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Tränenpalast in Berlin
Foto: A.Savin · FAL · Wikimedia Commons

Tränenpalast

Frühere Ausreisehalle am Bahnhof Friedrichstraße mit Dauerausstellung des Hauses der Geschichte zu Teilung und Grenzalltag, Eintritt frei.

ÖffnungszeitenEintritt frei Rollstuhlgerecht

Über das Museum

Der Pavillon am Bahnhof Friedrichstraße entstand 1962, rund ein Jahr nach dem Mauerbau, als Ausreisehalle der Grenzübergangsstelle zwischen Ost- und West-Berlin. Die Architekten Horst Lüderitz und Günter Matzko entwarfen einen leichten Stahl-Glas-Bau im Stil der internationalen Moderne. Hier verabschiedeten sich DDR-Bürgerinnen und -Bürger von Verwandten und Freunden aus dem Westen, die zurückreisten – daher der Name Tränenpalast.

In der Halle fanden die Pass- und Zollkontrollen der Ausreisenden statt; bis zum Grundlagenvertrag 1972 durften hier im Wesentlichen nur Westdeutsche und Ausländer passieren. Mit dem Ende der Grenzkontrollen 1990 verlor das Gebäude seine Funktion und wurde am 2. Oktober 1990 unter Denkmalschutz gestellt.

Von 1991 bis 2006 diente der Bau als Club- und Veranstaltungsort für Konzerte, Kabarett und Partys. Nach dem Verkauf des Areals richtete die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in der Halle einen Ausstellungs- und Erinnerungsort ein.

Im September 2011 eröffnete die Dauerausstellung, heute unter dem Titel „Tränenpalast. Ort der deutschen Teilung“. Sie zeigt auf rund 550 Quadratmetern mehr als 550 Objekte, Dokumente und Filme zu Grenzkontrollen, Überwachung, Flucht und Familientrennung sowie zum Mauerfall; Lebensgeschichten von Zeitzeugen stehen dabei im Mittelpunkt.

Highlights

  • Original erhaltene Ausreisehalle der Grenzübergangsstelle Friedrichstraße
  • Stationen zu Pass- und Zollkontrollen in der früheren Abfertigungshalle
  • Zeitzeugenberichte zu Trennung, Flucht und Ausreise
  • Mehr als 550 Objekte und Dokumente zur deutschen Teilung
  • Kostenloser Audioguide in zehn Sprachen, Leichter Sprache und Gebärdensprache

Dauerausstellungen

  • Tränenpalast. Ort der deutschen Teilung – Die Ausstellung in der früheren Abfertigungshalle erzählt vom Alltag an der innerdeutschen Grenze – von Kontrollen und Überwachung über Flucht und Ausreise bis zum Mauerfall, oft aus Sicht von Zeitzeugen.
Gegründet
2011
Träger
Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Leitung
Mike Lukasch

Eintrittspreise & Ermäßigungen

Der Eintritt ist frei.

Gruppen (ab 10 Pers.)–Kostenlose Gruppenbegleitungen ab 10 Personen, Anmeldung mindestens sechs Wochen im Voraus.

Eintritt, Audioguide und Führungen sind kostenlos.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC
  • Behindertenparkplatz: nicht vorhanden
  • Assistenzhunde erlaubt
  • Tastmodelle / taktile Angebote
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache
  • Audiodeskription

Ebenerdige Ausstellungshalle (550 m²), barrierefreier Eingang an der Gebäuderückseite. Gehstöcke, Reiserollstuhl und Klapphocker kostenlos am Infoschalter. Taktiler Übersichtsplan und Tastobjekte, Audiodeskription, Audioguide in Deutscher Gebärdensprache und Leichter Sprache, Führungen in Leichter Sprache buchbar, induktive Halsringschleifen bei Gruppenführungen. Keine Behindertenparkplätze; S+U-Bahnhof Friedrichstraße mit Aufzügen.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

  • Familienführungen & Workshops
  • Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
  • Kinderwagenfreundlich
  • Wickelmöglichkeit

Spurensucherausweis für Familien mit Kindern ab 5 Jahren (ca. 45 Min.) kostenlos am Infoschalter. Für Gruppen Selbsterkundungen und Workshops für Kinder ab 8 Jahren. Kinderwagen und Rückentragen sind in der Ausstellung erlaubt; Wickeltisch im barrierefreien WC im hinteren Ausstellungsteil.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

S+U Friedrichstraße

S+U Friedrichstraße (S1, S2, S25, S5, S7, S75, U6); Tram M1, 12.

Mit dem Auto

Kein eigener Parkplatz am Museum.

Keine Parkplätze am Museum; Bushalteplatz am Reichstagufer.

  • Behindertenparkplatz: nicht vorhanden

Taxistand direkt am Bahnhof Friedrichstraße.

Route planen

Service & Gastronomie

  • Café: nicht vorhanden
  • Restaurant: nicht vorhanden
  • Museumsshop
  • Garderobe
  • Schließfächer
  • WLAN

Kostenlose Garderobe mit Schließfächern (keine Gepäckaufbewahrung), kostenloses WLAN, Museumsshop.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Besuch planen

Führungenja · Dauer ca. 60 Min.
Audioguideja (DE, EN, FR, IT, RU, HE, DA, NL, PL, ES)
FotografierenFür private Zwecke erlaubt, ohne Blitz, Lampen, Stative und Selfiesticks.
HinweiseKostenlose öffentliche Begleitung am 1. und 3. Samstag im Monat um 15 Uhr (Anmeldung am Infoschalter). Gruppenbegleitungen (60 Minuten) kostenlos in zehn Sprachen, Anmeldung mind. sechs Wochen vorher; Gruppen ab 10 Personen müssen sich generell anmelden. Hunde außer Assistenzhunden nicht erlaubt.

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