
Stadtmuseum Schramberg
Stadtmuseum im klassizistischen Schloss mit Dauerausstellungen zu Burgen, Strohflechterei, Steingut und Uhren der Industriestadt Schramberg.
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Über das Museum
Der Gedanke an ein Museum taucht in Schramberg schon 1880 auf, doch bis zur Gründung des Stadtmuseums dauerte es fast ein Jahrhundert. Nach Anläufen in den 1930er-Jahren und einem Schub durch das Stadtjubiläum 1967 wurde das Museum 1979 neu gegründet und als „Museum für Technik- und Sozialgeschichte“ konzipiert; 1982 wurde es eröffnet. Untergebracht ist es im ehemaligen Schloss der Grafen von Bissingen und Nippenburg, das 1840/43 als klassizistischer Bau entstand, 1923 von der Stadt gekauft wurde und später Schule und Kulturzentrum war.
Schwerpunkte der Sammlung sind von Beginn an die örtlichen Industrieprodukte Strohwaren, Steingut und Uhren, die überwiegend aus Spenden der Bürgerschaft aufgebaut wurden. 1982 eröffneten die ersten Dauerausstellungen zu Strohflechterei und Steingutherstellung, 1983 folgten Uhrenfertigung und Uhrenindustrie, 1985 eine Ausstellung zur Burgengeschichte mit Funden der „Burgpioniere“. 1986 übergab die Uhrenfabrik Junghans ihre umfangreiche Sammlung als Dauerleihgabe.
Heute zeigt die Dauerausstellung auf zwei Stockwerken die Stadtgeschichte vom mittelalterlichen Marktflecken über die Industrialisierung bis in die Gegenwart; hinzu kommen wechselnde Sonderausstellungen zu regionalen und überregionalen Themen. Mitmachstationen und eine Familienrallye öffnen das Haus für Kinder und Erwachsene.
Highlights
- Die Junghans’sche Kunstuhr von der Weltausstellung 1900
- Europas grösste Sammlung industrieller Zeitmesser (Junghans-Leihgabe)
- Steingut und Majolika aus der Schramberger Fabrik
- Burgenfunde der „Burgpioniere“ und Geschichte der Grafen von Bissingen und Nippenburg
- Mitmachstationen und Familienrallye
Dauerausstellungen
- Dauerausstellung zur Stadtgeschichte – Die Stadtgeschichte Schrambergs vom mittelalterlichen Marktflecken über die rasante Industrieentwicklung bis in die Gegenwart, auf zwei Stockwerken.
- Burgenfunde und Herrschaft Bissingen – Im Erdgeschoss stehen Funde der Schramberger Burgen und die Geschichte der Grafen von Bissingen und Nippenburg, der früheren Schlossbesitzer.
- Uhren- und Steingutindustrie – In der Bel Etage zeigen Uhren, Steingut und Majolika die Industriegeschichte der Stadt.
- Gegründet
- 1979
- Träger
- Stadt Schramberg
- Leitung
- Carsten Kohlmann
Eintrittspreise & Ermässigungen
Der Eintritt ist frei.
Der Eintritt ist frei.
Barrierefreiheit
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Kinder & Familie
Gut für Kinder & Familien geeignet
- Familienführungen & Workshops
- Entdeckerheft, Rallye oder Kinder-Audioguide
- Mitmach- & Anfassstationen
Mitmachstationen in den Ausstellungen, eine Familienrallye und ein Rätselspass mit dem Schlossgespenst (kostenlos mit Buntstiften an der Museumskasse); dazu Workshops, Ferienprogramme und ein jährliches Museumsfest mit Handwerksmarkt.
Anreise & Parken
Das Stadtmuseum befindet sich im Schloss, Bahnhofstrasse 1 in Schramberg-Talstadt.
Route planenService & Gastronomie
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Veranstaltungen & Vermietung
Dazu hat das Museum keine Angaben veröffentlicht.
Besuch planen
| Führungen | ja |
|---|---|
| Angebote für Schulen | ja |
| Hinweise | Führungen durch Dauer- und Sonderausstellungen kosten 60 Euro für Gruppen bis 25 Personen und sind unter 07422 29-268 (8 bis 12.30 Uhr) zu buchen. Für Schulen und Kitas gibt es Führungen und Workshops, etwa zu Burgleben, Zeitmessung und lokaler Industriegeschichte. Hunde sind im Stadtmuseum nicht erlaubt. |
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