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Kramer-Witwen-Wohnung in Hamburg
Foto: Arnold Plesse · CC BY-SA 3.0 de · Wikimedia Commons

Kramer-Witwen-Wohnung

Museumswohnung in den Krameramtsstuben von 1676 am Michel: eine Witwenwohnung, eingerichtet mit Hausrat des 19. Jahrhunderts.

ÖffnungszeitenEintritt ab 4 €

Über das Museum

Das Krameramt, der 1375 gegründete Zusammenschluss Hamburger Kleinhändler für Gewürze, Stoffe und Eisenwaren, liess 1676 unterhalb der Hauptkirche St. Michaelis zwei Zeilen kleiner Fachwerkreihenhäuser errichten. Die Freiwohnungen dienten als Altersversorgung für Witwen verstorbener Amtsbrüder und machten zugleich deren Läden für neue Krämer frei. Durch ausgebaute Dachgeschosse bot die Anlage Platz für bis zu 20 Frauen.

Nach Auflösung der Zünfte 1866 brachte die Stadt weiterhin ältere Frauen in den Häusern unter. Ende der 1960er-Jahre zogen die letzten Bewohnerinnen aus; bis 1974 wurde die Anlage unter Aufsicht des Denkmalschutzamts saniert, seither beherbergen die Häuser kleine Läden und Gastronomie.

Eine Wohnung übernahm 1974 das Museum für Hamburgische Geschichte und richtete sie mit Möbeln aus Hamburger Krämerhaushalten der Mitte des 19. Jahrhunderts ein. Auf zwei Etagen mit winziger Küche, kleinem Wohnzimmer und „guter Stube“ samt Bettnische lässt sich das beengte, aber bürgerliche Wohnen jener Zeit nachvollziehen. Die Aussenstelle gehört heute zur Stiftung Historische Museen Hamburg.

Highlights

  • Eine der letzten erhaltenen Hamburger Wohnhofanlagen des 17. Jahrhunderts
  • Originaler Grundriss mit Küche, Wohnzimmer und „guter Stube“ auf zwei Etagen
  • Alkoven-Bettnische in der guten Stube
  • Wandgestaltung in historischer Schablonenmalerei
  • Spiralförmige Schornsteine der Häuserzeile am Krayenkamp

Dauerausstellungen

  • Kramer-Witwen-Wohnung – Eine der Witwenwohnungen von 1676 ist mit Mobiliar Hamburger Krämerhaushalte aus der Mitte des 19. Jahrhunderts eingerichtet und zeigt die Wohnverhältnisse der städtischen Mittelschicht.
Gegründet
1974
Träger
Stiftung Historische Museen Hamburg (Museum für Hamburgische Geschichte)

Eintrittspreise & Ermässigungen

Erwachsene4 €
Ermässigt2,50 €Schüler:innen und Berufsschüler:innen ab 18 Jahren, Studierende, Auszubildende, Arbeitslose, Sozialhilfe-Beziehende, FSJ, Schwerbehinderte, Inhaber:innen der Hamburg Card, Gruppen ab 10 Personen
Kinder & Jugendlichefreibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei
Seniorinnen & Senioren–Keine Seniorenermässigung ausgewiesen
Menschen mit Behinderung2,50 €Begleitperson frei · Ermässigung ab GdB 50
Studierende & Azubis2,50 €
Gruppen (ab 10 Pers.)2,50 € p. P.Ermässigter Preis für Gruppen ab 10 Personen
Familien–Kein Familienticket; unter 18 Jahren frei

Freier Eintritt u. a. für Pressevertreter:innen, Mitglieder des Deutschen Museumsbunds, ICOM, BVGD, der SHMH-Freundeskreise, des Vereins für Hamburgische Geschichte, des BBK und des Deutschen Verbands für Kunstgeschichte.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
  • Aufzug: nicht vorhanden
  • Barrierefreies WC: nicht vorhanden
  • Behindertenparkplatz: nicht vorhanden
  • Assistenzhunde erlaubt
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: nicht vorhanden
  • Audiodeskription: keine Angabe

Geprüft nach „Reisen für Alle“ (Kennzeichnung „Information zur Barrierefreiheit“, Bericht 2022): 25 m langer Zugang über einen Hofgang mit bis zu 10,5 % Steigung, eine Stufe am Eingang, sehr steile Treppen mit kurzen Stufen und einseitigem Handlauf zu den Obergeschossen, Durchgänge teils nur 45 cm breit, kein öffentliches WC, keine schriftlichen Informationen zu den Exponaten.

Kinder & Familie

Eintritt Kinderbis 17 Jahre frei
  • Kinderwagenfreundlich: nicht vorhanden

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

Michaeliskirche

Bus 17 bis Michaeliskirche

Mit dem Auto

Parkplatz vorhanden

Parkplätze direkt vor dem Museum; kein gesonderter Behindertenparkplatz.

  • Behindertenparkplatz: nicht vorhanden
Route planen

Service & Gastronomie

    In der Häuserzeile befindet sich das Restaurant „Krameramtsstuben“ (nicht Teil des Museums).

    Veranstaltungen & Vermietung

    Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

    Besuch planen

    HinweiseKleine Aussenstelle des Museums für Hamburgische Geschichte; der Zugang erfolgt durch ein Holztor in den Gang zwischen den Häuserzeilen.

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