Bodypainting-Fotografien, die das in Königsberg geborene Model Veruschka und der Fotograf Holger Trülzsch in den 1970er- und 1980er-Jahren als Performances inszenierten.
Kabinettausstellung der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte über die Deportation von rund 25.000 Jüdinnen und Juden nach Riga 1941/42 und die Erinnerung daran.
Über das Museum
Die Wurzeln des Museums liegen in der Nachkriegszeit, als sich viele Geflüchtete und Vertriebene aus Ostpreussen im Raum Lüneburg niederliessen. Auf Initiative des Forstmeisters Hans-Ludwig Loeffke entstand 1958 im Alten Kaufhaus ein Ostpreussisches Jagdmuseum, das jedoch schon ein Jahr später durch Brandstiftung weitgehend zerstört wurde. Nach dem Wiederaufbau der Sammlung öffnete es 1964 in der Salzstrasse neu und wurde 1981 zum Jagd- und Landesmuseum erweitert.
1987 bezog das nun wissenschaftlich geführte Landesmuseum einen Neubau auf dem Gelände der früheren Kronenbrauerei; seither fördern Bund und Land Niedersachsen das Haus, dessen Träger seit 1994 die Ostpreussische Kulturstiftung ist. Nach 1991 kamen zahlreiche Ausstellungskooperationen mit Partnern in Polen, Litauen und Russland hinzu. 2010 übernahm das Museum das benachbarte Brauereimuseum im historischen Sudhaus der Kronenbrauerei.
Zwischen 2014 und 2018 wurde das Museum erweitert und um eine Deutschbaltische Abteilung ergänzt. Das spätgotische Scharffsche Haus in der Heiligengeiststrasse dient seitdem als Eingangsgebäude mit Café, ein Neubau im Innenhof als Foyer. Die 2018 eröffnete Dauerausstellung auf rund 2.000 Quadratmetern reicht von Landschaft und Tierwelt über Deutschen Orden und Preussen bis zu Flucht, Vertreibung und Integration nach 1945.
Im März 2026 eröffnete im Innenhof ein eigenes Kant-Museum – die erste Dauerausstellung in Deutschland über den Königsberger Philosophen, gestützt auf die grösste erhaltene Kant-Sammlung.
Highlights
Kant-Museum (seit März 2026) mit VR-Rekonstruktion des alten Königsberg
Bernstein – das „Gold der Ostsee“
Gemälde von Lovis Corinth, Käthe Kollwitz und der Künstlerkolonie Nidden
Elch-Diorama und Abteilung Wild, Wald und Pferde
Deutschbaltische Abteilung
Brauereimuseum im historischen Sudhaus der Kronenbrauerei
Dauerausstellungen
Kant-Museum – Auf rund 600 Quadratmetern werden Leben und Denken Immanuel Kants mit interaktiven Stationen und einer virtuellen Rekonstruktion Königsbergs vermittelt.
Dauerausstellung Ostpreussen und Deutschbalten – Landesgeschichte vom Deutschen Orden bis zu Flucht und Vertreibung, dazu Natur, Jagd, Bernstein, bildende Kunst und die Deutschbaltische Abteilung.
Gegründet
1987
Träger
Ostpreussische Kulturstiftung
Leitung
Dr. Joachim Mähnert
Eintrittspreise & Ermässigungen
Erwachsene
10 €
Ermässigt
6 €Ermässigungsberechtigte (Details nicht auf der Website angegeben); ab 17 Uhr für alle
Kinder & Jugendliche
freibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei
Gruppen
–Gruppenführung (60–90 Min., max. 20 Personen) ab 60 € zzgl. 6 € Eintritt p. P., Anmeldung erforderlich. Schulklassen freier Eintritt.
Familien
16 €
Kombikarte mit Brauereimuseum
13 €Ermässigt 8 €
Jahreskarte
40 €Ermässigt 25 €
Partnerjahreskarte
60 €Ermässigt 35 €
Öffentliche Führung (1. Sonntag im Monat, 14 Uhr)
2,50 €Zuzüglich Eintritt
Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18, Schulklassen und Geflüchtete aus der Ukraine.
Barrierefreiheit
Rollstuhlgerecht
Aufzug
Barrierefreies WC
Behindertenparkplatz
Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
Audiodeskription: keine Angabe
Barrierefreier Zugang über die Ritterstrasse (Museumsrückseite), dort Parken mit anerkannter Gehbehinderung möglich. Café, WC und Ausstellungsräume ebenerdig oder per Aufzug erreichbar.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
Eintritt Kinder
bis 17 Jahre frei
Familienticket
16 €
Familienführungen & Workshops
Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
Kindergeburtstage
Familienrundgang „Ingo-Pfad“ mit Fischotter Ingo, Museumsrucksack und Rätselheft; Mitmachaktionen und Materialien zum Herunterladen, Kinderclub, Ferienprogramme und Kindergeburtstage. Familienkarte erhältlich.
Anreise & Parken
Mit Bus & Bahn
Am Sande
Bushaltestelle „Am Sande“; vom Bahnhof Lüneburg gut 10 Minuten zu Fuss.
Mit dem Auto
Parkplatz gebührenpflichtig
Kein eigener Besucherparkplatz; kostenpflichtig in der Nähe: Parkplatz „Theater“ und Parkhaus „Stadtmitte“. Gäste mit Gehbehinderung können in der Ritterstrasse parken. Reisebusse halten in der Ritterstrasse auf Höhe des Museums (ca. 20 m zum Hintereingang).
MuseumsCafé Bernstein im Eingangsgebäude, Museumsshop im Foyer (u. a. Bernsteinschmuck, Bücher).
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
Führungen
ja · Dauer ca. 60 Min.
Angebote für Schulen
ja
Hinweise
Für alle Abteilungen mehrere Stunden einplanen. Öffentliche Führung jeden ersten Sonntag im Monat um 14 Uhr; buchbare Führungen (60–90 Minuten) für Gruppen, Schulklassen, Kita- und Hortgruppen (analog oder digital). Virtueller 360-Grad-Rundgang auf der Website.