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Rosebusch Verlassenschaften in Hannover
Foto: Axel Hindemith · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Rosebusch Verlassenschaften

Begehbares Gesamtkunstwerk aus Industrierelikten und Malerei von Almut und Hans-Jürgen Breuste in einer Turbinenhalle in Hannover-Ahlem.

Öffnungszeiten

Über das Museum

Die Rosebusch Verlassenschaften sind das gemeinsame Lebenswerk des Künstlerpaars Almut und Hans-Jürgen Breuste. Ab 1997 trugen die beiden ausgediente Industrieprodukte zusammen – Riemen, Schläuche, Matten, Behälter, Pritschen, Schuhe und vieles mehr, ein grosser Teil davon aus dem früheren Continental-Werk in Limmer. In der leer stehenden Turbinenhalle eines ehemaligen Kraftwerks der PreussenElektra am Stichkanal in Ahlem ordneten sie das Material zu raumgreifenden Installationen und verbanden es mit Gemälden schemenhafter Menschen.

Kurz nach dem Tod von Hans-Jürgen Breuste wurde der Ort 2012 erstmals öffentlich zugänglich gemacht. Seither führt Almut Breuste das Werk weiter, getragen von einem gemeinnützigen Verein. Der Name verweist auf die Adresse am Rosenbuschweg und auf den österreichischen Rechtsbegriff der Verlassenschaft für ein Erbe.

Zum Gesamtkunstwerk gehört die Rauminstallation „Objekt Litzmannstadt“ mit weit über 2.000 Lazarettliegen, Fotografien von Zwangsarbeitern sowie Briefen und Namenslisten Deportierter, die an das Ghetto in Łódź erinnert und sich im Besitz des Landes Niedersachsen befindet. Die Halle dient ausserdem als ausserschulischer Lernort und Bühne für Lesungen, Konzerte und Theater. 2019 erhielt das Projekt den Kulturpreis „Pro Visio“ der Stiftung Kulturregion Hannover.

Highlights

  • Turbinenhalle eines früheren Kraftwerks am Stichkanal
  • Installationen aus Tonnen von Industriematerial
  • Rauminstallation „Objekt Litzmannstadt“ zur Erinnerung an das Ghetto Łódź
  • Gemälde von Hans-Jürgen und Almut Breuste
  • Lesungen, Konzerte und Theater im Gesamtkunstwerk

Dauerausstellungen

  • Rosebusch Verlassenschaften – Gesamtkunstwerk – Rauminstallationen aus Industrierelikten, verbunden mit Malerei, Licht und Texten, darunter das „Objekt Litzmannstadt“ als Ort der Erinnerung an Verfolgung und Deportation.
Gegründet
2012
Träger
Rosebusch Verlassenschaften e. V.
Leitung
Almut Breuste

Eintrittspreise & Ermässigungen

Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht – bitte direkt beim Museum nachfragen.

Barrierefreiheit

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Kinder & Familie

    Für Schulklassen ist der Ort als ausserschulischer Lernort mit künstlerischen Projekten ausgelegt.

    Anreise & Parken

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    Service & Gastronomie

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    Veranstaltungen & Vermietung

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    Besuch planen

    Führungenja
    Angebote für Schulenja
    HinweiseSchulklassen und Gruppen nach Terminabsprache mit Almut Breuste (Tel. 0511 79 46 78); Projektarbeit mit künstlerischem Zugang möglich.

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