Sonderausstellung
Reitzeuge Kurfürst Max Emanuels
Kleine Präsentation im Marstallmuseum zum 300. Todestag des Kurfürsten (seit Mai 2026) mit prunkvollem Reitzubehör aus seinem Besitz.

Barocke Sommerresidenz der Wittelsbacher im Münchner Westen mit Prunkräumen, Schönheitengalerie, Marstallmuseum und weitläufigem Schlosspark.
Sonderausstellung
Kleine Präsentation im Marstallmuseum zum 300. Todestag des Kurfürsten (seit Mai 2026) mit prunkvollem Reitzubehör aus seinem Besitz.
Anlass für den Bau war die Geburt des lang ersehnten Thronfolgers Max Emanuel im Jahr 1662: Kurfürst Ferdinand Maria und seine Gemahlin Henriette Adelaide von Savoyen liessen ab 1664 auf freiem Feld westlich von München nach Plänen des Oberitalieners Agostino Barelli ein Landschloss nach italienischem Vorbild errichten. Der zunächst würfelförmige Mittelbau war um 1679 weitgehend fertiggestellt.
Max Emanuel erweiterte die Anlage ab 1701 mit Enrico Zuccalli um seitliche Pavillons und Verbindungsgalerien. Nach seiner Rückkehr aus dem Exil 1715 entwarfen Joseph Effner und der Pariser Gartenkünstler Dominique Girard einen Gesamtplan für Schloss, Nebengebäude und barocken Garten. Karl Albrecht ergänzte das Schlossrondell und liess von François Cuvilliés die Amalienburg bauen, ein Hauptwerk des Rokoko. Unter Max III. Joseph erhielt der Festsaal seine Ausstattung von Johann Baptist Zimmermann, zudem zog die Porzellanmanufaktur ins Schlossrondell.
Kurfürst Karl Theodor öffnete den Park 1792 für die Bevölkerung. Im Auftrag von König Max I. Joseph formte Friedrich Ludwig von Sckell den Garten zwischen 1804 und 1823 zu einem Landschaftspark um, wobei die barocke Mittelachse erhalten blieb. Nymphenburg blieb bis 1918 Sommersitz der Wittelsbacher; 1845 kam hier der spätere König Ludwig II. zur Welt.
Nach dem Ende der Monarchie ging die Anlage in Staatsbesitz über, heute betreut sie die Bayerische Schlösserverwaltung. In der ehemaligen Leibpferde-Stallung eröffnete 1950 das heutige Marstallmuseum mit Prunkwagen und Schlitten der Wittelsbacher, im Obergeschoss ist die Porzellansammlung Bäuml zu sehen.
| Erwachsene | 10 € |
|---|---|
| Ermässigt | 9 €Personen ab 65 Jahren, Studierende, Schwerbehinderte, Gruppen ab 15 zahlenden Personen, Freiwilligendienstleistende und weitere Gruppen laut Tarifordnung der Bayerischen Schlösserverwaltung |
| Kinder & Jugendliche | freibis 17 Jahre frei · Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr frei; Kinder unter 14 Jahren nur in Begleitung Erwachsener. |
| Seniorinnen & Senioren | 9 €Ermässigung ab 65 Jahren (Personalausweis). |
| Menschen mit Behinderung | 9 €Begleitperson frei · Ermässigt gegen Schwerbehindertenausweis; Begleitperson frei, wenn im Ausweis eingetragen. |
| Studierende & Azubis | 9 €Ermässigt mit Studierendenausweis; Studierende der Kunst/Kunstgeschichte sowie Schüler*innen über 18 an allgemeinbildenden Schulen frei. |
| Gruppen (ab 15 Pers.) | 9 € p. P.Ermässigter Tarif ab 15 zahlenden Personen (auch online als „Erwachsene ermässigt“ buchbar); im Schloss maximal 25 Personen plus Gästeführer*in je Gruppe. |
| Familien | –Kein Familienticket für den Einzelbesuch; Familien-/Partner-Jahreskarte der Schlösserverwaltung 100 €. |
Preise 2026 für das Schloss. Gesamtkarte (Schloss, Marstallmuseum mit Porzellanmuseum, Parkburgen): Sommer (1. April bis Mitte Oktober) 20 €/18 €, Winter 16 €/14 €. Marstallmuseum einzeln 8 €/7 €, Karte „Parkburgen“ 6 €/5 € (nur an den Kassen von Schloss und Marstallmuseum sowie online). Schloss ausschliesslich mit Zeitfenster-Ticket (Einlass bis eine Stunde nach gewählter Zeit), Online-Kauf bis einen Tag vor dem Besuch. Audioguide 3,50 € (Gruppen 2,50 €). Jahreskarte 55 € (Familie/Partner 100 €), 14-Tage-Mehrtagesticket 40 € (80 €). Sckell-Ausstellung im Geranienhaus und Schlosspark frei.
Schloss: separater stufenloser Zugang links vom Haupteingang, Ausstellungsräume im Obergeschoss per Aufzug (135 × 87 cm) erreichbar. Marstall- und Porzellanmuseum stufenlos, Porzellanmuseum per Aufzug. Parkburgen: Amalienburg über mobile Rampen, Pagodenburg nur Erdgeschoss mit hoher Stufe, Badenburg und Magdalenenklause nur über Stufen. Fünf Behindertenparkplätze vor dem Schloss (ca. 200 m zur Kasse), Behinderten-WCs im Schloss-Erdgeschoss und an der Parkseite. Parkwege meist Asphalt oder Kies. Kein Blindenleitsystem, keine Induktionsschleife; Audioguide vorhanden. Online-Videos: Führung durch das Marstallmuseum in Gebärdensprache mit Untertiteln und Schlossführung in einfacher Sprache; Website-Informationen in Leichter Sprache. Hunde dürfen nicht in Schloss und Museen.
Gut für Kinder & Familien geeignet
| Eintritt Kinder | bis 17 Jahre frei |
|---|
Kinder-Audioguide mit Marie und Max für 6- bis 12-Jährige (19 Stationen, max. 1 Std.). Familienführung für Kinder von 5 bis 9 Jahren (ca. 90 Min., nur mit Erwachsenen). Kindgerechte Führungen auch zum Geburtstag buchbar, Spiele oder Verpflegung bietet die Schlösserverwaltung dabei nicht an. Sperrige Gegenstände dürfen nicht ins Schloss.
Schloss Nymphenburg
S-Bahn bis Laim, weiter mit dem Bus bis Schloss Nymphenburg, oder U-Bahn bis Rotkreuzplatz, weiter mit der Tram bis Schloss Nymphenburg.
Parkplatz kostenlos · 200 m zum Eingang
Parkplatz vor dem Schloss mit rund 450 kostenlosen Pkw- und 8 Busstellplätzen, davon 5 Behindertenstellplätze; zur Schlosskasse etwa 200 m ohne Steigung über Kies und Pflaster.
Mit dem Auto über die Autobahnen A8, A96, A95 oder A9, dann der Beschilderung „Schloss Nymphenburg“ folgen.
Route planenSchlosscafé im Palmenhaus (im Park, Eingang 43) und Schlosswirtschaft Schwaige mit Biergarten (Südflügel, Eingang 30). Museumsladen. Schliessfächer für Taschen und Rucksäcke, sperrige Gegenstände nicht erlaubt. Kostenloses WLAN im Kassenbereich und vor dem Hauptschloss. Gondelfahrten auf dem Mittelkanal April–Oktober bei schönem Wetter.
Bis zu 392 Personen.
Mietbar über die Schloss- und Gartenverwaltung: Hubertussaal (bis 392 Personen in Reihe, 220 Bankett), Orangeriesaal (bis 170 stehend) und Johannissaal (bis 90, auch standesamtliche und freie Trauungen) im Orangerietrakt sowie Eisernes Haus im Schlosspark (bis 80, Familienfeiern, Firmenveranstaltungen, freie Trauungen). Hubertus- und Orangeriesaal stehen wegen Sanierung bis Ende 2026 nicht zur Verfügung. Geranienhaus nur für Ausstellungen; Hochzeitsshootings in den Innenräumen nicht möglich.
Anfrage & Details| Führungen | ja · Dauer ca. 1.5 Std. |
|---|---|
| Audioguide | ja (DE, EN, IT, FR, ES, PT, RU, TR, ZH, JA) |
| Angebote für Schulen | ja |
| Fotografieren | Private Aufnahmen kostenlos erlaubt (ohne Blitz, Stativ u. Ä.); weitergehende Aufnahmen und Drohnen nur mit schriftlicher Genehmigung |
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