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Archäologische Zone Köln
Foto: Raimond Spekking · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Archäologische Zone Köln

Ausgrabungen am Kölner Rathausplatz mit römischem Statthalterpalast und jüdischem Viertel – derzeit Baustelle des Museums MiQua (Eröffnung 2029).

Vorübergehend geschlossen
Vorübergehend geschlossen (voraussichtlich bis 2029). Praetorium und Mikwe sind bis zur Eröffnung des Museumsneubaus MiQua geschlossen; die Eröffnung ist laut LVR für 2029 geplant (zuvor mehrfach verschoben). Besuchbar ist das MiQua:forum am Alter Markt 31 als Informations- und Veranstaltungsort mit freiem Eintritt.

Über das Museum

Unter dem Kölner Rathausplatz liegen Zeugnisse aus rund zwei Jahrtausenden: die Fundamente des Praetoriums, Palast und Amtssitz des römischen Statthalters von Niedergermanien, das mittelalterliche jüdische Viertel mit Synagoge und der rund 900 Jahre alten Monumental-Mikwe sowie Reste des christlichen Goldschmiedeviertels. Grabungen begannen in den 1950er Jahren; ab etwa 1960 war der nördliche Teil des Praetoriums unter dem Spanischen Bau unterirdisch zugänglich.

Seit den 1990er Jahren wurde die Idee verfolgt, den archäologischen Rundgang mit einem neuen Jüdischen Museum zu verbinden. Ab 2006 lief die Planung, 2008 gewann ein Architekturbüro den Wettbewerb mit einem hallenartigen Schutzbau über den Funden. Von 2007 bis 2015 legten grossflächige Grabungen das Areal frei, 2018 begann der Hochbau. Verzögerungen bei Stahlbau und Haustechnik sowie deutlich gestiegene Kosten verschoben die Fertigstellung mehrfach.

Das künftige MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln soll 2029 öffnen, betrieben vom Landschaftsverband Rheinland. Ein unterirdischer Rundgang wird dann die Monumente am Originalort zeigen; im Obergeschoss ist die jüdische Geschichte Kölns nach der Vertreibung von 1424 bis in die Gegenwart geplant. Seit 2021 gehört das Praetorium als Teil des Niedergermanischen Limes zum UNESCO-Welterbe. Bis zur Eröffnung bleiben Praetorium und Mikwe geschlossen; das MiQua:forum am Alter Markt informiert über das Projekt.

Highlights

  • Fundamente des römischen Statthalterpalasts (Praetorium), UNESCO-Welterbe
  • Monumental-Mikwe, rund 16 m tief bis zum Grundwasser
  • Reste der mittelalterlichen Synagoge und des jüdischen Viertels
  • MiQua:forum am Alter Markt mit VR-Stationen und Originalfunden (Eintritt frei)
Träger
Landschaftsverband Rheinland (LVR)
Leitung
Thomas Otten

Eintrittspreise & Ermässigungen

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Barrierefreiheit

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

  • Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide

Bis zur Eröffnung des Museums gibt es eine kostenlose Kinder- und Familien-Rallye für 8- bis 12-Jährige mit zehn Stationen durch das Archäologische Quartier.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Heumarkt

Strassenbahn Heumarkt, Bus Rathaus; U-Bahn und Bahn Dom/Hauptbahnhof ca. 5–10 Minuten Fussweg.

Mit dem Auto

Parkplatz vorhanden

Kein eigener Parkplatz; laut museen.koeln Parkhäuser Am Dom, An Farina und Gross St. Martin in der Nähe.

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Service & Gastronomie

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Besuch planen

Führungenja
Angebote für Schulenja
HinweiseBis zur Eröffnung bietet das MiQua Vorträge, Lesungen und Mitmachaktionen im MiQua:forum, buchbare Führungen für Gruppen und Schulen, selbstständige Rundgänge durch das Quartier sowie Informationen am Bauzaun und im MiQua-Schaufenster.

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