Jahresausstellung aus der eigenen Sammlung und mit Leihgaben, die fragt, wie gesellschaftliche Normen und Zeitvorstellungen entstehen und wie Kunst sie unterläuft – mit Werken von Dürer und Lochner bis Beuys und On Kawara.
Über das Museum
Das Museum wurde 1853 vom Christlichen Kunstverein als Erzbischöfliches Diözesanmuseum gegründet und hatte ab 1860 ein eigenes Haus am heutigen Roncalliplatz. Von 1891 bis 1906 betreute der spätere Stifter Alexander Schnütgen die Sammlung. Nach der Kriegszerstörung – die Bestände waren rechtzeitig ausgelagert – zeigte das Museum seine Werke provisorisch an St. Gereon und ab 1972 im Kuriengebäude am Roncalliplatz.
1989 ging es in die direkte Trägerschaft des Erzbistums über. Unter Direktor Joachim M. Plotzek entstand ein neues Konzept: Werke werden ohne Beschriftung und fast ausschliesslich aus eigenem Bestand in wechselnden Konstellationen gezeigt, alte und zeitgenössische Kunst nebeneinander. 2004 erhielt das Haus den Namen Kolumba.
Am 14. September 2007 wurde der Neubau von Peter Zumthor eingeweiht. Er erhebt sich über den Resten der im Krieg zerstörten Kirche St. Kolumba, bewahrt deren Aussenmauern, die darunterliegende archäologische Zone mit Funden von der Römerzeit bis ins Mittelalter und die Nachkriegskapelle »Madonna in den Trümmern« von Gottfried Böhm. Seit 2008 wechselt die Sammlungspräsentation jährlich im September. Das Haus wurde 2013 von der AICA zum Museum des Jahres gewählt. Seit Januar 2026 leitet Marc Steinmann das Museum als Nachfolger von Stefan Kraus.
Highlights
Museumsbau von Peter Zumthor (2007) über der Kirchenruine St. Kolumba
Archäologische Zone mit Mauerresten von der Römerzeit bis zur Gotik
Kapelle »Madonna in den Trümmern« von Gottfried Böhm
Romanischer Elfenbeinkruzifixus als Hauptwerk der Sammlung
Jährlich wechselnde Präsentation ohne Objektschilder, Werke von der Spätantike bis zur Gegenwart
Dauerausstellungen
Archäologische Zone und Kapelle »Madonna in den Trümmern« – Die freigelegten Fundamente der Vorgängerbauten von St. Kolumba mit Resten aus römischer und fränkischer Zeit sowie die Böhm-Kapelle von 1949/50 im Inneren des Neubaus.
Gegründet
1853
Träger
Erzbistum Köln
Leitung
Marc Steinmann
Eintrittspreise & Ermässigungen
Erwachsene
8 €
Ermässigt
5 €Schüler:innen, Auszubildende, Studierende über 18, Freiwillige im sozialen Jahr, Schwerbehinderte mit Ausweis, Künstler:innen mit Künstlerausweis sowie Inhaber:innen von Köln-Pass, KölnCard, NRW Welcome-Box und NRW-Ehrenamtskarte
Kinder & Jugendliche
freibis 18 Jahre frei · Freier Eintritt bis einschliesslich 18 Jahre.
Seniorinnen & Senioren
–Keine Seniorenermässigung genannt.
Menschen mit Behinderung
5 €Begleitperson frei · Ermässigt mit Schwerbehindertenausweis; Begleitperson mit Merkzeichen B frei.
Studierende & Azubis
5 €Studierende der Kunstgeschichte an den Universitäten Bonn, Köln und Düsseldorf haben freien Eintritt.
Gruppen
–Keine Gruppenermässigung. Geführte Gruppenrundgänge nach Anmeldung 15 € pro Person, mindestens 150 € (inkl. Eintritt und Kurzführer), nur 10.30–12 und 17.30–19 Uhr; Begleitpersonen von Schulklassen und Kitas (bis zu drei) frei.
Familien
–Kein Familienticket, Kinder und Jugendliche sind frei.
Kolumba-Jahreskarte
30 €ermässigt 20 €; gilt ein Jahr, auch für Werk- und Künstlergespräche während der Öffnungszeit
Öffentliche Führung (Sa 10.30 Uhr, letzter Mi im Monat 17.30 Uhr)
15 €inkl. Eintritt und Kurzführer; telefonische Anmeldung erforderlich
Im Eintritt ist das Kolumba-Taschenbuch zur aktuellen Ausstellung mit allen Objektangaben enthalten. Freier Eintritt u. a. für Inhaber:innen des IAA-Künstlerausweises, Mitglieder von ICOM, Museumsbund und Deutschem Verband für Kunstgeschichte, AICA-Kunstkritiker:innen und Journalist:innen mit Presseausweis.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht
Aufzug: keine Angabe
Barrierefreies WC: keine Angabe
Behindertenparkplatz: keine Angabe
Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
Audiodeskription: keine Angabe
Laut Steckbrief des Museums fast vollständig barrierefrei; nähere Angaben zu Aufzug, WC oder Parkplätzen macht die Website nicht.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
Eintritt Kinder
bis 18 Jahre frei
Familienführungen & Workshops
Programm „Kinder Kunst Kolumba“, Rundgänge für kleinere Kinder sowie für Kinder- und Jugendgruppen; Angebote für Schulen und Kitas.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Appellhofplatz
U-Bahn Appellhofplatz (Ausgang Breite Strasse) sowie Dom/Hauptbahnhof (Bahn, S-Bahn, U-Bahn, Bus), jeweils etwa 5–10 Minuten Fussweg; vom Hauptbahnhof laut Museum rund 8 Gehminuten.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Kein eigener Parkplatz; Parkhäuser Brückenstrasse, Opern Passagen und Glockengasse in der Nähe. Zwei Behindertenparkplätze in unmittelbarer Nähe (Brückenstrasse und Richartzstrasse).
Publikationen des Museums über die Website bestellbar.
Veranstaltungen & Vermietung
Keine Angaben zur Raumvermietung gefunden.
Besuch planen
Führungen
ja
Angebote für Schulen
ja
Fotografieren
Nur zu privaten Zwecken, ohne Blitz und Stativ
Hinweise
Die Werke sind ohne Beschriftung ausgestellt; alle Angaben stehen im beim Eintritt ausgegebenen Taschenbuch. Rundgänge als Werkgespräche ausserhalb der Öffnungszeit, Buchung Mo–Fr 10–12 Uhr telefonisch (0221 933193-32) oder per E-Mail. Für Schulen gibt es u. a. die Reihe „Schulen zu Gast“.