort per Aufzug ins Foyer. Rollstühle, Sitzhocker, Buggys und Tragehilfen im Foyer ausleihbar (keine Reservierung). Rollstuhlgerechte Toilette mit unterfahrbarem Wickeltisch im Untergeschoss; Schließfächer barrierefrei per Aufzug erreichbar. Induktionsanlage im Vortragssaal. In der Museums-App eine Highlight-Tour in Deutscher Gebärdensprache und in Leichter Sprache. Inklusive Führungen und Workshops für Gruppen nach Absprache (edu@museum-wiesbaden.de). Assistenzhunde willkommen. Detaillierte Angaben im Prüfbericht von „Reisen für Alle“.
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 17 Jahre frei |
|---|
Museumswerkstatt und Zeichenkurse für Kinder, Offenes Atelier für Familien, Forschen bei „Natur unter der Lupe“, Kindergeburtstage; Mitmach-Materialien und Quiz zu den Ausstellungen online. Buggys und Tragehilfen im Foyer leihbar, Kinderwagen können an der Garderobe abgestellt werden. Wickeltisch in der barrierefreien Toilette im Garderobenbereich (UG). Kinder bis 12 Jahre nur in Begleitung Erwachsener.
Rheinstraße
Bushaltestellen Rheinstraße und Wilhelmstraße; zu Fuß ca. 800 m vom Hauptbahnhof Wiesbaden (S1, S8, S9 sowie Regional- und Fernverkehr).
Parkplatz vorhanden
Parkhaus RMCC oder Parkplätze an der Friedrich-Ebert-Allee (auch für Reisebusse).
Mit dem Auto über die A 66, Abfahrt Wiesbaden-Erbenheim, Richtung Stadtmitte.
Route planen„Trüffel Museumscafé“ (Di–So 11:30–17 Uhr, Do bis 20:30 Uhr) mit kleinen und großen Speisen, Kaffee und Kuchen; Café und Buchladen ohne Eintrittskarte zugänglich. Schließfächer mit 1-€-Münze im Untergeschoss; Taschen über DIN A4 und Rucksäcke müssen eingeschlossen werden. Freies WLAN im gesamten Besucherbereich.
Bis zu 262 Personen.
Vermietung für Veranstaltungen, Tagungen und Empfänge, auch mit Catering und Führungen durch Museumswissenschaftler. Laut früherer Vermietungsseite (zuletzt nicht mehr erreichbar): Vortragssaal mit 262 Plätzen, Wandelhalle mit Seitenflügeln (ca. 300 m²), Café-Räume, Alte Bibliothek (65 m²) und Kleiner Eckraum (80 m²). Ansprechpartnerin laut Kontaktseite: Koordination Veranstaltungen, +49 611 3352238. Das Trüffel Museumscafé bietet Event-Catering an.
| Führungen | ja · Dauer ca. 60 Min. |
|---|---|
| Audioguide | ja (DE) |
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | In den Dauerausstellungen für private Zwecke erlaubt – ohne Blitz, Stativ oder Selfiestick und mit mindestens 80 cm Abstand zu den Werken. |
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