
Museum Villa Stahmer
Stadtmuseum von Georgsmarienhütte in einer Fabrikantenvilla von 1900 mit kindgerechter Ausstellung zur Stahl- und Stadtgeschichte und orientalischem Bad.
Über das Museum
Die Villa liess der Unternehmer Carl Stahmer um 1900 für seinen Sohn Robert errichten, dessen Firma in Oesede Eisenbahnsignalanlagen herstellte. Das Haus mit seinen Türmen und Giebeln gehörte zu den ersten Gebäuden der Gegend mit Stromanschluss und fliessendem Wasser. Nachdem die Familie 1907 fortgezogen war, wohnten hier zunächst technische Direktoren des Werks; nach dem Zweiten Weltkrieg nutzten britische Truppen und ab 1947 das Arbeitsamt das Gebäude.
1968 ging die Villa an die Gemeinde Oesede über, die 1970 in der neuen Stadt Georgsmarienhütte aufging. Zwischen 1975 und 1980 bauten vor allem Ehrenamtliche das denkmalgeschützte Haus zum Museum um, das 1980 eröffnete und seit 1986 hauptamtlich geleitet wird. Aus der Bauzeit erhalten sind unter anderem Stuckdecken, Marmor, Jugendstilfenster und ein orientalisch gestaltetes Bad.
Das erste Obergeschoss widmet sich auf rund 170 Quadratmetern der Stadtgeschichte, die eng mit dem 1856 gegründeten Hüttenwerk verknüpft ist, benannt nach König Georg V. und Königin Marie. Themen sind Bergbau, das Industriedorf, die Pioniere der Hütte, die NS-Zeit, die Stadtgründung 1970 und das Werk bis heute. Vitrinen aus Elementen des Eisenbahnbaus, viele Stationen zum Anfassen und leicht verständliche Texte machen die 2009 speziell für Kinder neu eingerichtete Ausstellung anschaulich. Im zweiten Obergeschoss finden Kunstausstellungen statt; im Herrenzimmer nimmt das Standesamt Trauungen vor.
Highlights
- Orientalisches Bad aus der Bauzeit der Villa
- Stuckdecken und Jugendstilfenster der Fabrikantenvilla
- Stadtgeschichte rund um das Hüttenwerk von 1856
- Lebensgrosser König Georg V. in der Eingangshalle
- Mitmachstationen für Kinder
Dauerausstellungen
- Dauerausstellung zur Stadtgeschichte – Kindgerechte Schau im ersten Obergeschoss über Hüttenwerk, Bergbau, Industriedorf, NS-Zeit und Stadtgründung 1970, mit vielen Stationen zum Anfassen.
- Gegründet
- 1980
- Träger
- Stadt Georgsmarienhütte
- Leitung
- Dr. Inge Becher
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 2,50 € |
|---|---|
| Gruppen | –Führung für Erwachsene mit zertifizierter Gästeführung 66 €. |
Führungen durch das Haus oder museumspädagogisches Programm für Schulklassen 22,50 € pro Klasse.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: nicht vorhanden
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Das historische Gebäude ist bislang nicht barrierefrei ausgestattet.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Mitmach- & Anfassstationen
Die stadtgeschichtliche Ausstellung ist kindgerecht gestaltet, mit vielen Stationen zum Anfassen und leicht verständlichen Texten.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
- Hochzeiten / Trauungen
Das Standesamt Georgsmarienhütte nutzt das Herrenzimmer der Villa als Trauort.
Besuch planen
| Führungen | ja · Dauer ca. 1.5 Std. |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen zu verschiedenen Themen und Programme für Schulklassen (etwa 90 Minuten) nach Anmeldung unter 05401 40755 oder 05401 850-124. |





