Vier Schwarze künstlerische Positionen – Black Archive Germany mit Benedicta Bibuku, Ethel Tawe, Noemi Weber und der Leseraum Maktaba Room – fragen, wie man in einer Kunstlandschaft bleiben kann, die einen oft nicht willkommen heisst.
Über das Museum
Die Wurzeln des Museums reichen ins Jahr 1886 zurück, als sich in Witten der Verein für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark gründete und heimatgeschichtliche Objekte zu sammeln begann – darunter eine Holzfigur des Erzbischofs Engelbert von Berg aus dem 13. Jahrhundert, ein barockes Grabmal und eine umfangreiche Münzsammlung. Zwischen 1909 und 1911 entstand ein eigener Museumsbau, dessen Grundriss an eine dreischiffige Kirche erinnert; er wurde am 5. Oktober 1911 eröffnet, im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und 1952 wieder zugänglich gemacht. Seit 1944 wird das Haus von der Stadt Witten geführt.
Unter Wilhelm Nettmann, der das Museum von 1953 bis 1978 leitete, wurden Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst zum Markenzeichen, und viele Werke kamen über Ausstellungsankäufe in die Sammlung. Diese umfasst heute weit über 5.000 Arbeiten und gilt als eine der grössten Sammlungen zum deutschen Informel, mit Werken etwa von K. O. Götz, Emil Schumacher, Fred Thieler und Gerhard Hoehme sowie der Gruppen ZEN 49, junger westen und ZERO. Am Anfang der Kunstsammlung stand der Expressionismus, vertreten unter anderem durch Kirchner, Nolde, Pechstein, Heckel und Münter sowie westfälische Künstler wie Wilhelm Morgner und Christian Rohlfs.
Von 1985 bis 1988 erhielt das Museum einen Erweiterungsbau. Eine dauerhafte Sammlungspräsentation gibt es nicht: Ausschnitte der Bestände werden in wechselnden Ausstellungen gezeigt, oft im Dialog mit zeitgenössischer Kunst. Dank Förderverein und Kunstverein ist der Eintritt frei.
Highlights
Eine der grössten Sammlungen zum deutschen Informel
Expressionismus von Kirchner, Nolde, Münter bis Christian Rohlfs
Werke der Künstlergruppen ZEN 49, junger westen und ZERO
Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst
Freier Eintritt und kostenlose Sonntagsführungen
Gegründet
1886
Träger
Stadt Witten (Kulturforum Witten)
Leitung
Christoph Kohl
Eintrittspreise & Ermässigungen
Der Eintritt ist frei.
Freier Eintritt für alle, ermöglicht durch den Förderverein Märkisches Museum Witten e.V. und den Kunstverein Witten e.V.; auch die öffentlichen Führungen sind kostenfrei.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht
Aufzug
Barrierefreies WC
Behindertenparkplatz: keine Angabe
Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
Audiodeskription: keine Angabe
Laut Museum grundsätzlich barrierefrei; Aufzüge erschliessen alle Etagen. Rollstühle können nicht ausgeliehen werden.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
Familienführungen & Workshops
Fast jeden Samstag kostenlose Workshops für Kinder ab 6 Jahren und Familien (Junges Museum Witten); dazu Bastelvideos und Ausmalvorlagen online.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Saalbau
Bus 320, 375, 376 und NE18 bis „Saalbau“ oder 320, 375, 378 und 379 bis „Husemannstrasse“, jeweils wenige Gehminuten; Witten Hbf ca. 10 Minuten zu Fuss.
Mit dem Auto
Parkplatz vorhanden
Kleiner kostenloser Besucherparkplatz hinter dem Gebäude von Museum und Bibliothek; weitere kostenpflichtige Plätze am Saalbau (Bergerstrasse 25), von dort ca. 5 Minuten zu Fuss.
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
Führungen
ja
Angebote für Schulen
ja
Hinweise
Kostenlose öffentliche Führung sonntags um 15 Uhr (ca. 60 Minuten, ohne Anmeldung, Treffpunkt Foyer), einmal im Monat als Gesprächsformat „Let’s talk about art“. Die Sammlung hat keine Dauerpräsentation und ist nur in Ausschnitten in den wechselnden Ausstellungen zu sehen.