
Steglitz-Museum
Heimatmuseum des Heimatvereins Steglitz in einer Villa in Lichterfelde zur Geschichte von Steglitz, Lankwitz, Lichterfelde und Südende.
Über das Museum
Der Heimatverein Steglitz wurde 1923 gegründet, kurz nachdem die bis dahin selbstständige Landgemeinde Steglitz – damals als größtes Dorf Preußens bekannt – in Groß-Berlin eingegliedert worden war. Erster Vorsitzender war Karl Buhrow, der letzte Bürgermeister des eigenständigen Steglitz. Schon die erste Satzung sah vor, Objekte und Schriften zur Ortsgeschichte zu sammeln und mit Führungen, Vorträgen und Ausstellungen zu vermitteln; ein eigenes Ortsmuseum öffnete jedoch erst 1984. Seit 2004 trägt es den Namen Steglitz-Museum.
Das Museum ist in einer denkmalgeschützten Villa aus der Zeit um 1900 an der Drakestraße untergebracht, einer der ältesten Straßen Lichterfeldes. Die ständige Ausstellung erzählt von den Ortsteilen Steglitz, Lankwitz, Lichterfelde und Südende, von der 1901 in Steglitz entstandenen Wandervogel-Bewegung, von der ersten elektrischen Straßenbahn der Welt in Lichterfelde und von Persönlichkeiten wie Otto und Gustav Lilienthal. Wechselnde Ausstellungen greifen Stadtentwicklung und Zeitgeschichte auf.
Getragen wird das Haus vollständig ehrenamtlich: Rund 30 Freiwillige betreuen Besucher, Archiv und Bibliothek. Zum Bestand gehören eine Leihbibliothek zur Bezirksgeschichte, historische Adress- und Telefonbücher, Postkarten, Fotos und Luftbilder sowie eine Kartensammlung; große Teile des Archivs sind online recherchierbar. Nach Umbau- und Modernisierungsarbeiten ist das Museum derzeit nur an einem Nachmittag pro Woche geöffnet.
Highlights
- Geschichte der Ortsteile Steglitz, Lankwitz, Lichterfelde und Südende
- Wandervogel-Bewegung, 1901 in Steglitz gegründet
- Erste elektrische Straßenbahn der Welt in Lichterfelde
- Spuren von Otto und Gustav Lilienthal
- Archiv mit historischen Postkarten, Fotos, Karten und Adressbüchern
Dauerausstellungen
- Ständige Ausstellung zur Ortsgeschichte – Die Schau führt durch die Geschichte von Steglitz, Lankwitz, Lichterfelde und Südende – mit der Wandervogel-Bewegung, der ersten elektrischen Straßenbahn und den Brüdern Lilienthal.
- Gegründet
- 1984
- Träger
- Heimatverein Steglitz e. V.
Eintrittspreise & Ermäßigungen
Der Eintritt ist frei.
Eintritt frei.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
S Lichterfelde West
S1 bis Lichterfelde West; Bus M11 bis Holbeinstraße.
Service & Gastronomie
- Café
- Restaurant: nicht vorhanden
- Museumsshop
- WLAN
Museumscafé in den Ausstellungsräumen mit Kuchen, Kaffee und Tee aus ökologischem Anbau. Museumsshop mit Büchern und Heften zur Ortsgeschichte, Postkarten und Kunstdrucken (wird derzeit umgestaltet). Bibliothek und Archiv.
Veranstaltungen & Vermietung
- Räume mietbar
- Private Feiern
- Firmenveranstaltungen
Bis zu 60 Personen.
Einzelne Räume oder das ganze Museum mietbar: Saal mit bis zu 60 Plätzen in Stuhlreihen (30 an Tischen zum Essen, 20 Arbeitsplätze), vier Arbeitsräume mit je 8 Plätzen, Küche, Bibliothek; Beamer, Tontechnik und WLAN vorhanden. Für nicht-kommerzielle Nutzungen und private Feiern ab etwa 100 €; Buffet oder Catering möglich.
Anfrage & DetailsBesuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Stadtgeschichtliche Führungen, Lesungen und Vorträge im Veranstaltungsprogramm. Für Schulklassen Projekttage und Workshops zur Recherche in Archiv und Bibliothek nach individueller Absprache. |




