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Museum Fünf Kontinente in München
Foto: Burkhard Mücke · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Museum Fünf Kontinente

Eines der ältesten ethnologischen Museen Deutschlands an der Maximilianstrasse, mit Kunst und Alltagskultur aus Afrika, Amerika, Asien und Ozeanien.

ÖffnungszeitenEintritt ab 5 € Rollstuhlgerecht Café

Aktuelle Ausstellungen

24. April 2026 – 8. November 2026

Krishna. Religion, Kunst und Popkultur

Über 100 Objekte aus der eigenen Sammlung zeigen den hinduistischen Gott Krishna in Kult, klassischer Kunst und moderner Popkultur.

16. Oktober 2026 – 18. Oktober 2026

Ikebana. Japanische Blumenkunst

Dreitägige Präsentation von Blumengestecken der traditionellen Ikenobō- und der modernen Sōgetsu-Schule.

23. Oktober 2026 – 2. Mai 2027

Kabuki. Schauspiel, Drucke, Fankultur

Japanische Farbholzschnitte aus drei Jahrhunderten erzählen vom Kabuki-Theater und dem Starkult um seine Schauspieler.

Über das Museum

Die Wurzeln des Museums reichen in die Kunstkammer der Wittelsbacher zurück, die schon ab dem 16. Jahrhundert Objekte aus fernen Weltregionen sammelte. 1862 wurde mit dem Forschungsreisenden Moritz Wagner der erste Konservator der Ethnographischen Sammlung berufen, 1868 öffnete das Ethnographische Museum in den Arkaden am Hofgarten für das Publikum. Damit zählt es zu den ältesten Häusern dieser Art in Deutschland.

Seit 1926 hat das Museum seinen Sitz im repräsentativen Bau an der Maximilianstrasse 42, den Eduard Riedel zwischen 1859 und 1865 ursprünglich für das Bayerische Nationalmuseum errichtet hatte. Aus der Ethnographischen Sammlung wurde 1917 das Museum für Völkerkunde; seit 2014 trägt es den Namen Museum Fünf Kontinente.

Die Bestände umfassen Objekte aus fünf Jahrhunderten, teils auch deutlich ältere archäologische Stücke, und wachsen heute vor allem durch zeitgenössische Kunst. Das Museum setzt sich offen mit seiner Geschichte auseinander, die neben wissenschaftlicher Neugier auch von kolonialer Aneignung geprägt war, und betreibt eigene Provenienzforschung.

Dauerausstellungen widmen sich unter anderem Südwestasien und Nordafrika, Ozeanien, Myanmar, Subsahara-Afrika sowie Zentral- und Südamerika; hinzu kommen ein Buddha-Saal und eine Schau zum Japan-Maler Wilhelm Heine. Die Nordamerika-Abteilung soll im Frühjahr 2027 neu eröffnen.

Highlights

  • Buddha-Saal mit Skulpturen aus Asien
  • Kunst und Alltagskultur aus Ozeanien
  • Myanmar-Sammlung mit Pagodenmodellen und Nat-Figuren
  • Japan-Erinnerungen des Malers Wilhelm Heine
  • Historisches Museumsgebäude von Eduard Riedel an der Maximilianstrasse

Dauerausstellungen

  • Ozeanien – Inselwelten im Pazifik – Kunst und Kulturzeugnisse von den Inseln des Pazifiks.
  • Myanmar – Von Pagoden, Longyis und Nat-Geistern – Religiöse Kunst und Alltagskultur aus Myanmar.
  • Subsahara-Afrika – Lebendige Traditionen, kreative Gegenwart – Historische Objekte und zeitgenössische Kunst aus Afrika südlich der Sahara.
Gegründet
1862
Träger
Freistaat Bayern
Leitung
Uta Werlich

Eintrittspreise & Ermässigungen

Erwachsene5 €
Ermässigt4 €Senioren ab 65, Studierende, Schwerbehinderte, Gruppen ab 15 zahlenden Personen, Freiwilligendienstleistende u. a. (Tarifbestimmungen der staatlichen Museen Bayerns)
Kinder & Jugendlichefreibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sowie Schülerinnen und Schüler frei.
Seniorinnen & Senioren4 €Ab 65 Jahren
Menschen mit Behinderung4 €Begleitperson frei
Studierende & Azubis4 €
Gruppen (ab 15 Pers.)4 € p. P.Ab 15 zahlenden Teilnehmern ermässigt
Sonntagseintritt Dauerausstellungen1 €
Sonderausstellung6 €Ermässigt 5 €
Kombiticket Dauer- + Sonderausstellung9 €Ermässigt 7 €; nicht sonntags
Jahreskarte30 €Ermässigt 25 €; inkl. Sonderausstellungen

Freier Eintritt u. a. für Lehrkräfte mit Schulklassen, ICOM-Mitglieder, Journalisten und Inhaber der Bayerischen Ehrenamtskarte. Tickets an der Kasse oder online.

Barrierefreiheit

  • Rollstuhlgerecht
  • Aufzug
  • Barrierefreies WC
  • Behindertenparkplatz
  • Assistenzhunde erlaubt
  • Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
  • Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
  • Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
  • Audiodeskription: keine Angabe

Stufenloser Eingang über die Knöbelstrasse (klingeln), der Haupteingang an der Maximilianstrasse hat sieben Stufen. Aufzüge zu allen drei Ausstellungsetagen, Leihrollstühle und Rollatoren nach Voranmeldung, Induktionsschleife im Vortragssaal. Assistenzhunde bitte vorher anmelden; Begleitung durch Personal nach telefonischer Absprache.

Kinder & Familie

Gut für Kinder & Familien geeignet

Eintritt Kinderbis 17 Jahre frei
  • Familienführungen & Workshops
  • Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
  • Kindergeburtstage

Kreativ-Workshops für Kinder (teils ab 6 Jahren mit Begleitung) laut Kalender; kostenloses Mitmachheft für alle Dauerausstellungen an der Kasse. Kindergeburtstage (120 oder 150 Minuten, bis 12 Kinder) über das MPZ. Unter 18 Jahren freier Eintritt.

Anreise & Parken

Mit Bus & Bahn

U4/U5 Lehel, S-Bahn Isartor, Tram 17, 19 und 21 Maxmonument

Mit dem Auto

Kein eigener Parkplatz am Museum.

Keine Parkmöglichkeit genannt; das Museum empfiehlt ausdrücklich die öffentlichen Verkehrsmittel.

  • Behindertenparkplatz

Barrierefreier Zugang über die Knöbelstrasse (vorher anrufen).

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Service & Gastronomie

  • Café
  • Museumsshop

Café Vista im Foyer mit Bio-Produkten und wechselndem Mittagstisch (Di–So 9:30–17:30 Uhr). Museumsshop und öffentliche Fachbibliothek im Haus.

Veranstaltungen & Vermietung

  • Räume mietbar
  • Firmenveranstaltungen

Bis zu 200 Personen.

Veranstaltungssaal für bis zu 200 Personen mit Technik für Vorträge und Symposien, Foyer für Empfänge; Führungen als Begleitprogramm buchbar.

Anfrage & Details

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Führungenja · Dauer ca. 60 Min.
Angebote für Schulenja
HinweiseRegelmässig öffentliche Führungen, Kuratorinnenführungen und Familienangebote laut Veranstaltungskalender; Programme für Kitas, Schulen und Bildungseinrichtungen. Gebuchte Führungen dauern in der Regel 60 Minuten, vertiefende Führungen 90 Minuten.

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