
Über das Museum
Das Designpanoptikum geht auf den Fotografen Vlad Korneev zurück, der während seiner Zeit als Assistent in Hamburg begann, ungewöhnliche technische Gegenstände zu sammeln. Nach einem ersten Laden-Museum in Schwerin eröffnete er die Sammlung im November 2010 an der Torstrasse in Berlin-Mitte. 2017 zog das Museum in die Poststrasse im Nikolaiviertel, unweit der Nikolaikirche. Seither wird die weiter wachsende Sammlung dort als dauerhafte Rauminstallation gezeigt.
Gezeigt werden Objekte aus Medizin, Film- und Fototechnik, Luftfahrt, Sport, Bauwesen und Haushalt – etwa Prothesen, eine eiserne Lunge oder ein Schleudersitz. Anders als in klassischen Designmuseen stehen nicht einzelne Stücke mit Erläuterungen im Vordergrund: Die Dinge sind ohne Beschriftung wie in einer Wunderkammer arrangiert, sodass überraschende Kombinationen entstehen und Besucher selbst herausfinden sollen, wozu die oft befremdlich wirkenden Geräte einst dienten. Der Gründer führt häufig selbst durch die Räume und erzählt die Geschichten hinter den Objekten. Das Haus versteht sich damit weniger als Designmuseum im klassischen Sinn, sondern als Denkspiel zwischen Logik und Fantasie, bei dem Form und ursprüngliche Funktion der Gegenstände auseinanderfallen.
Highlights
- Rätselhafte Industrieobjekte ohne Beschriftung – Funktionen selbst entschlüsseln
- Medizintechnik wie Prothesen und eine eiserne Lunge
- Surreal inszenierte Rauminstallation im Stil einer Wunderkammer
- Erläuterungen oft direkt vom Sammler Vlad Korneev
- Gegründet
- 2010
- Leitung
- Vlad Korneev
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 14 € |
|---|---|
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 12 € p. P.Gruppen ab 10 Personen 12 € p. P., ab 15 Personen 11 € p. P. |
Ermässigungen sind auf der offiziellen Website nicht angegeben.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
U5 Rotes Rathaus; U2 Klosterstrasse; Bus 200 und 248; Tram M4, M5, M6 Spandauer Strasse/Marienkirche.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Hinweise | Die Objekte sind bewusst nicht beschriftet; der Sammler ist häufig vor Ort und erläutert die Stücke. |
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