
Romanisches Haus Bad Kösen
Museum in einem der ältesten Steinbauten Mitteldeutschlands: Ortsgeschichte Bad Kösens, Käthe-Kruse-Puppen und DDR-Baukästen von PEBE.
Über das Museum
Das Romanische Haus gehörte zu einem Wirtschaftshof, den der Naumburger Bischof Udo I. 1138 dem neu gegründeten Zisterzienserkloster Schulpforte übertrug. Der langgestreckte Bau aus Muschelkalkquadern entstand zwischen 1150 und 1175 und diente über Jahrhunderte dem Kloster und später der Landesschule Pforta als Stall, Lager und Wohnung. Er gilt als einer der ältesten erhaltenen Steinbauten einer klösterlichen Aussenwirtschaft in Mitteldeutschland und ist Station der Strasse der Romanik.
Nach 1950 übernahm die Stadt Bad Kösen das Gebäude, das zunächst als Kohlenlager diente. Für die Museumsnutzung wurde eine Zwischendecke eingezogen; am 10. Juli 1955 öffnete das Stadtmuseum im Erdgeschoss, das Obergeschoss folgte zwei Jahre später.
Seit 1993 erinnert eine Dauerausstellung im benachbarten ehemaligen Schafstall an die Puppenmacherin Käthe Kruse, die von 1912 bis 1950 in Bad Kösen ihre Werkstätten betrieb. Grundstock ist die Sammlung der Goslarer Sammlerin Wally Lüer; inzwischen umfasst der Bestand über 270 Puppen und zählt zu den grössten Käthe-Kruse-Sammlungen in Deutschland. Hinzu kommt eine Schau zur Kösener Spielwarenfabrik PEBE, die zu DDR-Zeiten Kunststoff-Steckbaukästen herstellte. Seit der Eingemeindung Bad Kösens 2010 gehört das Haus zum Stadtmuseum Naumburg.
Highlights
- Romanischer Wirtschaftsbau aus dem 12. Jahrhundert mit Tympanon
- Über 270 Käthe-Kruse-Puppen, darunter seltene Typen
- PEBE-Baukästen – das „DDR-Lego“ aus Bad Kösen
- Paramentenschrank aus dem Kloster Schulpforte (um 1200)
- Ortsgeschichte des Kurorts Bad Kösen
Dauerausstellungen
- Geschichte Bad Kösens – Dauerausstellung zur Orts- und Kurgeschichte Bad Kösens und seiner Umgebung im romanischen Hauptbau.
- Sammlung Käthe Kruse – Puppen aus den Kösener Werkstätten der Puppengestalterin, von Puppenstubenfiguren bis zur beweglichen Schaufensterpuppe, im ehemaligen Schafstall.
- PEBE-Ausstellung – Baukästen und Spielwaren der Kösener Kunststofffirma PEBE von den späten 1950er- bis in die 1990er-Jahre.
- Gegründet
- 1955
- Träger
- Stadtmuseum Naumburg (Stadt Naumburg (Saale))
Eintrittspreise & Ermässigungen
| Erwachsene | 5,50 € |
|---|---|
| Ermässigt | 3,50 € |
| Kinder & Jugendliche | freibis 17 Jahre frei · Personen unter 18 Jahren und Schulklassen frei. |
| Gruppen (ab 10 Pers.) | 3,50 € p. P.Pro Person ab 10 Personen. |
| Mit Gästekarte | 4,50 € |
Sparkarte: Mit einer zum vollen Preis gekauften Karte gibt es innerhalb von 14 Tagen ermässigten Eintritt in dieses und die anderen Häuser des Stadtmuseums Naumburg. Führungen für Gruppen bis 25 Personen 40 € zzgl. Eintritt.
Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerecht: keine Angabe
- Aufzug: keine Angabe
- Barrierefreies WC: keine Angabe
- Behindertenparkplatz: keine Angabe
- Assistenzhunde erlaubt: keine Angabe
- Tastmodelle / taktile Angebote: keine Angabe
- Führungen in Gebärdensprache: keine Angabe
- Angebote in Leichter Sprache: keine Angabe
- Audiodeskription: keine Angabe
Die Käthe-Kruse-Ausstellung wurde unter anderem wegen fehlender Barrierefreiheit überarbeitet; genaue Angaben zur Zugänglichkeit liegen nicht vor.
Kinder & Familie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Anreise & Parken
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Service & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Hinweise | Führungen nur nach vorheriger Anmeldung über das Kontaktformular des Stadtmuseums Naumburg. |



