15. Mai 2026 – 18. Oktober 2026
No Single View. Ilit Azoulay
Die israelische Künstlerin erkundet mit Film, Fotocollagen und Installationen die Geschichte des Hauses – ausgehend von Stucks Adoptivtochter Mary, die 77 Schauspielerinnen verkörpern.

Jugendstil-Künstlervilla Franz von Stucks in Haidhausen mit historischen Prunkräumen, Stuck-Sammlung und Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.
15. Mai 2026 – 18. Oktober 2026
Die israelische Künstlerin erkundet mit Film, Fotocollagen und Installationen die Geschichte des Hauses – ausgehend von Stucks Adoptivtochter Mary, die 77 Schauspielerinnen verkörpern.
15. Mai 2026 – 8. November 2026
Malerei, Fotografie, Texte und Skulpturen zu Flucht, Trauma und Sehnsucht – von einem kurdischen Schauspieler und Künstler und einem Stuttgarter Maler.
ab 29. Oktober 2026
Immersive Installation des spanischen Künstlers zwischen Klangraum und begehbarer Bildmaschine, u. a. mit einem Röntgenlabyrinth; Enddatum noch nicht veröffentlicht.
ab 7. Mai 2027
Angekündigte Gruppenausstellung über die Hand als Motiv in Kultur- und Kunstgeschichte; Enddatum noch nicht veröffentlicht.
Franz von Stuck, damals 34 Jahre alt und einer der gefeierten Münchner Malerfürsten, ließ 1897/98 nach eigenen Entwürfen auf der Isaranhöhe eine Villa mit Wohn-, Repräsentations- und Atelierräumen errichten. Er gestaltete Räume, Möbel und Dekor bis ins Detail selbst und verband Anregungen aus Antike, Byzanz und Orient mit Tendenzen seiner Zeit; für die Möbel erhielt er auf der Pariser Weltausstellung 1900 eine Goldmedaille. 1914/15 ergänzte er ein großes Ateliergebäude.
Nach Stucks Tod 1928 wechselten die Nutzungen, Kriegsschäden und Vermietungen setzten dem Haus zu, nach dem Tod seiner Adoptivtochter Mary 1961 drohte gar der Abriss. 1965 kauften Hans Joachim und Amélie Ziersch die Villa samt Kunstwerken und Möbeln, ließen sie restaurieren und übertrugen sie einem gemeinnützigen Verein mit der Auflage eines Museumsbetriebs. Am 9. März 1968 wurde das Museum eröffnet.
1992 ging die Villa mit Inventar, Jugendstilsammlung und Stiftungskapital als Schenkung an die Stadt München; seitdem ist sie als Stiftung eines der städtischen Museen. Ein Umbau bis 2000 schuf eine verglaste Eingangshalle zwischen Villa und Atelierbau. Nach einer weiteren Sanierung mit Interimsquartier in der Goethestraße 54 (2024/25) präsentiert sich das Haus seit Mai 2026 mit neuem Foyer und Café.
Neben den historischen Räumen mit der größten Sammlung von Werken Stucks in öffentlichem Besitz zeigt die Villa Stuck Ausstellungen zur Kunst um 1900 sowie zu moderner und zeitgenössischer Kunst.
| Erwachsene | 9 € |
|---|---|
| Ermäßigt | 5 €Schüler*innen, Studierende und Auszubildende ab 18, Rentner*innen, Schwerbehinderte (GdB ab 50), ALG-I-Beziehende, Freiwilligendienstleistende, Mitglieder von Künstler- und Kunsthistorikerverbänden, Inhaber*innen von München Card, ArtCard oder Tageskarte Münchner Museen |
| Kinder & Jugendliche | freibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei; Kinder unter 6 nur in Begleitung Erwachsener |
| Seniorinnen & Senioren | 5 €Ermäßigung für Renten- und Versorgungsempfänger*innen |
| Menschen mit Behinderung | 5 €Begleitperson frei · Ermäßigt ab GdB 50; Begleitperson frei |
| Studierende & Azubis | 5 €Studierende der Akademie der Bildenden Künste München frei |
| Gruppen | –Eigene Führungen vorab per E-Mail an villastuck@muenchen.de anmelden |
| Familien | –Kein Familienticket; Inhaber*innen des Münchner Familienpasses frei |
| Jahreskarte | 25 €Ermäßigt 15 € |
Freier Eintritt: Jeden ersten Freitag im Monat von 18 bis 22 Uhr (Friday Late)
Ticket gilt für das gesamte Haus. Freier Eintritt u. a. mit München-Pass, Bayerischer Ehrenamtskarte, Presseausweis sowie für ICOM-, CIMAM- und DMB-Mitglieder.
Barrierefreier Zugang über die Ismaninger Straße mit Türöffner; Leitstreifen innen und außen; Aufzüge mit Sprachansage. Alle Räume per Aufzug erreichbar außer ehemaligem Speisesaal und Rauchzimmer der historischen Villa. Barrierefreies WC im Untergeschoss. Zwei Behindertenparkplätze an der Ecke Prinzregenten-/Ismaninger Straße. Induktive Höranlage an der Kasse; Rollator, Rollstuhl und Klappstühle leihbar. Rundgänge für gehörlose Menschen und das Demenz-Programm „KunstZeit“.
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 17 Jahre frei |
|---|
Kinder- und Jugendprogramm „Fränzchen“: Kreativwerkstatt für 6- bis 11-Jährige am ersten Sonntag im Monat und „Elternzeit“-Werkstatt für 4- bis 7-Jährige am letzten Sonntag. Kindergeburtstage ab 4 Jahren mit Führung und Werkstatt (2 bis 2,5 Std.). Kinderaudioguide „Hörstuck“ (von Kindern gestaltet, ab 6 Jahren) kostenlos an der Garderobe.
Friedensengel/Villa Stuck
Bus 100 (Museenlinie) und Tram 17 bis Friedensengel/Villa Stuck; U4 Prinzregentenplatz; U5 Max-Weber-Platz
Zwei Behindertenparkplätze an der Ismaninger Straße, Ecke Prinzregentenstraße (Mi–So 9–18 Uhr); weitere Parkplätze nennt das Museum nicht.
Café Stuckkantine im Foyer (seit Mai 2026, betrieben vom Ausbildungsrestaurant Roecklplatz). Künstlergarten. Rucksäcke und Taschen größer als A4 müssen ins Schließfach.
Exklusive Veranstaltungen, Dinner und Workshops für Firmen und Privatgäste werden über das Café Stuckkantine gebucht (kontakt@stuckkantine.de); Angaben zu Räumen und Kapazität fehlen.
Anfrage & Details| Führungen | ja |
|---|---|
| Audioguide | ja (DE) |
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | Private Fotos mit Handy oder Kompaktkamera erlaubt, ohne Blitz, Stativ oder Selfie-Stick; kommerzielle Aufnahmen nur mit Genehmigung |
| Hinweise | Öffentliche Führungen der Münchner Volkshochschule (max. 15 Personen, Anmeldung bei der MVHS) sowie EINBLICKE-Rundgänge mit Kurator*innen und Künstler*innen. Fremde Führungen vorab anmelden. Zeichnen nur mit Bleistift. |
Cookies helfen dabei, die Website zu benutzen. Karte und Statistik laden wir nur mit deiner Einwilligung.