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Kunstsammlung Neubrandenburg
Foto: LasseG · CC0 · Wikimedia Commons

Kunstsammlung Neubrandenburg

Städtisches Kunstmuseum in Neubrandenburgs Innenstadt mit Gegenwartskunst aus Ostdeutschland und Kabinetten zur 1945 verlorenen Kunstsammlung.

ÖffnungszeitenEintritt ab 5 € Teilweise barrierefrei Café

Über das Museum

Die Wurzeln reichen ins 19. Jahrhundert: 1890 vermachte der aus Neubrandenburg stammende Maler Henry Stoll der Stadt seinen Kunstbesitz und begründete damit das einzige bürgerliche Kunstmuseum im Grossherzogtum Mecklenburg-Strelitz. 1911 kam der Nachlass des Kunsthändlers August Schmidt mit Grafik und Meissner Porzellan hinzu. Ab 1920 war die Städtische Kunstsammlung im Südflügel des herzoglichen Palais untergebracht, das Ende April 1945 ausbrannte; der Verbleib der zuvor ausgelagerten Bestände ist bis heute ungeklärt.

1982 gründete die Stadt die Kunstsammlung neu. Zunächst in einer Fachwerkvilla ausserhalb des Zentrums untergebracht, begann sie eine Sammlung zeitgenössischer bildender Kunst aufzubauen, die heute mehr als 7.600 Werke umfasst – mit Werkgruppen etwa von Hermann Glöckner, Werner Stötzer, Max Uhlig oder Strawalde sowie von Künstlerinnen und Künstlern aus Mecklenburg-Vorpommern.

Seit 2003 hat das Museum seinen Sitz in der Grossen Wollweberstrasse: Ein denkmalgeschütztes Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert ist mit einem modernen Anbau verbunden und umschliesst einen kleinen Innenhof. Auf zwei Etagen mit rund 400 Quadratmetern wechseln Sonder- und Sammlungsausstellungen.

2006 kamen bei Grabungen auf dem Marktplatz Scherben und geschmolzene Reste der alten Porzellan- und Skulpturensammlung zutage. Der Kölner Künstler Simon Schubert verarbeitete diese Verlustgeschichte in zwei Rauminstallationen, dem „Brandzimmer“ und dem „Weissen Zimmer“, die dauerhaft zu sehen sind.

Highlights

  • Rauminstallationen „Das Brandzimmer“ und „Weisses Zimmer“ von Simon Schubert
  • Fundstücke der 1945 verlorenen Städtischen Kunstsammlung
  • Sammlung ostdeutscher Gegenwartskunst mit mehr als 7.600 Werken
  • Barockes Fachwerkhaus mit modernem Anbau und Innenhof
  • Museumspädagogisches Atelier für Kitas und Schulen

Dauerausstellungen

  • Das Brandzimmer – Rauminstallation von Simon Schubert mit den 2006 ausgegrabenen, vom Feuer gezeichneten Resten der alten Städtischen Kunstsammlung. Sie macht den Verlust von 1945 unmittelbar erfahrbar.
  • Weisses Zimmer – Rauminstallation zur Städtischen Kunstsammlung im Palais – Mit Papierfaltungen und Licht lässt Simon Schubert die Räume des 1945 zerstörten Museums im herzoglichen Palais als Erinnerungsraum wiedererstehen.
Gegründet
1982
Träger
Stadt Neubrandenburg
Leitung
Ulrike Pennewitz

Eintrittspreise & Ermässigungen

Erwachsene5 €
Ermässigt2,50 €
Gruppen (ab 10 Pers.)4 € p. P.
Familien10 €Bis zu 2 Erwachsene mit bis zu 3 schulpflichtigen Kindern.
Kombi-Ticket mit dem Regionalmuseum im Franziskanerkloster (1 Monat gültig)10 €
Jahreskarte20 €
Familienjahreskarte40 €
Schul- und Ausbildungsklassen (pro Person, inkl. Betreuer)2 €

Bei Veranstaltungen gesonderter Eintritt (6–30 €).

Barrierefreiheit

  • Teilweise rollstuhlgerecht
  • Aufzug: keine Angabe
  • Barrierefreies WC: keine Angabe
  • Behindertenparkplatz: keine Angabe
  • Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

Familienticket10 € · Bis zu 2 Erwachsene mit bis zu 3 schulpflichtigen Kindern.
  • Familienführungen & Workshops

Vermittlungsangebote für Kitas, Schulklassen und Familien, bei denen Kunstwerke betrachtet und anschliessend selbst kreativ umgesetzt werden (Anmeldung erforderlich). Erstbesuch mit Dialogführung für Grundschulklassen bis Klasse 4 kostenfrei.

Anreise & Parken

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Service & Gastronomie

  • Café
  • Museumsshop

Kaffee im Foyer und im Innenhof; Museumsshop mit Katalogen und Kunstpostkarten. Kunstbibliothek im Haus.

Veranstaltungen & Vermietung

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Besuch planen

Führungenja
Angebote für Schulenja
FotografierenFoto- und Videoerlaubnis für private Zwecke gegen Gebühr (3 €).
HinweiseGruppenführungen nach Anmeldung: 50 € je angefangene Stunde (max. 20 Personen), Schulklassen 25 €, jeweils zuzüglich Eintritt. Kuratorenführungen zu den Sonderausstellungen.

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